{"id":24846,"date":"2022-12-06T22:04:51","date_gmt":"2022-12-06T20:04:51","guid":{"rendered":"http:\/\/just-now.news\/de\/deutschland\/immer-fuer-mordaufrufe-zu-haben-die-propagandisten-der-bild\/"},"modified":"2022-12-06T22:04:51","modified_gmt":"2022-12-06T20:04:51","slug":"immer-fuer-mordaufrufe-zu-haben-die-propagandisten-der-bild","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/immer-fuer-mordaufrufe-zu-haben-die-propagandisten-der-bild\/","title":{"rendered":"Immer f\u00fcr Mordaufrufe zu haben: Die Propagandisten der Bild"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/638f7da7b480cc21ae6b98c4.jpg\" \/><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Nicht nur in der Ukraine ist, gelinde gesagt, &#8220;kontraintuitiv&#8221;, wer dieses Regime mit seiner Bandera-Ideologie st\u00fctzt. Mit seinen deutschen Freunden sieht es \u00e4hnlich aus. Ein Musterbeispiel daf\u00fcr ist ein Kommentator der Bild, der gerade erst zur Ermordung Putins aufrief.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Dagmar Henn<\/em><\/p>\n<p>Sp\u00e4testens seit 2014 wird in deutschen Medien zu den Themen Ukraine und Russland ausgiebig gelogen. Das vielleicht plastischste Beispiel daf\u00fcr ist die Behauptung, von Mariupol aus ginge eine Landbr\u00fccke zur Krim; eine Aussage, die zuerst aus dem Munde des damaligen Au\u00dfenministers Frank-Walter Steinmeier stammte, aber ein halbes Jahr lang von einer deutschen Zeitung nach der anderen wiederholt wurde, obwohl ein Blick auf eine Karte verraten h\u00e4tte, dass es von Mariupol bis zur Landbr\u00fccke zur Krim immer noch 270 Kilometer sind. Ein anderes ist die \u00fcber Jahre hinweg wiederholte Behauptung, nach den Minsker Vereinbarungen m\u00fcssten die Donbassrepubliken sofort die Kontrolle der Grenze nach Russland an Kiew \u00fcbergeben; ebenfalls anhand des Textes dieser Vereinbarungen schnell zu widerlegen. Zwei kleine, selbst \u00fcberpr\u00fcfbare Beispiele aus einer schier endlosen Liste.<\/p>\n<p>Es gibt dabei zwei Arten von L\u00fcgnern: diejenigen, die es besser wissen k\u00f6nnten, und jene, die es besser wissen m\u00fcssen. In die zweite Kategorie fallen all jene Personen, die unmittelbar mit den wirklichen Ereignissen zu tun hatten, wie beispielsweise Steinmeier, die den Text der Minsker Vereinbarungen kennen mussten, wie Angela Merkel; all jene, die Zugang zu den Erkenntnissen der Nachrichtendienste hatten oder haben, die sicher auch zu Ereignissen wie Odessa Informationen geliefert haben. In die zweite Kategorie fallen auch jene, f\u00fcr die es keinesfalls mit besonderen M\u00fchen verbunden w\u00e4re, sich auf beiden Seiten kundig zu machen.<\/p>\n<p>Das ist eine lange Einleitung. Aber wenn man die j\u00fcngste Titelgeschichte der <em>Bild<\/em>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/bild-plus\/politik\/ausland\/politik-ausland\/kreml-diktator-besucht-krim-bruecke-haette-die-ukraine-putin-hier-toeten-koennen-82160836.bild.html\">betrachten<\/a> will, mit der charmanten Schlagzeile &#8220;H\u00e4tte die Ukraine Putin hier t\u00f6ten k\u00f6nnen&#8221;, dann ist die Unterscheidung zwischen diesen beiden Arten von L\u00fcgnern relevant. Der Autor dieses Artikels geh\u00f6rt n\u00e4mlich zu dieser zweiten Kategorie.