{"id":22658,"date":"2022-11-08T14:31:01","date_gmt":"2022-11-08T12:31:01","guid":{"rendered":"http:\/\/just-now.news\/de\/deutschland\/man-sagte-uns-wir-wuerden-in-30-minuten-tot-sein-wie-die-welt-die-kubakrise-ueberstand\/"},"modified":"2022-11-08T14:31:01","modified_gmt":"2022-11-08T12:31:01","slug":"man-sagte-uns-wir-wuerden-in-30-minuten-tot-sein-wie-die-welt-die-kubakrise-ueberstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/man-sagte-uns-wir-wuerden-in-30-minuten-tot-sein-wie-die-welt-die-kubakrise-ueberstand\/","title":{"rendered":"&quot;Man sagte uns, wir w\u00fcrden in 30 Minuten tot sein&quot; \u2013 Wie die Welt die Kubakrise \u00fcberstand"},"content":{"rendered":"<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Mehr als ein halbes Jahrhundert nach der Kubakrise f\u00fchlt es sich an, als h\u00e4tte die Welt die Lehren aus diesem dramatischen Moment der Geschichte vergessen.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Walentin\u00a0<\/em><em>Loginow<\/em><\/p>\n<p>Im Jahr 1961 stationierten die USA ballistische Mittelstreckenraketen vom Typ Jupiter in der T\u00fcrkei und in S\u00fcditalien, also Waffen, die schnell \u2013 und relativ einfach \u2013 St\u00e4dte im westlichen Teil der UdSSR, einschlie\u00dflich ihrer Hauptstadt Moskau, erreichen konnten. Im Februar des folgenden Jahres berichtete der KGB der sowjetischen F\u00fchrung, dass die Amerikaner eine Operation zum Sturz der Regierung von Fidel Castro in Kuba planen.<\/p>\n<p>Als Reaktion auf diese unfreundlichen Aktionen Washingtons beschloss Moskau, regul\u00e4re Milit\u00e4reinheiten sowie eine Reihe von Atomraketen auf kubanischem Territorium zu stationieren. Im Oktober 1962 war die Konfrontation so weit eskaliert, dass die USA damit begannen, eine gro\u00df angelegte Invasion der &#8220;Insel der Freiheit&#8221; vorzubereiten.<\/p>\n<p>Diese Ereignisse wurden als Kubakrise bekannt, eine Reihe gef\u00e4hrlicher Vorf\u00e4lle, die die Welt fast an den Rand eines Dritten Weltkriegs brachten \u2013 einen, der fast unvermeidlich in einem thermonuklearen Untergang geendet h\u00e4tte. 1962 war das Jahr, in dem der Kalte Krieg seinen H\u00f6hepunkt erreichte. Heute, 60 Jahre sp\u00e4ter, greifen wir die Zeugnisse von Teilnehmern und Zeitzeugen der Krise erneut auf, um unser Ged\u00e4chtnis aufzufrischen und die Lehren aus einer der intensivsten und beunruhigendsten Zeiten des 20. Jahrhunderts zu ziehen.<\/p>\n<p><strong>Von der Operation Northwoods zur Operation Anadyr<\/strong><\/p>\n<p>Am 13. M\u00e4rz 1962 stellte US-Verteidigungsminister Robert McNamara Pr\u00e4sident John F. Kennedy den Plan der <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Operation_Northwoods\">Operation Northwoods<\/a> vor. Hauptziel war es, die Regierung Fidel Castro durch den Einmarsch in Kuba zu st\u00fcrzen. Aber erst musste die kubanische F\u00fchrung in Havanna in den Augen der Amerikaner diskreditiert werden.<\/p>\n<p>Das Vorhaben wurde im Geheimen von Spitzenbeamten entwickelt, darunter dem Vorsitzenden des Vereinigten Generalstabs, General Lyman Lemnitzer. Kennedy stimmte dem vorgeschlagenen Entwurf nicht zu, und Lemnitzer wurde kurz darauf entlassen.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b646b480cc0d1e6637b6.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b646b480cc0d1e6637b6.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b646b480cc0d1e6637b6.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b646b480cc0d1e6637b6.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b646b480cc0d1e6637b6.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b646b480cc0d1e6637b6.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">US-Pr\u00e4sident Kennedy, Lord Louis Mountbatten und US-Armeechef Lyman Lemnitzer im Oval Office des Wei\u00dfen Hauses, Washington D.C., 13. April 1961.