{"id":2234,"date":"2022-04-21T19:04:27","date_gmt":"2022-04-21T20:04:27","guid":{"rendered":"http:\/\/just-now.news\/de\/deutschland\/abkommen-zwischen-russland-und-der-ukraine-wird-die-sicherheitsordnung-europas-veraendern\/"},"modified":"2022-04-21T19:04:27","modified_gmt":"2022-04-21T20:04:27","slug":"abkommen-zwischen-russland-und-der-ukraine-wird-die-sicherheitsordnung-europas-veraendern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/abkommen-zwischen-russland-und-der-ukraine-wird-die-sicherheitsordnung-europas-veraendern\/","title":{"rendered":"Abkommen zwischen Russland und der Ukraine wird die Sicherheitsordnung Europas ver\u00e4ndern"},"content":{"rendered":"<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Eine Analyse von Alexander Nepogodin<\/em><\/p>\n<p>Nach \u00fcber\u00a0sieben Wochen nach Moskaus Beginn der milit\u00e4rischen Sonderoperation in der Ukraine konnten die beiden Staaten bisher keine f\u00fcr beide Seiten zufriedenstellende Vereinbarung treffen, die den Krieg beenden k\u00f6nnte. Jedoch k\u00f6nnte ein Abkommen zwischen den beiden L\u00e4ndern nach seiner Unterzeichnung weitreichende Auswirkungen zu Folge haben, die \u00fcber die bilateralen Beziehungen hinausgehen und sich auf die gesamte europ\u00e4ische Sicherheitsordnung auswirken.<\/p>\n<div class=\"ReadMore-root Section-root Section-is1to3-xs_is1to1\" data-widgets=\"ReadMore\" data-has-alias>\n<div class=\"Section-container Section-isRow-isTop-isWrap\">\n<article class=\"Card-root Card-is1to1 \">\n<div class=\"Card-imageWrap\">\n<div class=\"Card-picture\">\n<picture class=\"Picture-root Picture-default\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttps:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/625d209cb480cc641152bef8.jpg 850w,\n                https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/625d209cb480cc641152bef8.jpg 1960w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" \nhttps:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/625d209cb480cc641152bef8.jpg 460w,\n              https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/625d209cb480cc641152bef8.jpg 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/625d209cb480cc641152bef8.jpg\" alt=\"Im Visier der NATO \u2013 Die Beitrittspl\u00e4ne von Schweden und Finnland\"><\/noscript>    <\/div><\/div>\n<div class=\"Card-contentWrap\">\n<div class=\"Card-label\">\n            <span class=\"Label-root\"><br \/>\n                Meinung<br \/>\n            <\/span>\n        <\/div>\n<div class=\"Card-content\">\n<div class=\"Card-title\">\n<div class=\"HeaderNews-root HeaderNews-type_6 \">\n<p>            <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/136416-im-visier-der-nato-schweden-finnland\/\" class=\"Link-root Link-isFullCard \" rel=\"noopener\"><br \/>\n                Im Visier der NATO \u2013 Die Beitrittspl\u00e4ne von Schweden und Finnland<br \/>\n            <\/a><\/p><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<\/article>\n<\/div><\/div>\n<p>Am 28. Februar, vier Tage nach dem Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine, nahmen Moskau und Kiew Gespr\u00e4che auf, die sich auf vier Schwerpunkte konzentrieren: politische Aspekte, Demilitarisierung, die Frage der Krim und des Donbass sowie das Thema Osterweiterung der NATO um die Ukraine.<\/p>\n<p>Bislang haben beide Seiten noch keine gro\u00dfen Fortschritte machen k\u00f6nnen. Der einzige Durchbruch gelang, als die Ukraine erkl\u00e4rte, sie sei bereit, ihre NATO-Ambitionen aufzugeben und diese Verpflichtung in die Verfassung des Landes aufzunehmen. Dies geschah jedoch nicht ohne Bedingungen. Die Regierung von Pr\u00e4sident Wladimir Selenskij hat erkl\u00e4rt, dass sie vom Westen Sicherheitsgarantien verlangen werde.