{"id":23171,"date":"2022-11-15T07:45:38","date_gmt":"2022-11-15T05:45:38","guid":{"rendered":"http:\/\/just-now.news\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/"},"modified":"2022-11-15T07:45:38","modified_gmt":"2022-11-15T05:45:38","slug":"die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/","title":{"rendered":"Die schwierige Entscheidung, die General Surowikin treffen musste"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6372986e48fbef252d080059.jpg\" \/><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Der neue kommandierende russische Oberbefehlshaber Sergei Surowikin musste kurz nach Dienstantritt eine schwere Entscheidung treffen: R\u00fcckzug vom rechten Ufer des Dnjepr. Was f\u00fcr die westliche Presse ein gefundenes Jubelfest war, ist strategisch betrachtet ein kluger Schachzug.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Big Serge, Milit\u00e4ranalyst<\/em><\/p>\n<p>Im Januar 1944 befand sich die neu zusammengesetzte 6. Armee der Wehrmacht in einer operativ katastrophalen Situation in der s\u00fcdlichen Beuge des Dnjepr, in der Gegend von Kriwoi Rog und Nikopol.<\/p>\n<p>Die Wehrmacht besetzte einen strategisch wichtigen Br\u00fcckenkopf, der gef\u00e4hrlich tief in die Linien der Roten Armee stie\u00df. An zwei ung\u00fcnstig gelegenen Flanken verwundbar geworden und einem Feind mit \u00fcberlegener Anzahl an Soldaten und Feuerkraft gegen\u00fcberstehend, h\u00e4tte jeder General, der seine Streifen wert war, versucht, sich so schnell wie m\u00f6glich zur\u00fcckzuziehen. In diesem Fall bestand Adolf Hitler jedoch darauf, dass die Wehrmacht den Br\u00fcckenkopf um jeden Preis halten muss, da dieses Gebiet Deutschlands letzte verbliebene Ressource f\u00fcr Mangan war \u2013 ein Mineral, das f\u00fcr die Herstellung von hochwertigem Stahl von entscheidender Bedeutung ist.<\/p>\n<p>Ein Jahr zuvor, in den ersten Wochen des Jahres 1943, hatte Hitler in eine andere, weit ber\u00fchmtere Schlacht eingegriffen und der damaligen Aufstellung der 6. Armee verboten, aus einem Kessel auszubrechen, der sich um sie herum bei Stalingrad gebildet hatte. Der 6. Armee wurde der R\u00fcckzug verboten und sie wurde in der Folge vollst\u00e4ndig vernichtet.<\/p>\n<p>In beiden F\u00e4llen gab es einen Konflikt zwischen rein milit\u00e4rischer Voraussicht und umfassenderen politischen Zielen und akuten Bed\u00fcrfnissen. 1943 gab es weder einen zwingenden milit\u00e4rischen noch einen politischen Grund, die 6. Armee in Stalingrad in einem Kessel zu halten, und die politischen Eingriffe in milit\u00e4rische Entscheidungsprozesse erwiesen sich als sinnlos\u00a0wie auch\u00a0als katastrophal.<\/p>\n<p>Aber im Jahr 1944 hatte Hitler \u2013 auch wenn es schwer f\u00e4llt, dies einzugestehen \u2013 ein stichhaltiges Argument, keinen R\u00fcckzug der 6. Armee zuzulassen. Ohne Mangan aus der Region Nikopol war die deutsche Kriegsproduktion zum Scheitern verurteilt. In diesem Fall war eine politische Intervention wahrscheinlich gerechtfertigt. Eine Armee in einer vulnerablen Position zu belassen, war sicherlich eine schlechte Sache \u2013 aber das Ausbleiben von Mangan eben auch.<\/p>\n<p>Diese beiden tragischen Schicksale der 6. Armee veranschaulichen die herausragende Frage heute: Wie analysieren wir den Unterschied zwischen milit\u00e4rischer und politischer Entscheidungsfindung? Genauer gesagt, worauf f\u00fchren wir die schockierende russische Entscheidung zur\u00fcck, sich vom Westufer des Dnjepr im Gebiet Cherson zur\u00fcckzuziehen, nachdem es erst vor wenigen Monaten als russisches Staatsgebiet erkl\u00e4rt worden war?