<\/p>\n<p>Man ist es von diesem Blatt eigentlich nicht anders gewohnt, von Anfang an hat es sich mit Sex und Blut verkauft und zumindest in den Anfangsjahren mit seiner Neigung zur Menschenjagd genug Entsetzen ausgel\u00f6st, um ein bekanntes Werk der Literatur (&#8220;Die verlorene Ehre der Katharina Blum&#8221; von Heinrich B\u00f6ll) und eine ebenso bekannte Langzeitreportage (&#8220;Der Aufmacher: Der Mann, der bei Bild Hans Esser war&#8221; von G\u00fcnter Wallraff) auszul\u00f6sen. Tiefer, als f\u00fcr die <em>Bild<\/em> zu schreiben, konnte man nicht sinken. Mordfantasien geh\u00f6ren in dieser Umgebung offenbar zum Handwerkszeug.<\/p>\n<p>Nachdem das Redaktionsstatut des Springer-Verlags unverbr\u00fcchliche Westbindung verlangt und der Krieg in der Ukraine schon seit 2014 von den USA und der NATO betrieben wird, ist ebenfalls klar, dass das Blatt unverbr\u00fcchlich aufseiten der Bandera-Ukraine steht und im Verlauf der Jahre immer wieder hymnische Berichte gerade \u00fcber die widerlichsten Kiewer Nazitruppen verfasste. Asow mit seiner un\u00fcbersehbaren Nazisymbolik spielte dabei eine besonders herausragende Rolle und war schon 2014 mit einem Besuch beehrt worden. Auch das ist kein Wunder \u2013 der damalige <em>Bild<\/em>-Chefredakteur Kai Dieckmann hatte selbst ein Video ver\u00f6ffentlicht, das gezeigt hatte, wie er in Kiew darauf gewartet hatte, von Petro Poroschenko empfangen zu werden, und diesen dann, als sich die T\u00fcr ge\u00f6ffnet hatte und Poroschenko herausgetreten war, mit Zusammenschlagen der Hacken und einem B\u00fcckling begr\u00fc\u00dft hatte.<\/p>\n<p>In den Anfangsjahren war die Art der <em>Bild<\/em>, \u00fcber Politik zu schreiben, noch ein abschreckendes Beispiel gewesen, wie man Zusammenh\u00e4nge unterschl\u00e4gt und in manipulativer Absicht emotionalisiert. Seitdem hat sich diese Darstellungsweise verbreitet wie eine ansteckende Krankheit, und es ist kaum eine Zeitung mehr \u00fcbrig, die es f\u00fcr erforderlich h\u00e4lt, Hintergr\u00fcnde zu liefern, oder die nicht der Versuchung erliegt, alles mit Gef\u00fchlen zu spicken. Die ganze deutsche Presselandschaft ist inzwischen ver<em>Bild<\/em>et.<\/p>\n<p>Aber nat\u00fcrlich kann das Original das immer noch am besten. &#8220;Der Kreml-Diktator gilt als sicherheitsbesessen und paranoid. Nun soll Wladimir Putin (70) die Krim-Br\u00fccke besucht haben. Damit begab er sich an einen Ort, der erst im Oktober Ziel eines mutma\u00dflichen ukrainischen Angriffs wurde. Ganz in die N\u00e4he der illegal besetzten Krim, deren russische St\u00fctzpunkte mehrfach von der Ukraine erfolgreich attackiert wurden.&#8221;<\/p>\n<p>Sprachlich ist das ein \u00e4u\u00dferst interessanter Einstieg, wenn man betrachtet, welche Aussagen als gesichert dargestellt werden und welche nicht. &#8220;Kreml-Diktator&#8221; steht da als gesicherte Aussage. Dabei gab es Wahlen in Russland, die Wladimir Putin klar gewonnen hat, und es gibt eine ganze Reihe westlicher Umfragen, die ihm geradezu hervorragende Umfragewerte bescheinigen. Da wird nun die Frage relevant, mit welcher Art von L\u00fcgner wir es hier zu tun haben, denn schon ein relativ begrenzter Blick in die russische Presse kann dar\u00fcber aufkl\u00e4ren, dass das mit der Diktatur nicht so ganz stimmt. Kann also der Autor dieses <em>Bild<\/em>-Textes die russische Presse lesen?