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Keystone \/ Hulton Archive \/ Getty Images<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Wissen, dass die USA ihre Versuche zum Sturz von Castro nicht aufgeben w\u00fcrden, sagte Nikita Chruschtschow eines Tages zu Au\u00dfenminister Andrei Gromyko: &#8220;Wir m\u00fcssen eine Anzahl von Atomraketen auf Kuba stationieren. Das ist das Einzige, was das Land retten kann.&#8221;<\/p>\n<p>Fidel Castro selbst hatte dies zuvor mehrfach gefordert. Das Pr\u00e4sidium des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion unterst\u00fctzte Chruschtschows Initiative, mit nur einer Stimme dagegen, des Ersten Stellvertretenden Vorsitzenden des Ministerrates der UdSSR Anastas Mikojan. Zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt sollte der armenischst\u00e4mmige Politiker eine wichtige Rolle bei der Bew\u00e4ltigung der Krise zwischen Moskau und Washington spielen.<\/p>\n<p>Am 28. Mai brach eine sowjetische Delegation nach Havanna auf, um Gespr\u00e4che mit Fidel und Ra\u00fal Castro zu f\u00fchren und Moskaus Pl\u00e4ne zu erl\u00e4utern. Die kubanischen Politiker nahmen sich einen Tag Zeit, um dar\u00fcber nachzudenken, und stimmten dann der vorgeschlagenen Raketenstationierung zu.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b6bb48fbef52ec56f2b4.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b6bb48fbef52ec56f2b4.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b6bb48fbef52ec56f2b4.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b6bb48fbef52ec56f2b4.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b6bb48fbef52ec56f2b4.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b6bb48fbef52ec56f2b4.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Der kubanische Revolution\u00e4r Fidel Castro (1926\u20132016) mit dem sowjetischen Ministerpr\u00e4sidenten Nikita Chruschtschow (1894\u20131971) am Lenin-Mausoleum auf dem Roten Platz in Moskau.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">\u00a9 Hulton-Archiv\/Getty Images<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Kuba sollte zwei Typen von ballistischen Raketen erhalten: 24 R-12-Raketen mit einer Reichweite von 2.000 Kilometern und 16 R-14-Raketen mit einer Reichweite von 4.000 Kilometern. Die Sprengkraft dieser Raketen betrug jeweils bis zu einer Megatonne. Der Plan war, sie aus Standorten in der Ukraine und dem europ\u00e4ischen Teil Russlands zu verlegen.<\/p>\n<p>Bis Juni 1992 war die Operation Anadyr bereit f\u00fcr die Umsetzung, und Frachtschiffe sollten Richtung Kuba in See stechen. Insgesamt 85 Schiffe wurden ausgew\u00e4hlt, um die Truppen und die Raketen zu transportieren. Um die Amerikaner und ihre Informanten zu t\u00e4uschen, wurde den Schiffsbesatzungen mitgeteilt, dass man nach Tschukotka, im \u00e4u\u00dfersten Nordosten Russlands, fahren w\u00fcrde, und man verteilte sogar Pelzm\u00e4ntel und Skier. Selbst die Kapit\u00e4ne wussten nicht, was das endg\u00fcltige Ziel war oder welche Art von Fracht man an Bord hatte. Die USA sollten glauben, dass die UdSSR sich auf eine Operation im Norden des Landes vorbereitete.<\/p>\n<p>Die ersten Schiffe trafen Anfang August in Kuba ein, und am 8. September wurde die erste &#8220;Ladung&#8221; gel\u00f6scht, die zweite traf am 16. September ein. Aber die vom Marschall der Sowjetunion Iwan Baghramjan geleitete Operation hatte eine entscheidende Schw\u00e4che. W\u00e4hrend die Sowjets mit dem geheimen Transport der Raketen nach Kuba durchkamen, erwies es sich als eine wesentlich schwierigere Aufgabe, diese jetzt auf einer Insel zu verstecken, die st\u00e4ndig von amerikanischen Spionage- und Aufkl\u00e4rungsflugzeugen \u00fcberwacht wurde.