<\/p>\n<p>Analysieren wir\u00a0diese Frage. Zun\u00e4chst einmal kann man nicht leugnen, dass der R\u00fcckzug der russischen Streitkr\u00e4fte aus besagtem Gebiet politisch eine erhebliche Dem\u00fctigung f\u00fcr Russland darstellt. Es stellt sich jedoch die Frage, ob dieses Opfer aus milit\u00e4rischen oder politischen Gr\u00fcnden notwendig war und was es f\u00fcr den weiteren Verlauf des Konflikts bedeutet.<\/p>\n<p>Aus meiner Sicht wurde der R\u00fcckzug vom westlichen Ufer des Dnjepr durch eine der vier folgenden M\u00f6glichkeiten motiviert:<\/p>\n<p><em>Die ukrainische Armee hat die russische Armee am Westufer besiegt und sie \u00fcber den Fluss zur\u00fcckgedr\u00e4ngt.<\/em><\/p>\n<p><em>Russland stellt der ukrainischen Armee in Cherson eine Falle.<\/em><\/p>\n<p><em>Es wurde in geheimen diplomatischen Verhandlungen ein Friedensabkommen \u2013 oder zumindest ein Waffenstillstand \u2013 ausgehandelt,\u00a0wobei\u00a0die R\u00fcckgabe von Cherson an die Ukraine beschlossen wurde.<\/em><\/p>\n<p><em>Russland hat eine \u2013 politisch betrachtet \u2013 peinliche, aber milit\u00e4risch umsichtige Operation abgeschlossen.<\/em><\/p>\n<p>Gehen wir diese vier Thesen der Reihe nach durch und analysieren sie.<\/p>\n<p><strong>These 1: Milit\u00e4rische Niederlage<\/strong><\/p>\n<p>Die &#8220;R\u00fcckeroberung&#8221; von Cherson wird von den Ukrainern als Sieg gefeiert. Die Frage ist nur, um welche Art von Sieg es sich hierbei handelt? Ein politischer medialer Sieg oder ein milit\u00e4rischer? Bei genauer Betrachtung wird klar, dass es sich um Ersteres handelt. Untersuchen wir die Fakten dazu.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal \u00e4u\u00dferten einige russische Korrespondenten an der Front noch am Morgen des 9. Novembers \u2013 Stunden bevor der R\u00fcckzug angek\u00fcndigt wurde \u2013 Skepsis gegen\u00fcber den Ger\u00fcchten\u00a0bez\u00fcglich eines R\u00fcckzugs, weil Russlands Verteidigungslinien in diesem Gebiet vollst\u00e4ndig stabil waren.<\/p>\n<p>Zweitens unternahm die Ukraine zu Beginn des R\u00fcckzugs keinerlei intensive Offensivbem\u00fchungen, w\u00e4hrend sich ukrainische Offizielle\u00a0besonders\u00a0skeptisch dar\u00fcber \u00e4u\u00dferten, ob der R\u00fcckzug der russischen Streitkr\u00e4fte \u00fcberhaupt stattfindet. Tats\u00e4chlich entsprang das Ger\u00fccht, dass Russland mit diesem R\u00fcckzug der ukrainischen Seite eine Falle stellen wollte, ukrainischen Offiziellen, die offenbar von eben diesem R\u00fcckzug \u00fcberrascht wurden.<\/p>\n<p>Die ukrainische Seite war somit auch nicht darauf vorbereitet, nachzur\u00fccken oder die Situation auszunutzen. Erst nachdem die russischen Soldaten abgezogen waren, r\u00fcckte man vorsichtig ins Vakuum vor. Selbst nachdem es offensichtlich war, dass sich die russische Armee zur\u00fcckgezogen hat, herrschte offensichtlich Angst davor, vorzur\u00fccken, weil die vorherigen Versuche, die russischen Verteidigungslinien in der Region zu durchbrechen, in Ereignisse mit massenhaften Verlusten m\u00fcndeten.<\/p>\n<p>Alles in allem fand der R\u00fcckzug der russischen Streitkr\u00e4fte geordnet und praktisch ohne Druck seitens der ukrainischen Streitkr\u00e4fte statt. Und genau auf dieser Tatsache basiert die Vorstellung, dass es sich hierbei entweder um eine Falle oder um das Ergebnis einer ausgehandelten diplomatischen Abmachung im Hinterzimmer handelt. Wie auch immer: Die russischen Streitkr\u00e4fte wichen \u00fcber den Fluss zur\u00fcck, ohne von der ukrainischen Seite verfolgt oder beschossen zu werden, nahmen dabei unbedeutende Verluste in Kauf und evakuierten praktisch die gesamte Ausr\u00fcstung aus dem vorher besetzten Gebiet.