<\/p>\n<p>Er kann. Er hei\u00dft Filipp Piatov (was in Deutschland eigentlich Piatow geschrieben werden m\u00fcsste) und wurde, man will es kaum glauben, in Leningrad geboren. Er kam zwar schon als S\u00e4ugling nach Deutschland, spricht aber Deutsch wie auch Russisch flie\u00dfend. Das, was den meisten Deutschen schwer zu vermitteln ist, die tats\u00e4chliche Meinungsvielfalt in Russland, das k\u00f6nnte er in einer Viertelstunde \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Die Br\u00fccke \u00fcber die Stra\u00dfe von Kertsch, die Putin nach Wiederherstellung der Fahrbahn besuchte, ist, so Piatov, nur das Ziel eines &#8220;mutma\u00dflichen ukrainischen Angriffs&#8221;. Es ist vielleicht die Tatsache, dass der Fahrer des Lkw, der mit der Sprengladung versehen war, nichts von dem Schicksal wusste, das ihn erwartete, das ihn, Piatov, ein wenig z\u00f6gern l\u00e4sst. Aber letztlich geht seine Fantasie mit ihm durch: &#8220;Die gro\u00dfe Frage: Begab sich Putin in die Reichweite der ukrainischen Streitkr\u00e4fte? H\u00e4tten die Ukrainer den Kreml-Despoten auf seinem Br\u00fccken-Besuch ausschalten k\u00f6nnen?&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Ausschalten&#8221;, das ist das Vokabular der Spezialeinheiten, da macht er sich mit jenen gemein, die sich als Richter und Henker in einem sehen; Legalismus kann man ihm sicherlich nicht vorwerfen. Aber selbst aus einer innig mit der NATO verbundenen Position heraus m\u00fcsste ihm klar sein, dass das Ergebnis einer solchen Handlung, so sie erfolgreich w\u00e4re, das Gegenteil dessen w\u00e4re, was der Westen immer erstrebt; an die Stelle Putins, der stets eine zur\u00fcckhaltende und gem\u00e4\u00dfigte Position vertreten hat und versuchte, die Verbindung zum Westen so lange irgend m\u00f6glich zu halten, w\u00fcrde mit absoluter Sicherheit jemand treten, dem Westeuropa v\u00f6llig egal ist. Und bei genauerer Betrachtung der \u00f6konomischen Lage sollte auch Piatov klar sein, dass die Misere, die jetzt anger\u00fchrt wird, nicht anders wird beendet werden k\u00f6nnen als mit einer Wiederaufnahme vern\u00fcnftiger Beziehungen zu Russland. Aber ihm ist die Herrenmenschenfantasie wichtiger, der Blick des US-Drohnenkriegers, f\u00fcr den Politiker, die nicht in den Kram passen, &#8220;ausgeschaltet&#8221; werden sollten.<\/p>\n<p>Die eigentliche Botschaft, die Piatov vermitteln will, lautet, die Ukraine solle mit Raketen gr\u00f6\u00dferer Reichweite ausgestattet werden. Das haben selbst die USA vermieden; mehr noch, inzwischen ist klar, dass die gelieferten HIMARS-Systeme so umgebaut wurden, dass sie die Raketen gr\u00f6\u00dferer Reichweite gar nicht abfeuern k\u00f6nnten, selbst wenn die Ukraine irgendwie an sie kommen sollte. Warum? Weil die NATO bereits sehr tief involviert ist \u2013 bis zur Lieferung von Ziellisten f\u00fcr die Artillerie \u2013 und Russland es jederzeit als Beteiligung sehen k\u00f6nnte, so es dieses wollte.<\/p>\n<p>Aber um diesen Punkt zu begreifen, muss man sich detaillierter mit den milit\u00e4rischen Sachverhalten auseinandersetzen, als es in der <em>Bild<\/em> vorgesehen ist. Piatov will nur st\u00e4rkere Raketen f\u00fcr die Ukraine fordern und Wladimir Selenskij als Helden dastehen lassen, der &#8220;deutlich gef\u00e4hrlichere Orte als Putin&#8221; besucht habe. Wobei eines klar ist \u2013 die russische Armee k\u00f6nnte Selenskij jederzeit &#8220;ausschalten&#8221;, selbst in Kiew; sie tut es nicht, weil nach wie vor die M\u00f6glichkeit offengehalten werden soll, Verhandlungen zu f\u00fchren, so unwahrscheinlich das klingt, und das, was so h\u00fcbsch &#8220;Enthauptungsschlag&#8221; genannt wird, eben auch das Gegen\u00fcber f\u00fcr m\u00f6gliche Verhandlungen beseitigt. Weshalb gleichzeitig Piatovs Fantasie, Putin &#8220;auszuschalten&#8221;, signalisiert, dass er entweder tats\u00e4chlich an die M\u00f6glichkeit eines ukrainischen Sieges glaubt oder zumindest so tut; es bedeutet aber auch ganz nebenbei, dass er v\u00f6llig die Augen vor der Art dieser ukrainischen Macht verschlossen hat.