<\/p>\n<p><strong>H\u00f6hepunkte der Konfrontation<\/strong><\/p>\n<p>Bis Mitte Oktober 1962 waren alle 40 Raketen und die dazugeh\u00f6rige Ausr\u00fcstung in Kuba angekommen. Rund 40.000 sowjetische Truppen waren zudem auf der Insel stationiert.<\/p>\n<p>Am 16. Oktober richtete Kennedy ein Team zur Krisenbew\u00e4ltigung ein, dem hochrangige Beamte angeh\u00f6rten. Einige von ihnen schlugen vor, die sowjetischen Raketen in Kuba anzugreifen. Doch das Team entschied sich schlie\u00dflich f\u00fcr eine andere Strategie, und am 20. Oktober ordnete Washington eine Seeblockade Kubas an.<\/p>\n<p>Interessant daran ist, dass eine Blockade selbst als aggressiver Akt gilt. Artikel 4 der Resolution der UN-Generalversammlung, in dem der Begriff &#8220;Aggression&#8221; definiert wird, besagt, dass die Blockade der H\u00e4fen oder K\u00fcsten eines Staates durch die Streitkr\u00e4fte eines anderen Staates \u2013 auch ohne formelle Kriegserkl\u00e4rung \u2013 weiterhin als ein Akt der Aggression betrachtet wird. Um einen Versto\u00df gegen diese UN-Bestimmung zu vermeiden, verwendeten die USA den Begriff &#8220;Quarant\u00e4ne&#8221;. Ziel war es, weitere Milit\u00e4rlieferungen nach Kuba zu unterbinden.<\/p>\n<p>Laut Informationen eines Agenten des sowjetischen Milit\u00e4rnachrichtendienstes GRU in Washington verst\u00e4rkten die USA gleichzeitig auch ihren Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt auf Guant\u00e1namo \u2013 der sich auf Kuba selbst befindet \u2013\u00a0und begannen, die Kampfbereitschaft der dortigen Einheiten zu erh\u00f6hen. Auch die amerikanischen Aufkl\u00e4rungsflugzeuge patrouillierten jetzt intensiver im kubanischen Luftraum \u2013 sechsmal am Tag statt zweimal im Monat.<\/p>\n<p>Die UdSSR bezeichnete Washingtons Vorgehen als &#8220;beispiellos und aggressiv&#8221; und erh\u00f6hte die Alarmstufe f\u00fcr die eigenen Truppen. Am 24. Oktober wandte sich Chruschtschow an Kennedy und schrieb ihm \u00fcber den Fernschreiber:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Wir werden unsererseits gezwungen sein, die Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, die wir f\u00fcr notwendig und ausreichend halten, um unsere Rechte zu verteidigen.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die Konfrontation erreichte ihren H\u00f6hepunkt. Es wurde offensichtlich, dass die UdSSR und die USA den Einsatz auf das h\u00f6chste Niveau erh\u00f6ht hatten und sich die Welt bald mit dem ersten direkten bewaffneten Konflikt zwischen zwei Nuklearstaaten konfrontiert sehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><strong>Panikattacke in den USA<\/strong><\/p>\n<p>Berichte von Zeitzeugen k\u00f6nnen uns heute helfen, die damalige allgemeine Stimmung besser zu verstehen.\u00a0Fjodor Burlatski, ein russischer Politologe und Journalist, sagte:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Hier gab es viel weniger Aufregung als in den Vereinigten Staaten. Wir wussten nur zu gut, dass Amerika eine zivilisierte Nation ist und keinen Atomkrieg beginnen wird, der mit Sicherheit die eigene Bev\u00f6lkerung dezimieren w\u00fcrde. Die Amerikaner wiederum hielten uns f\u00fcr eine Art Schurkenstaat. McNamara selbst gestand mir sp\u00e4ter, dass er sich am Ende des 27. Oktober fragte: &#8216;Werde ich morgen den Sonnenaufgang sehen?&#8217; Im Grunde waren sie also wesentlich mehr ersch\u00fcttert als wir. Sie waren auch besser informiert. Die Massenmedien l\u00e4uteten die Alarmglocken, und die Menschen str\u00f6mten in die Luftschutzbunker.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b72fb480cc0e4f785fa6.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b72fb480cc0e4f785fa6.