<\/p>\n<p>Dieser Text wird die Auswirkungen die Verpflichtung der Ukraine analysieren, niemals der NATO beizutreten und ein milit\u00e4risch neutraler Staat zu bleiben, und wird auch beleuchten, wie ein m\u00f6glicher Ausgang der russisch-ukrainischen Verhandlungen zu einer Neuordnung der europ\u00e4ischen Sicherheitsarchitektur f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><strong>Gespr\u00e4che, aber keine Kompromisse<\/strong><\/p>\n<p>Was auch immer die Ergebnisse der russischen milit\u00e4rischen Sonderoperation in der Ukraine sein m\u00f6gen, sie werden zwangsl\u00e4ufig einen nachhaltigen Einfluss auf die geopolitische Landkarte der Welt haben, und einige Ver\u00e4nderungen sind bereits erkennbar. F\u00fcr die Mitgliedsstaaten der EU gibt es keinen Weg mehr, in absehbarer Zeit zum Status quo des vorangegangenen Jahrzehnts zur\u00fcckzukehren, und sie beginnen, die Risiken m\u00f6glicher kriegerischer Auseinandersetzungen auf dem Kontinent neu einzusch\u00e4tzen. Es sieht danach aus, dass Westeuropa nicht mehr l\u00e4nger einfacher Nutznie\u00dfer einer Sicherheit bleibt, die bisher durch die milit\u00e4rische Schirmherrschaft der Vereinigten Staaten gew\u00e4hrleistet wurde.<\/p>\n<p>Nachdem sich die NATO faktisch geweigert hatte, die Ukraine als vollwertiges Mitglied aufzunehmen, hat die ukrainische Regierung erkannt, dass sie im Falle von Streitigkeiten \u00fcber ihr Territorium oder ihre staatliche Souver\u00e4nit\u00e4t weder jetzt noch in absehbarer Zukunft R\u00fcckhalt von der NATO erwarten kann. Die langwierigen und schwierigen Gespr\u00e4che zwischen Russland und der Ukraine in Istanbul haben jedoch dazu beigetragen, dass in gewissen Fragen Fortschritte erzielt werden konnten: Pr\u00e4sident Selenskij sagte, sein Land sei bereit, den Status eines nicht atomar bewaffneten und nicht einer milit\u00e4rischen oder wirtschaftlichen Allianz zugeh\u00f6renden Staates anzunehmen.<\/p>\n<div class=\"ReadMore-root Section-root Section-is1to3-xs_is1to1\" data-widgets=\"ReadMore\" data-has-alias>\n<div class=\"Section-container Section-isRow-isTop-isWrap\">\n<article class=\"Card-root Card-is1to1 \">\n<div class=\"Card-imageWrap\">\n<div class=\"Card-picture\">\n<picture class=\"Picture-root Picture-default\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttps:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/625e553eb480cc1aae654096.jpg 850w,\n                https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/625e553db480cc1aae654095.jpg 1960w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" \nhttps:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/625e553eb480cc1aae654096.jpg 460w,\n              https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/625e553db480cc1aae654095.jpg 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data-sizes=\"auto\" src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-default lazyload\" data-src=\"https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/625e553eb480cc1aae654096.jpg\" alt='Putin: \"Der \u00f6konomische Blitzkrieg des Westens ist gescheitert\"'><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/625e553db480cc1aae654095.jpg\" alt='Putin: \"Der \u00f6konomische Blitzkrieg des Westens ist gescheitert\"'><\/noscript>    <\/div><\/div>\n<div class=\"Card-contentWrap\">\n<div class=\"Card-content\">\n<div class=\"Card-title\">\n<div class=\"HeaderNews-root HeaderNews-type_6 \">\n<p>            <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de.rt.com\/russland\/136463-putin-okonomische-blitzkrieg-westens-ist\/\" class=\"Link-root Link-isFullCard \" rel=\"noopener\"><br \/>\n                Putin: &#8220;Der \u00f6konomische Blitzkrieg des Westens ist gescheitert&#8221;<br \/>\n            <\/a><\/p><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<\/article>\n<\/div><\/div>\n<p>Im Wesentlichen sieht der Deal vor, dass die Ukraine im Gegenzug verbindliche Sicherheitsgarantien des Westens akzeptiert, w\u00e4hrend die Frage der Krim und des Donbass Gegenstand zuk\u00fcnftiger Gespr\u00e4che wird. Der Sprecher des ukrainischen Parlaments Ruslan Stefantschuk hat bereits best\u00e4tigt, dass die Verfassung der Ukraine ge\u00e4ndert und die Klausel \u00fcber Kiews Bestrebungen, der NATO beizutreten, gestrichen werden k\u00f6nnte, was eine Voraussetzung f\u00fcr ein m\u00f6gliches Friedensabkommen mit Russland ist.