<\/p>\n<p>Piatov hat einen Bachelor in Wirtschaft, wobei das vermutlich Betriebswirtschaft war, und hat seine Karriere als PR-Fuzzi verschiedenster Start-up-Unternehmen begonnen. 2015 ver\u00f6ffentlichte er ein Buch, das auf einer l\u00e4ngeren Reise durch Russland beruhte (g\u00e4be es das Buch als e-Book, h\u00e4tte ich der Sorgfalt halber noch einen Blick hinein geworfen). Seine Karriere beim Springer-Verlag begann mit gelegentlichen Kommentaren bei der <em>Welt<\/em> Ende 2013 und brachte ihn in f\u00fcnf Jahren bei der <em>Bild<\/em> vom Politikredakteur zum Chefkommentator. Dabei d\u00fcrfte der gesamte Aufstieg der Tatsache geschuldet sein, dass er gewisserma\u00dfen die Rolle eines Kronzeugen bedient, eben weil er russisch-j\u00fcdischer Abstammung ist und daher seinen propagandistischen \u00c4u\u00dferungen dem deutschen Publikum gegen\u00fcber h\u00f6here Glaubw\u00fcrdigkeit verleiht.<\/p>\n<p>2016 <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/literatur-auf-sehnsuchtsreise-im-putin-land-1.2835331\">erschien<\/a> eine Besprechung seines Buchs in der <em>S\u00fcddeutschen Zeitung<\/em>. &#8220;Er liest so hastig aus seinen russischen Reisenotizen, als sei ihm Putins Geheimdienst auf den Fersen. K\u00f6nnte durchaus sein, denn er steht auf der Liste der &#8216;pathologischen Russophoben&#8217;, in prominenter Nachbarschaft \u00fcbrigens mit Barack\u00a0Obama.&#8221; Er hatte sich also bereits damals den f\u00fcr eine Karriere erforderlichen Status der bedingungslosen Feindseligkeit erworben. Und er bedient die Erwartung des deutschen Publikums: &#8220;Die Lethargie, die Melancholie und Apathie \u2013 ich k\u00f6nnte das gleichg\u00fcltig als russische Eigenschaften bezeichnen und mich damit abfinden. Aber dieses Land hat zu viel Gro\u00dfes, als dass es mich kaltlassen\u00a0k\u00f6nnte.&#8221;<\/p>\n<p>Angesichts des heutigen Deutschland irritieren solche S\u00e4tze; man denke nur an das Ahrtal. Im ganz konkreten, materiellen Sinne, bezogen auf Stra\u00dfen, Eisenbahnen, Wohnungsbau, ist es Deutschland, nicht Russland, das in apathischer Melancholie versinkt und eine Regierung duldet, die das Land gezielt ruiniert. Aber mit dem Aussprechen dieser Wahrheiten erreicht man keine gut bezahlte Position in der Springerpresse.<\/p>\n<p>In dieser Besprechung wird noch ein weiteres Detail benannt, das seine Sympathie f\u00fcr die heutige Ukraine wirklich schwer verst\u00e4ndlich macht. &#8220;Die hei\u00df geliebte Gro\u00dfmutter hatte als Kind im Wald unter Partisanen \u00fcberlebt und entging so dem grausamen Tod, lebendig begraben zu werden von den Nazis.