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b72fb480cc0e4f785fa6.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b72fb480cc0e4f785fa6.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b72fb480cc0e4f785fa6.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b72fb480cc0e4f785fa6.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">AFP<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Was Burlatski sagt, bezieht sich jedoch eher auf die Stimmung in der politischen Elite des Landes. F\u00fcr jene B\u00fcrger, die in die Kubakrise verwickelt waren, war es nicht dasselbe.\u00a0Leutnant Alexander Gorenski erkl\u00e4rte\u00a0in einem Interview mit der Zeitschrift <em>Rodina<\/em>:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Wir lebten in der Erwartung, dass der Krieg jeden Moment ausbrechen w\u00fcrde, und dachten, dass ein milit\u00e4rischer Zusammensto\u00df so gut wie unvermeidlich sei. Aber wir waren darauf vorbereitet. Unsere Vorgesetzten haben uns angewiesen, dass wir auf jeden Fall 30 Minuten Zeit haben werden, bevor sie uns nach dem ersten Schlag ausschalten. Aber dies reichte dem Regiment, um drei oder vier Atomraketen auf Florida abzufeuern, sodass dieser Bundesstaat innerhalb der ersten 20 Minuten ausgeschaltet worden w\u00e4re. Das andere Raketenregiment sollte die amerikanische Basis in Guant\u00e1namo angreifen.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Auch gew\u00f6hnliche B\u00fcrger in den Vereinigten Staaten rechneten mit dem Schlimmsten. Marta Maria Darby, die mit ihrer Familie in Miami lebte, teilte ihre Erinnerungen in einem Gespr\u00e4ch mit <em>National Public Radio<\/em> mit:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Ich erinnere mich, als die Ank\u00fcndigung kam, und meine Familie reagierte darauf so: &#8216;Die Welt geht unter, und es hatte etwas mit Kuba zu tun.&#8217; Ich war damals sieben Jahre alt, und es hinterlie\u00df einen ziemlichen Eindruck. Wir sa\u00dfen da und dachten: &#8216;Wo werden sie zuerst zuschlagen?&#8217; So war das \u2013 es waren surreale Gespr\u00e4che. Ich war sehr ver\u00e4ngstigt. Und dann begannen sich die Erwachsenen im Haus zu fragen: &#8216;Nun, vielleicht treffen sie zuerst New York.&#8217; Und so schlief ich tagelang nicht. Es war ziemlich be\u00e4ngstigend.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Maria Salgado, die damals ebenfalls minderj\u00e4hrig war und in Kuba lebte, hatte Folgendes zu erz\u00e4hlen:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Ich erinnere mich, dass Familienmitglieder von au\u00dferhalb im Ort ankamen, der f\u00fcr alle dieselbe Heimatstadt war, weil die Welt untergehen w\u00fcrde. Sie wollten also in der N\u00e4he ihrer Familien sein, in der N\u00e4he ihrer Lieben.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die UdSSR teilte sowohl auf offiziellem als auch auf inoffiziellem Wege mit, dass sie nicht anstrebe, die Situation zu eskalieren. Mikojan best\u00e4tigte dies in seinen Memoiren:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Wir wollten unsere Raketen nirgendwohin schie\u00dfen, wir standen f\u00fcr Frieden und bedrohten niemanden. Und um Raketen abzuschie\u00dfen, brauchten wir in Kuba nicht einmal U-Boote. Wir haben gen\u00fcgend Interkontinentalraketen mit gro\u00dfer Reichweite auf sowjetischem Territorium. Es lag im Interesse der Vereinigten Staaten, die globalen Spannungen zu versch\u00e4rfen, anstatt sie abzubauen, um die gew\u00f6hnlichen Amerikaner, die weit weg von der Politik waren, gegen Kuba und die Sowjetunion aufzubringen.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b843b480cc0e100dc81f.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b843b480cc0e100dc81f.