<\/p>\n<p>&#8220;Die Sache ist, dass in der Verfassung die Integration mit der EU und der NATO als ein Ziel festgehalten ist, was ein ziemlich hochrangiges Ziel darstellt. Deshalb werden wir den Fortgang der Verhandlungen in Istanbul weiter verfolgen und nach Wegen suchen, die dort erzielten Vereinbarungen in der Verfassung widerzuspiegeln, indem wir sie entweder erweitern oder \u00e4ndern&#8221;, sagte Stefantschuk dem Fernsehsender <em>Ukraine 24<\/em>.<\/p>\n<p>Seit 2014 hatte Russland mehr als einmal entschlossenes Handeln versprochen, sollte die Ukraine ihre EU\/NATO-Ambitionen weiterverfolgen. Als die milit\u00e4rische Sonderoperation in der Ukraine begann, schraubte Moskau seine Forderungen zus\u00e4tzlich hoch. Die Ukraine soll nun nicht nur ihre Perspektiven als Mitglied der NATO aufgeben, sondern auch sich verpflichten, keiner anderen milit\u00e4rischen Allianz beizutreten, die sich in Zukunft bilden k\u00f6nnte. Dar\u00fcber hinaus muss sich die Ukraine auch gegen die Herstellung oder den Erwerb von Offensivwaffen entscheiden, die Russland als Risiko f\u00fcr seine Sicherheit betrachten k\u00f6nnte. &#8220;Die Ukraine muss entmilitarisiert und entnazifiziert werden. Diese Probleme sind dringend, weil sie eine milit\u00e4rische, kulturelle, informationelle, sprachliche und zivilisatorische Bedrohung f\u00fcr Russland darstellen. Sie stellen eine ganz klare Bedrohung dar, und m\u00fcssen jetzt angegangen werden&#8221;, sagte Russlands Au\u00dfenminister Sergei Lawrow.<\/p>\n<div class=\"ReadMore-root Section-root Section-is1to3-xs_is1to1\" data-widgets=\"ReadMore\" data-has-alias>\n<div class=\"Section-container Section-isRow-isTop-isWrap\">\n<article class=\"Card-root Card-is1to1 \">\n<div class=\"Card-imageWrap\">\n<div class=\"Card-picture\">\n<picture class=\"Picture-root Picture-default\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttps:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/624c6cbbb480cc1cc85df12f.jpg 850w,\n                https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/624c6cbbb480cc1cc85df12f.jpg 1960w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" \nhttps:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/624c6cbbb480cc1cc85df12f.jpg 460w,\n              https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/624c6cbbb480cc1cc85df12f.jpg 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data-sizes=\"auto\" src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-default lazyload\" data-src=\"https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/624c6cbbb480cc1cc85df12f.jpg\" alt='Ein Gespenst geht um in Europa \u2013 das \"Stagflationsgespenst\"'><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/624c6cbbb480cc1cc85df12f.jpg\" alt='Ein Gespenst geht um in Europa \u2013 das \"Stagflationsgespenst\"'><\/noscript>    <\/div><\/div>\n<div class=\"Card-contentWrap\">\n<div class=\"Card-label\">\n            <span class=\"Label-root\"><br \/>\n                Meinung<br \/>\n            <\/span>\n        <\/div>\n<div class=\"Card-content\">\n<div class=\"Card-title\">\n<div class=\"HeaderNews-root HeaderNews-type_6 \">\n<p>            <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/135475-ein-gespenst-geht-um-in-europa-das-gespents-der-stagflation\/\" class=\"Link-root Link-isFullCard \" rel=\"noopener\"><br \/>\n                Ein Gespenst geht um in Europa \u2013 das &#8220;Stagflationsgespenst&#8221;<br \/>\n            <\/a><\/p><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<\/article>\n<\/div><\/div>\n<p>Gleichzeitig ist offensichtlich, dass die Verhandlungen an Schwung verlieren k\u00f6nnten, wenn es darum geht, die rechtlichen Aspekte der Vereinbarungen auszuarbeiten und diese in ukrainisches Recht umzusetzen. Russlands Au\u00dfenministerium erinnert immer wieder daran, dass man entschlossen sei, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um sicherzustellen, dass dieses Abkommen nicht wie die beiden Minsker Abkommen scheitern wird. Und jetzt l\u00e4uft alles auf eine Frage hinaus: Zu welchen Schritten ist die Ukraine bereit, und wie wird sich das auf ihr internationales Ansehen auswirken?