\u00a0<\/p>\n<p>Als Nettoergebnis an diesem Frontabschnitt bleibt dennoch ein starkes Ungleichgewicht an Verlusten zugunsten von Russland. Man hat sich erneut ohne eine Niederlage und mit intakten Streitkr\u00e4ften von einer ung\u00fcnstigen Position auf dem Schlachtfeld zur\u00fcckgezogen.<\/p>\n<p><strong>These 2: Eine Falle<\/strong><\/p>\n<p>Diese Theorie kam unmittelbar nach Bekanntgabe des R\u00fcckzugs auf. Die Quelle waren ukrainische Offizielle, die von der Ank\u00fcndigung des R\u00fcckzugs v\u00f6llig \u00fcberrascht wurden, was dann \u2013 ironischerweise \u2013 wiederum von der russischen Gemeinde in den sozialen Medien aufgegriffen wurde, die hofften, dass hier vierdimensionales Schach gespielt wird. Wird es aber nicht. Russland spielt traditionell zweidimensionales Schach \u2013 die einzige Variante Schach, die existiert. Aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p>Es ist unklar, was genau &#8220;Falle&#8221; bedeuten soll, aber ich werde versuchen, diese Frage zu beantworten. Es gibt zwei m\u00f6gliche Interpretationen f\u00fcr &#8220;Falle&#8221;:\u00a0<\/p>\n<p><em>1) Ein konventionelles Man\u00f6ver auf dem Schlachtfeld, das mit einem unmittelbaren Gegenangriff beantwortet wird.<\/em><\/p>\n<p><em>2)\u00a0Ein unkonventionelles Man\u00f6ver, wie der Einsatz einer taktischen Atomwaffe oder der Sprengung eines Staudamms.<\/em><\/p>\n<p>Es ist klar, dass es kein konventionelles Man\u00f6ver geben konnte, aus dem einfachen Grund, dass die russischen Streitkr\u00e4fte s\u00e4mtliche Br\u00fccken \u00fcber den Dnjepr nach dem Abzug gesprengt haben. Da am Westufer keine russischen Streitkr\u00e4fte mehr anwesend waren und die Br\u00fccken zum Ostufer zerst\u00f6rt wurden, gibt es f\u00fcr keine Armee der Welt die unmittelbare Notwendigkeit, die andere Seite anzugreifen. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte man sich gegenseitig \u00fcber den Fluss hinweg bombardieren, aber die eigentliche Kontaktlinie \u2013 die Front \u2013 ist vorerst eingefroren.<\/p>\n<p>Dies l\u00e4sst die M\u00f6glichkeit offen, dass Russland beabsichtigt, etwas Unkonventionelles zu tun, wie den Einsatz einer taktischen nuklearen Atomwaffe mit geringer Sprengkraft. Aber die Vorstellung, dass Russland die ukrainischen Streitkr\u00e4fte nach Cherson gelockt hat, um dann \u00fcber der Stadt eine Atomwaffe zu z\u00fcnden, ist, gelinde gesagt, dumm.<\/p>\n<p>Wenn Russland eine Atomwaffe gegen die Ukraine einsetzen wollte, g\u00e4be es keinen vern\u00fcnftigen Grund, warum es eine zuvor annektierte Gebietshauptstadt als Zielort daf\u00fcr w\u00e4hlen sollte. Russland hat keinen Mangel an Waffensystemen, die nukleare Sprengk\u00f6pfe liefern k\u00f6nnen. Wenn Russland also die Ukraine mit Atomwaffen sch\u00e4digen m\u00f6chte, dann w\u00fcrde man sich nicht die M\u00fche machen, eine ins eigene Hoheitsgebiet integrierte Stadt zu evakuieren, nur um diese dann zum Ground Zero zu machen. Wenn Russland das wollte, w\u00fcrde es in der Ukraine einfach irgendwo mit Atomwaffen angreifen.\u00a0<\/p>\n<p>Somit: Der R\u00fcckzug ist keine Falle.<\/p>\n<p><strong>These 3: Eine geheime Abmachung<\/strong><\/p>\n<p>Diese These wurde durch die Nachricht ausgel\u00f6st, dass der nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, mit seinem russischen Amtskollegen in Kontakt stand und dass das Wei\u00dfe Haus auf diese Gespr\u00e4che gedr\u00e4ngt h\u00e4tte. In einer unter der Hand gehandelten Variante dieses &#8220;Sullivan-Deals&#8221; w\u00fcrde die Ukraine Russlands Annexionen \u00f6stlich des Dnjepr anerkennen, w\u00e4hrend das Westufer von Cherson wieder unter die Kontrolle von Kiew fallen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Das ist aus verschiedenen Gr\u00fcnden\u00a0als unwahrscheinlich zu erachten.