&#8221; Denn zu genau dieser Zeit hatte es einen in der heutigen Ukraine als Nationalheld verehrten Roman Schuchewitsch gegeben, der pers\u00f6nlich mit dem Bataillon Nachtigall der SS f\u00fcr den Mord an der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung Lwows verantwortlich gewesen war. Piatov, der nicht nur Russisch beherrscht, sondern auch mit seinen Kollegen, die so gerne zu den ukrainischen Truppen fahren, kommuniziert haben d\u00fcrfte, muss wissen, dass die Anh\u00e4nger Schuchewitschs in jeder Hinsicht seine Anh\u00e4nger sind und sich in jeder Hinsicht wie ihre gro\u00dfen Vorbilder benehmen.<\/p>\n<p>Man mag dar\u00fcber streiten, wie viel von der ideologischen Entwicklung der Ukraine nach 1992 auf das Konto des Westens ging, der sofort die ukrainische Diaspora der Nazikollaborateure in Marsch setzte, und wie viel davon den materiellen Interessen neu emporgekommener ukrainischer Oligarchen zuzuschreiben ist, aber das Ergebnis ist sp\u00e4testens seit 2014 sichtbar. Piatov kann und muss wissen, dass alle Oppositionsparteien in der Ukraine verboten sind; er muss davon wissen, dass dort nach wie vor Menschen spurlos verschwinden; er kann sich unter keinen Umst\u00e4nden darauf herausreden, nicht gewusst zu haben, auf welcher Seite des ukrainischen B\u00fcrgerkriegs diejenigen k\u00e4mpfen, vor denen sich seine Gro\u00dfmutter hatte verstecken m\u00fcssen, und auf welcher diejenigen, die sie gerettet hatten.<\/p>\n<p>Wenn ihm die historischen Hintergr\u00fcnde gleich sind, k\u00f6nnte er immer noch den Vertretern dieses ukrainischen Regimes lauschen, wie sie fordern, alle Russen zu t\u00f6ten. Das m\u00fcsste gen\u00fcgen, um zu kl\u00e4ren, welche Seite in diesem Konflikt wof\u00fcr steht. Aber nat\u00fcrlich gibt es keine gut bezahlte Position bei Springer, wenn man an diesem Punkt die Wahrheit sagt.<\/p>\n<p>Doch eines sollte Piatov klar sein \u2013 auch die Propagandisten tragen einen Teil der Schuld. Es ist, nebenbei, nicht nur eine Schuld Russland gegen\u00fcber, es ist auch eine Schuld an der Ukraine, deren M\u00e4nner sinnlos verheizt werden, um den Anspruch einer fremden Macht auf globale Vorherrschaft zu vertreten.<\/p>\n<p>W\u00e4re der Westen im vergangenen Dezember auf die russischen Vorschl\u00e4ge eingegangen und h\u00e4tte er die Minsker Vereinbarungen umgesetzt, der ukrainische B\u00fcrgerkrieg h\u00e4tte ein Ende gefunden. Im M\u00e4rz noch h\u00e4tte es abermals ein Ende geben k\u00f6nnen, da allerdings schon nur noch f\u00fcr eine Ukraine ohne Krim und Donbass. Je l\u00e4nger die Unterst\u00fctzung durch den Westen dauert, desto h\u00f6her wird die Wahrscheinlichkeit, dass vor dem Ende des Krieges das Ende der Ukraine liegt. Daran arbeitet nicht Putin, daran arbeitet nicht einmal die russische Armee; daran arbeiten vor allem NATO-Sprachrohre wie Piatov.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> &#8211;\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/pressefreiheit.rtde.tech\/europa\/141517-hunderttausende-zivile-opfer-russischer-geheimdienst\/\">Hunderttausende zivile Opfer: Russischer Geheimdienst gibt Akten \u00fcber lettische Naziverbrecher frei<\/a><\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/156508-immer-fuer-mordaufrufe-zu-haben-die-propagandisten-der-bild\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht nur in der Ukraine ist, gelinde gesagt, &#8220;kontraintuitiv&#8221;, wer dieses Regime mit seiner Bandera-Ideologie st\u00fctzt. Mit seinen deutschen Freunden sieht es \u00e4hnlich aus. Ein Musterbeispiel daf\u00fcr ist ein Kommentator der Bild, der gerade erst zur Ermordung Putins aufrief. 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