<\/p>\n<p><strong>Ein lang gehegter Traum<\/strong><\/p>\n<p>Als die Ukraine 1991 ihre Unabh\u00e4ngigkeit erkl\u00e4rt hatte, hatte sie sich als blockfreier Staat positioniert, der in der Lage ist, seine Souver\u00e4nit\u00e4t und territoriale Integrit\u00e4t zu sch\u00fctzen. Dieses Prinzip wurde in der Erkl\u00e4rung zur staatlichen Souver\u00e4nit\u00e4t verankert: &#8220;Die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik erkl\u00e4rt feierlich ihre Absicht, ein dauerhaft neutraler Staat zu werden, der sich nicht an Milit\u00e4rb\u00fcndnissen beteiligt und die drei Prinzipien der Atomwaffenfreiheit aufrechterh\u00e4lt, d. h. niemals Atomwaffen auf seinem Territorium zu akzeptieren oder solche zu produzieren oder zu kaufen.&#8221; Die 1996 angenommene neue Verfassung der Ukraine enthielt eine \u00e4hnliche Klausel.<\/p>\n<p>All das \u00e4nderte sich im Zuge der &#8220;Orangenen Revolution&#8221; von 2004, als der vom Westen unterst\u00fctzte Wiktor Juschtschenko den Kandidaten des Establishments, Wiktor Janukowitsch, bei einer Pr\u00e4sidentschaftswahl besiegte. Juschtschenko trat seine Amtszeit mit der Ank\u00fcndigung an, dass die Ukraine auf das Ziel hinarbeiten werde, die Voraussetzungen f\u00fcr den Beitritt sowohl zur EU als auch zur NATO zu erf\u00fcllen. Bereits 2008 wurde auf dem Bukarest-Gipfel erkl\u00e4rt, dass die NATO Kiew irgendwann in Zukunft in ihren Reihen willkommen hei\u00dfen werde.<\/p>\n<p>Die Ukraine verabschiedete sich von ihrer selbst auferlegten Verpflichtung zur Blockfreiheit jedoch erst Ende 2014, als nach dem vom Westen unterst\u00fctzten Regierungsumsturz auf dem Maidan, die Krim von Russland beansprucht wurde und die Feindseligkeiten im Donbass begannen. F\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter, im Jahr 2019, unterzeichnete der damals amtierende ukrainische Pr\u00e4sident Petro Poroschenko einen Gesetzentwurf, der vorsah, die NATO-Bestrebungen der Ukraine in der Verfassung des Landes zu verankern. Gleichzeitig trifft es aber auch zu, dass die Ukraine offiziell ein blockfreier Staat geblieben ist. Die Chancen auf einen NATO-Beitritt der Ukraine waren aufgrund ihrer geopolitischen Stellung und der Turbulenzen in der Innenpolitik recht gering.<\/p>\n<div class=\"ReadMore-root Section-root Section-is1to3-xs_is1to1\" data-widgets=\"ReadMore\" data-has-alias>\n<div class=\"Section-container Section-isRow-isTop-isWrap\">\n<article class=\"Card-root Card-is1to1 \">\n<div class=\"Card-imageWrap\">\n<div class=\"Card-picture\">\n<picture class=\"Picture-root Picture-default\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttps:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/625c7df648fbef30206c73a2.jpg 850w,\n                https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/625c7df648fbef30206c73a2.jpg 1960w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" \nhttps:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/625c7df648fbef30206c73a2.jpg 460w,\n              https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/625c7df648fbef30206c73a2.jpg 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data-sizes=\"auto\" src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-default lazyload\" data-src=\"https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/625c7df648fbef30206c73a2.jpg\" alt=\"Beten wir, dass der 'Kalte Krieg' zwischen den USA und Russland nicht hei\u00df wird\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/625c7df648fbef30206c73a2.jpg\" alt=\"Beten wir, dass der 'Kalte Krieg' zwischen