\u00a0<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal w\u00fcrde ein solches Abkommen einen \u00e4u\u00dferst ung\u00fcnstigen Pyrrhussieg f\u00fcr Russland darstellen. W\u00e4hrend man damit zwar die Befreiung des Donbass \u2013 eines der ausdr\u00fccklichen Ziele der milit\u00e4rischen Operation in der Ukraine \u2013 erreicht h\u00e4tte, w\u00fcrde es die Ukraine weitgehend intakt und milit\u00e4risch stark genug lassen, um f\u00fcr ewig ein Stachel im Fleisch zu bleiben, als feindseliger antirussischer Staat an der unmittelbaren Grenze. Dazu k\u00e4me das Problem einer wahrscheinlichen weiteren Integration der Ukraine in die NATO und vor allem die offene \u00dcbergabe einer annektierten Gebietshauptstadt.<\/p>\n<p>Auf der ukrainischen Seite besteht das Problem darin, dass die Wiederherstellung von Cherson nur die falsche Wahrnehmung in Kiew verst\u00e4rkt, dass ein totaler Sieg m\u00f6glich ist und dass die Krim und der Donbass vollst\u00e4ndig zur\u00fcckerobert werden k\u00f6nnen. Die Ukraine jubelt derzeit \u00fcber eine Reihe territorialer Erfolge und hat das Gef\u00fchl, dass sich ein Fenster zum Sieg er\u00f6ffnet hat.<\/p>\n<p>Letztendlich scheint es keine geheime Abmachung gegeben zu haben, die beide Seiten zufriedenstellt. Und dies spiegelt wider, dass die Feindseligkeit zwischen den beiden Nationen auf dem Schlachtfeld gel\u00f6st werden muss. Nur Ares \u2013 der Gott des schrecklichen Krieges \u2013\u00a0kann diesen Streit schlichten.<\/p>\n<p>Und Ares\u00a0hat sich in Pawlowka schwer ins Zeug gelegt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Welt auf den relativ unblutigen Wechsel der Besatzungsmacht in Cherson fixiert war, lieferten sich Russland und die Ukraine einen blutigen Kampf um Pawlowka \u2013\u00a0und Russland hat diesen Kampf gewonnen. Die Ukraine versuchte auch, Russlands Verteidigung in der Achse Richtung Swatowo zu durchbrechen, und wurde mit schweren Verlusten zur\u00fcckgeschlagen. Letztendlich ist der Hauptgrund, an Ger\u00fcchten \u00fcber eine geheime Abmachung zu zweifeln, die Tatsache, dass der Krieg an allen anderen Fronten weitergeht \u2013 und die Ukraine verliert ihn.<\/p>\n<p>Damit bleibt nur noch eine Option.<\/p>\n<p><strong>These 4: Eine schwierige operative Wahl<\/strong><\/p>\n<p>Dieser R\u00fcckzug fand statt, kurz nachdem General Surowikin das Kommando \u00fcber die Operationen in der Ukraine \u00fcbernommen hatte, und wurde auf subtile Weise angek\u00fcndigt. In seiner ersten Pressekonferenz r\u00e4umte er seine Unzufriedenheit mit der Situation am Frontabschnitt in Cherson ein, nannte die Lage &#8220;angespannt und schwierig&#8221; und wies auf die Gefahr hin, dass die Ukraine Staud\u00e4mme entlang des Dnepr sprengen und das Gebiet \u00fcberfluten k\u00f6nnte. Kurz darauf begann der Prozess der Evakuierung von Zivilisten aus Cherson.<\/p>\n<p>Was nun folgt, ist meine Annahme dar\u00fcber, was Surowikin\u00a0im Hinblick auf Cherson beschlossen hat.<\/p>\n<p>Cherson wurde zu einer ineffizienten Frontlinie f\u00fcr Russland \u2013 aufgrund der logistischen Belastung, die Streitkr\u00e4fte \u00fcber einen breiten Fluss mit begrenzten Br\u00fccken- und Stra\u00dfenkapazit\u00e4ten zu versorgen. Russland hat gezeigt, dass es in der Lage ist, diese Versorgungslast zu tragen. Aber die Fragen, die sich stellen, lauten: Zu welchem \u200b\u200b\u200b\u200bZweck und f\u00fcr wie lange?