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b843b480cc0e100dc81f.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b843b480cc0e100dc81f.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b843b480cc0e100dc81f.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b843b480cc0e100dc81f.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Streikposten, die eine Organisation namens &#8216;Frauenstreik f\u00fcr Frieden&#8217; repr\u00e4sentieren, schwenken Plakate vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York, wo der UN-Sicherheitsrat in einer Sondersitzung am 23. Oktober 1962 die Kubakrise behandelt.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">AP Photo<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Junior Feldwebel Felix Suchanowski sagte der Zeitschrift<em> Rodina:<\/em><\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Wir haben nicht die ganze Spannung gesp\u00fcrt, die mit der Situation verbunden war, obwohl wir verstanden haben, dass der Start einer einzigen R-12-Rakete eine H\u00f6lle auf Erden entfesseln wird. Jede Megatonne TNT ist wie 50 Hiroshima-Bomben, verpackt in einer. Die Kubaner, die von dieser Macht begeistert waren, sagten uns: &#8216;Genosse, Genosse, schieb, schieb, starte die Rakete! Lasst uns diesen Amerikanern die H\u00f6lle hei\u00dfmachen!&#8217; Sie waren wirklich ver\u00e4rgert dar\u00fcber, dass wir unsere schweren Waffen nicht gegen die USA einsetzten. Aber wir hatten keinen Befehl dazu. Wir waren in Bereitschaft und haben darauf gewartet.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>In der Zwischenzeit breitete sich in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten Panik aus, wie sich Reporter Michael D. Mosettig erinnert:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Im Laufe dieser Woche, scheinbar in zunehmender Gefahr, war die Rede davon, dass ein paar Leute ihre Familien aus Washington wegbringen w\u00fcrden. Ich kannte niemanden, der das getan hat, und der Gedanke kam mir nie in den Sinn, wenn auch nur aus den banalen Gr\u00fcnden, dass ich zur Arbeit und zur Schule gehen musste. Seit die Sowjets 1949 ihre erste Atombombe z\u00fcndeten, war ein nukleares Ziel zu sein, ein Teil des unbewussten Preises, den wir und unsere Familien daf\u00fcr zahlten, in der Hauptstadt der Nation zu arbeiten und zu leben.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Auf der Suche nach einem Ausweg<\/strong><\/p>\n<p>Am 25. Oktober 1962 sprach der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen Adlai Stevenson vor dem UN-Sicherheitsrat und konfrontierte den sowjetischen Vertreter Walerian Sorin mit der Frage, ob die Sowjets in Bezug auf die Pr\u00e4senz von Raketen auf Kuba ehrlich gewesen seien. Ihr Dialog beinhaltete den folgenden Austausch:<\/p>\n<p>Botschafter Stevenson: <em>&#8220;Leugnen Sie, Botschafter Sorin, dass die UdSSR Kurz- und Mittelstreckenraketen auf Standorten in Kuba stationiert hat und weiterhin stationiert? Ja oder nein?&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Botschafter Sorin: <em>&#8220;Ich bin nicht in einem amerikanischen Gerichtssaal, Sir, und deshalb m\u00f6chte ich eine Frage nicht beantworten, die mir so gestellt wird, wie es ein Staatsanwalt tut.&#8221;<\/em><\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b8b248fbef1a1217177b.png 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b8b248fbef1a1217177b.png 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b8b248fbef1a1217177b.png 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b8b248fbef1a1217177b.png 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b8b248fbef1a1217177b.png\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b8b248fbef1a1217177b.png\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Adlai Stevenson (l.) und Walerian Sorin.