<\/p>\n<p>Im Idealfall w\u00e4re der Br\u00fcckenkopf zum Ausgangspunkt f\u00fcr offensive Aktionen gegen Nikolajew geworden. Aber um eine Offensive zu starten, m\u00fcssten die Streitkr\u00e4fte in Cherson verst\u00e4rkt werden, was die logistische Belastung f\u00fcr die Entsendung von Streitkr\u00e4ften \u00fcber den Fluss entsprechend erh\u00f6ht. Mit einer sehr ausgedehnten Front ist Cherson eindeutig einer der logistisch intensivsten Abschnitte. Meine Vermutung ist, dass Surowikin, als er das Kommando \u00fcbernahm, fast umgehend entschied, die Last der Aufrechterhaltung der Front nicht zu erh\u00f6hen, indem er es vermied, in Richtung Nikolajew vorzusto\u00dfen.<\/p>\n<p>Wenn also keine Offensive von der Position in Cherson aus gestartet werden soll, stellt sich die Frage: Warum \u00fcberhaupt die Position halten? Politisch ist es wichtig, eine Gebietshauptstadt zu verteidigen. Aber milit\u00e4risch wird die Position bedeutungslos, wenn man nicht im S\u00fcden in die Offensive gehen kann. Oder um es deutlicher zu sagen: Wenn keine Offensive gegen Nikolajew geplant ist, ist der Br\u00fcckenkopf bei Cherson milit\u00e4risch unbedeutend.<\/p>\n<p>Einen Br\u00fcckenkopf in Cherson zu halten, w\u00fcrde zu einem negativen Kraftmultiplikator \u2013 er \u00fcberdehnt die logistische Belastungsf\u00e4higkeit und droht zudem st\u00e4ndig, die Streitkr\u00e4fte abgeschnitten zu sehen, wenn es der Ukraine gelingen w\u00fcrde, die Br\u00fccken zu zerst\u00f6ren oder die Staud\u00e4mme zu sprengen. Milit\u00e4rische Macht \u00fcber den Fluss hinaus projizieren zu wollen, w\u00fcrde zu einer schweren Last ohne offensichtlichen Nutzen. Aber durch den R\u00fcckzug an das Ostufer wird der Fluss zu einem positiven Multiplikator, indem er als nat\u00fcrliche Barriere der Verteidigungslinie dient.<\/p>\n<p>Im weiteren operativen Sinne scheint Surowikin den Kampf im S\u00fcden abzulehnen, w\u00e4hrend er sich im Norden und im Donbass vorbereitet. Es ist klar, dass er diese Entscheidung getroffen hat, kurz nachdem er das Kommando \u00fcber die Operation \u00fcbernommen hatte \u2013 er hat es seit Wochen angedeutet, und die Schnelligkeit und Sauberkeit des R\u00fcckzugs legen nahe, dass dieser lange im Voraus gut geplant war. Der R\u00fcckzug \u00fcber den Fluss erh\u00f6ht die Kampfeffektivit\u00e4t der russischen Armee erheblich und mindert die logistische Belastung, wodurch Ressourcen f\u00fcr andere Sektoren der Front frei werden.<\/p>\n<p>Dies passt zum allgemeinen russischen Muster, harte Entscheidungen gem\u00e4\u00df dem Vorhandensein von Ressourcen zu treffen und diesen Krieg unter Optimierung der Verlustquoten zu f\u00fchren und den perfekten Fleischwolf f\u00fcr die Ukrainer zu bilden. Anders als die deutsche Armee im Zweiten Weltkrieg scheint die russische Armee von politischer Einflussnahme befreit zu sein und kann rationale milit\u00e4rische Entscheidungen treffen.<\/p>\n<p>Auf diese Weise kann der Abzug aus Cherson als eine Art Anti-Stalingrad angesehen werden. Anstatt das Milit\u00e4r durch politische Einmischung zu l\u00e4hmen, wurde das Milit\u00e4r befreit, um operative Entscheidungen zu treffen, selbst auf Kosten der Verlegenheit der politischen Pers\u00f6nlichkeiten. Und das ist letztlich die intelligentere \u2013 wenn auch optisch dem\u00fctigende \u2013 Art, einen Krieg zu f\u00fchren.