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Global Look Press \/ Fred Stein; Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>In der Zwischenzeit wurde das Strategische Luftkommando der USA von Pr\u00e4sident Kennedy zum ersten Mal in der Geschichte des Landes zu DEFCON 2 befohlen \u2013 in die zweith\u00f6chste Alarmstufe. Das sowjetische Spionagenetzwerk schickte beunruhigende Informationen nach Moskau, wonach die US-Streitkr\u00e4fte bereit seien, vor dem 29. Oktober in Kuba einzumarschieren. Der Zusammenbruch der Diplomatie schien fast unvermeidlich.<\/p>\n<p>Am 26. Oktober lud der Agent des sowjetischen politischen Geheimdienstes Ale\u0445ander Fomin \u2013 der mit richtigem Namen Ale\u0445ander Feklisow hie\u00df \u2013 den News-Korrespondenten von <em>ABC<\/em> John Scali, der enge Verbindungen zur Familie Kennedy hatte, zum zweiten Mal zum Abendessen ins Restaurant Occidental ein. Das erste Treffen war erfolglos geblieben. Pr\u00e4sident Kennedy wusste, dass Scali Fomin treffen w\u00fcrde, und bat ihn, eine Nachricht zu \u00fcberbringen:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Es gibt keine Zeit zu verlieren. Der Kreml muss dringend verk\u00fcnden, dass man bereit sei, die Raketen bedingungslos aus Kuba abzuziehen.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Feklisow beschrieb dieses Treffen in seinem Buch &#8220;Spy&#8217;s Confession&#8221; (Gest\u00e4ndnis eines Spions), das Jahre sp\u00e4ter von seiner Tochter ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>Das Pentagon habe dem Pr\u00e4sidenten versichert, dass es dem Regime von Fidel Castro und den sowjetischen Raketen in 48 Stunden ein Ende setzen k\u00f6nne, sagte Scali. Die kubanische Invasion w\u00fcrde Chruschtschows H\u00e4nde frei machen, und die Sowjetunion k\u00f6nnte dort zuschlagen, wo es Washington am meisten schaden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Wie die Memoiren von Feklisow vermuten lassen, nahm Scali an, es k\u00f6nnte sich dabei um Westberlin handeln, und Fomin stimmte zu, dass diese Option nicht vom Tisch sei. Scali leitete dies umgehend an das Wei\u00dfe Haus weiter, und drei Stunden sp\u00e4ter bat Kennedy ihn, Fomin eine alternative L\u00f6sung f\u00fcr die Krise anzubieten. Ein neues Treffen wurde vereinbart.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Er kam direkt zur Sache. Er sagte, die &#8216;h\u00f6chste Autorit\u00e4t&#8217; habe ihn unterst\u00fctzt, die folgende L\u00f6sung f\u00fcr die Kubakrise vorzuschlagen: Die UdSSR demontiert und entfernt ihre Raketen aus Kuba unter UN-Inspektion; die USA heben die Blockade der Insel auf und verpflichten sich \u00f6ffentlich, nicht einzumarschieren.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die sowjetische Botschaft in den USA weigerte sich, diesen Vorschlag per Kabel nach Moskau zu \u00fcbermitteln, da &#8220;das Au\u00dfenministerium nicht autorisiert hat, solche Gespr\u00e4che zu f\u00fchren&#8221;. Also unterzeichnete Fomin die Nachricht selbst und wies den Chiffrieroffizier an, sie zu senden.<\/p>\n<p><strong>Das Endspiel<\/strong><\/p>\n<p>Der 27. Oktober wurde sp\u00e4ter &#8220;Schwarzer Samstag&#8221; genannt. Ein US-Aufkl\u00e4rungsflugzeug vom Typ U-2 wurde \u00fcber Kuba abgeschossen, und es drohte eine unkontrollierte Eskalation. Moskau erhielt ein Telegramm von seinem Milit\u00e4rattach\u00e9 in Washington, in dem stand, dass die USA innerhalb der n\u00e4chsten f\u00fcnf bis sieben Tage in Kuba einmarschieren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Chruschtschow schickte Kennedy eine Depesche, in dem er anbot, alle sowjetischen Waffen aus Kuba zu entfernen, die die USA &#8220;als anst\u00f6\u00dfig betrachteten&#8221;, im Austausch daf\u00fcr, dass die USA dasselbe in der T\u00fcrkei tun w\u00fcrden.