<\/p>\n<p><em>Aus dem <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/bigserge.substack.com\/p\/surovkins-difficult-choice\">Englischen<\/a><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Big Serge <\/strong>ist ein orthodoxer Christ russischer Abstammung, der in den USA aufgewachsen ist und sich mit russischer Geschichte und Milit\u00e4rgeschichte besch\u00e4ftigt. Sein Blog ist <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/bigserge.substack.com\/\">hier<\/a> zu finden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema\u00a0<\/strong>&#8211; <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/rtde.site\/meinung\/152295-ohnmachtiges-wueten-ukraine\/\">Das ohnm\u00e4chtige W\u00fcten der Ukraine<\/a><\/p>\n<p><em>RT DE bem\u00fcht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeitr\u00e4ge und Meinungsartikel m\u00fcssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/154374-schwierige-entscheidung-general-surowikin-treffen-musste\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der neue kommandierende russische Oberbefehlshaber Sergei Surowikin musste kurz nach Dienstantritt eine schwere Entscheidung treffen: R\u00fcckzug vom rechten Ufer des Dnjepr. Was f\u00fcr die westliche Presse ein gefundenes Jubelfest war, ist strategisch betrachtet ein kluger Schachzug. Von Big Serge, Milit\u00e4ranalyst Im Januar 1944 befand sich die neu zusammengesetzte 6. Armee der Wehrmacht in einer operativ [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":23172,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"wp_automatic_camp":["217"],"16bb7674485be8f790e428022ec64cd4":["Die schwierige Entscheidung, die General Surowikin treffen musste"],"original_link":["https:\/\/de.rt.com\/international\/154374-schwierige-entscheidung-general-surowikin-treffen-musste\/"],"_thumbnail_id":["23172"],"jnews_social_counter_last_update":["1775236653"]},"categories":[19,23],"tags":[45,5553,7409,23204,31671,34418,354],"class_list":["post-23171","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deutschland","category-russland","tag-die","tag-entscheidung","tag-general","tag-musste","tag-schwierige","tag-surowikin","tag-treffen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v22.7 (Yoast SEO v22.7) - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Die schwierige Entscheidung, die General Surowikin treffen musste - just-now.NEWS Deutschland<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die schwierige Entscheidung, die General Surowikin treffen musste\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der neue kommandierende russische Oberbefehlshaber Sergei Surowikin musste kurz nach Dienstantritt eine schwere Entscheidung treffen: R\u00fcckzug vom rechten Ufer des Dnjepr. Was f\u00fcr die westliche Presse ein gefundenes Jubelfest war, ist strategisch betrachtet ein kluger Schachzug. Von Big Serge, Milit\u00e4ranalyst Im Januar 1944 befand sich die neu zusammengesetzte 6. Armee der Wehrmacht in einer operativ [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"just-now.NEWS Deutschland\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/wirmachenauf\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2022-11-15T05:45:38+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/Die-schwierige-Entscheidung-die-General-Surowikin-treffen-musste.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"460\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"259\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"rtnews\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@WirMachenAuf_de\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@WirMachenAuf_de\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"rtnews\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"12\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/\"},\"author\":{\"name\":\"rtnews\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/person\/fb534a4e865501d8b3285208df34a9b5\"},\"headline\":\"Die schwierige Entscheidung, die General Surowikin treffen musste\",\"datePublished\":\"2022-11-15T05:45:38+00:00\",\"dateModified\":\"2022-11-15T05:45:38+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/\"},\"wordCount\":2375,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/Die-schwierige-Entscheidung-die-General-Surowikin-treffen-musste.jpg\",\"keywords\":[\"die\",\"Entscheidung\",\"General\",\"musste\",\"Schwierige\",\"Surowikin\",\"Treffen\"],\"articleSection\":[\"Deutschland\",\"Russland\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/\",\"url\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/\",\"name\":\"Die schwierige Entscheidung, die General Surowikin treffen musste - just-now.NEWS Deutschland\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/Die-schwierige-Entscheidung-die-General-Surowikin-treffen-musste.jpg\",\"datePublished\":\"2022-11-15T05:45:38+00:00\",\"dateModified\":\"2022-11-15T05:45:38+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/Die-schwierige-Entscheidung-die-General-Surowikin-treffen-musste.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/Die-schwierige-Entscheidung-die-General-Surowikin-treffen-musste.jpg\",\"width\":460,\"height\":259,\"caption\":\"Die schwierige Entscheidung, die General Surowikin treffen musste\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Die schwierige Entscheidung, die General Surowikin treffen musste\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/\",\"name\":\"just-now.NEWS Deutschland\",\"description\":\"Das Portal f\u00fcr unzensierte Nachrichten aus der Welt\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#organization\",\"name\":\"Just Now News\",\"url\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/04\/logo500x500.jpg\",\"contentUrl\":\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/04\/logo500x500.jpg\",\"width\":500,\"height\":500,\"caption\":\"Just Now News\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/www.facebook.com\/wirmachenauf\",\"https:\/\/x.com\/WirMachenAuf_de\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/person\/fb534a4e865501d8b3285208df34a9b5\",\"name\":\"rtnews\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/358fe31b3ab5769fea05376e1953329834cd9912cf9daf607e2af3076a1b982b?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/358fe31b3ab5769fea05376e1953329834cd9912cf9daf607e2af3076a1b982b?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"rtnews\"},\"url\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/author\/rnews\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO Premium plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die schwierige Entscheidung, die General Surowikin treffen musste - just-now.NEWS Deutschland","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Die schwierige Entscheidung, die General Surowikin treffen musste","og_description":"Der neue kommandierende russische Oberbefehlshaber Sergei Surowikin musste kurz nach Dienstantritt eine schwere Entscheidung treffen: R\u00fcckzug vom rechten Ufer des Dnjepr. Was f\u00fcr die westliche Presse ein gefundenes Jubelfest war, ist strategisch betrachtet ein kluger Schachzug. Von Big Serge, Milit\u00e4ranalyst Im Januar 1944 befand sich die neu zusammengesetzte 6. Armee der Wehrmacht in einer operativ [&hellip;]","og_url":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/","og_site_name":"just-now.NEWS Deutschland","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/wirmachenauf","article_published_time":"2022-11-15T05:45:38+00:00","og_image":[{"width":460,"height":259,"url":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/Die-schwierige-Entscheidung-die-General-Surowikin-treffen-musste.