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b8f7b480cc066d3dcdbd.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b8f7b480cc066d3dcdbd.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b8f7b480cc066d3dcdbd.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b8f7b480cc066d3dcdbd.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b8f7b480cc066d3dcdbd.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/11\/6368b8f7b480cc066d3dcdbd.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Nikita Chruschtschow und John F. Kennedy.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">\u00a9 Don Carl Steffen \/ Gamma-Rapho \u00fcber Getty Images<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Das von Kennedy einberufene Exekutivkomitee entschied sich noch am selben Tag gegen eine Erw\u00e4hnung der T\u00fcrkei in der offiziellen Verlautbarung. Bei seinem Treffen mit dem sowjetischen Botschafter Anatoli Dobrinin sagte Kennedy, es gebe keine Hindernisse f\u00fcr die Erf\u00fcllung dieser Forderung, aber die USA w\u00fcrden die Raketen in T\u00fcrkei nicht \u00f6ffentlich erw\u00e4hnen. Damit seien bestimmte Probleme verbunden, da es die Entscheidung der NATO war, diese Waffen dort aufzustellen. Dennoch dr\u00fcckten die USA ihre Bereitschaft aus, &#8220;eine L\u00f6sung zu finden&#8221;.<\/p>\n<p>Moskau sandte am Nachmittag des 28. Oktober ein Telegramm an die USA: &#8220;Der Abbau der Raketen in Kuba unter internationaler Aufsicht ist absolut m\u00f6glich und w\u00fcrde in der Ansprache des Ersten Sekret\u00e4rs Chruschtschow ausf\u00fchrlich erl\u00e4utert.&#8221; Moskau erkl\u00e4rte sich bereit, die Frage des Abzugs der amerikanischen Raketen aus der T\u00fcrkei unter dem Radar zu halten.<\/p>\n<p>Die Nachricht wurde am 29. Oktober an Pr\u00e4sident Kennedy weitergeleitet, und am 30. Oktober stimmte er dem Abbau der Raketenstellungen in der T\u00fcrkei unter einem Vorwand zu, der nichts mit den Ereignissen in Kuba zu tun hatte.<\/p>\n<p>Eine nukleare Katastrophe wurde somit abgewendet. Es mag zun\u00e4chst schwer zu glauben sein, aber die Kubakrise hat tats\u00e4chlich dazu beigetragen, die internationale Stabilit\u00e4t zu st\u00e4rken. Sowohl die sowjetische als auch die amerikanische Regierung erkannten die Notwendigkeit der R\u00fcstungskontrolle und der Arbeit am Aufbau von gegenseitigem Vertrauen. Diese Krise markierte den Wendepunkt im Kalten Krieg. Heute, 60 Jahre sp\u00e4ter, f\u00fchlt es sich jedoch an, als h\u00e4tte die Welt nichts aus diesen Lektionen gelernt.<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzt aus dem <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.rt.com\/russia\/565518-live-in-anticipation-of-war\/\">Englischen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Walentin Loginow<strong>\u00a0<\/strong>ist ein russischer Journalist, der auf politische Prozesse, Soziologie und internationale Beziehungen fokussiert ist.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema &#8211;<\/strong>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/pressefreiheit.rtde.tech\/international\/153194-usa-erwagen-marinestutzpunkt-guantanamo-bay\/\">USA erw\u00e4gen, Marinest\u00fctzpunkt Guant\u00e1namo Bay f\u00fcr haitianische Migranten zu nutzen<\/a><\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/153632-man-sagte-uns-wir-wurden\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr als ein halbes Jahrhundert nach der Kubakrise f\u00fchlt es sich an, als h\u00e4tte die Welt die Lehren aus diesem dramatischen Moment der Geschichte vergessen. 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