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"rtnews","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@WirMachenAuf_de","twitter_site":"@WirMachenAuf_de","twitter_misc":{"Verfasst von":"rtnews","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"12\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/"},"author":{"name":"rtnews","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/person\/fb534a4e865501d8b3285208df34a9b5"},"headline":"Die schwierige Entscheidung, die General Surowikin treffen musste","datePublished":"2022-11-15T05:45:38+00:00","dateModified":"2022-11-15T05:45:38+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/"},"wordCount":2375,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/Die-schwierige-Entscheidung-die-General-Surowikin-treffen-musste.jpg","keywords":["die","Entscheidung","General","musste","Schwierige","Surowikin","Treffen"],"articleSection":["Deutschland","Russland"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/","url":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/","name":"Die schwierige Entscheidung, die General Surowikin treffen musste - just-now.NEWS Deutschland","isPartOf":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/Die-schwierige-Entscheidung-die-General-Surowikin-treffen-musste.jpg","datePublished":"2022-11-15T05:45:38+00:00","dateModified":"2022-11-15T05:45:38+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/#primaryimage","url":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/Die-schwierige-Entscheidung-die-General-Surowikin-treffen-musste.jpg","contentUrl":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/Die-schwierige-Entscheidung-die-General-Surowikin-treffen-musste.jpg","width":460,"height":259,"caption":"Die schwierige Entscheidung, die General Surowikin treffen musste"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/die-schwierige-entscheidung-die-general-surowikin-treffen-musste\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/now-news.de\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Die schwierige Entscheidung, die General Surowikin treffen musste"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#website","url":"https:\/\/now-news.de\/de\/","name":"just-now.NEWS Deutschland","description":"Das Portal f\u00fcr unzensierte Nachrichten aus der Welt","publisher":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/now-news.de\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#organization","name":"Just Now News","url":"https:\/\/now-news.de\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/04\/logo500x500.jpg","contentUrl":"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/04\/logo500x500.jpg","width":500,"height":500,"caption":"Just Now News"},"image":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/wirmachenauf","https:\/\/x.com\/WirMachenAuf_de"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/person\/fb534a4e865501d8b3285208df34a9b5","name":"rtnews","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/358fe31b3ab5769fea05376e1953329834cd9912cf9daf607e2af3076a1b982b?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/358fe31b3ab5769fea05376e1953329834cd9912cf9daf607e2af3076a1b982b?s=96&d=mm&r=g","caption":"rtnews"},"url":"https:\/\/now-news.de\/de\/author\/rnews\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23171","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23171"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23171\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23172"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23171"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23171"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23171"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}