den USA und Russland nicht hei\u00df wird\"><\/noscript>    <\/div><\/div>\n<div class=\"Card-contentWrap\">\n<div class=\"Card-label\">\n            <span class=\"Label-root\"><br \/>\n                Meinung<br \/>\n            <\/span>\n        <\/div>\n<div class=\"Card-content\">\n<div class=\"Card-title\">\n<div class=\"HeaderNews-root HeaderNews-type_6 \">\n<p>            <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/136396-beten-wir-dass-der-kalte-krieg-zwischen-usa-und-russland-nicht-heiss-wird\/\" class=\"Link-root Link-isFullCard \" rel=\"noopener\"><br \/>\n                Beten wir, dass der &#8216;Kalte Krieg&#8217; zwischen den USA und Russland nicht hei\u00df wird<br \/>\n            <\/a><\/p><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<\/article>\n<\/div><\/div>\n<p>Nachdem sich jedoch die NATO unter Federf\u00fchrung der USA geweigert hatte, Gespr\u00e4che \u00fcber Sicherheitsgarantien mit Russland zu f\u00fchren, begann der Kreml seine milit\u00e4rischen Sonderoperation in der Ukraine und forderte, dass sich die Ukraine rechtsverbindlich und international anerkannt, als Staat zu einem neutralen und blockfreien Status verpflichtet. Es bleibt anzumerken, dass das geltende V\u00f6lkerrechtssystem klar zwischen den Begriffen &#8220;Neutralit\u00e4t&#8221; und &#8220;Blockfreiheit&#8221; unterscheidet und diese als zwei grundlegend unterschiedliche Arten von Rechtsstatus definiert, die jeweils Verpflichtungen unterschiedlicher Art mit sich bringen.<\/p>\n<p>Blockfreiheit wird von einem Staat selbst bestimmt und muss nicht durch internationale Vertr\u00e4ge erlassen werden. Obwohl sie die Nichtteilnahme an Milit\u00e4rb\u00fcndnissen und -bl\u00f6cken beinhaltet, beh\u00e4lt sich das Land das Recht vor, seinen blockfreien Status jederzeit einseitig zu \u00fcberdenken. Au\u00dferdem kann ein blockfreier Staat an bewaffneten Konflikten teilnehmen, auch an solchen auf fremdem Boden, und es steht ihm frei, Verteidigungskooperationsabkommen mit Milit\u00e4rb\u00fcndnissen und einzelnen Staaten einzugehen.<\/p>\n<p>Neutralit\u00e4t hingegen muss durch einen internationalen Vertrag definiert und von anderen V\u00f6lkerrechtssubjekten anerkannt werden. Dieser Status impliziert im Wesentlichen, dass sich ein Staat verpflichtet, Folgendes umzusetzen: Er darf anderen L\u00e4ndern nicht erlauben, Kriege auf seinem Territorium zu f\u00fchren; und es ist ihm nicht erlaubt, an milit\u00e4rischen Operationen im Ausland teilzunehmen oder eine Kriegspartei in einem Konflikt in einer Art und Weise zu bevorzugen, indem er Waffen, Munition und andere Kriegsger\u00e4te an sie liefert.<\/p>\n<div class=\"ReadMore-root Section-root Section-is1to3-xs_is1to1\" data-widgets=\"ReadMore\" data-has-alias>\n<div class=\"Section-container Section-isRow-isTop-isWrap\">\n<article class=\"Card-root Card-is1to1 \">\n<div class=\"Card-imageWrap\">\n<div class=\"Card-picture\">\n<picture class=\"Picture-root Picture-default\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttps:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/625b0218b480cc503909b859.jpg 850w,\n                https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/625b0218b480cc503909b859.jpg 1960w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" \nhttps:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/625b0218b480cc503909b859.jpg 460w,\n              https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/625b0218b480cc503909b859.jpg 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data-sizes=\"auto\" src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-default lazyload\" data-src=\"https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/625b0218b480cc503909b859.jpg\" alt=\"US-Regierungsvertreter geben zu, dass sie die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber Russland buchst\u00e4blich bel\u00fcgen\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/625b0218b480cc503909b859.jpg\" alt=\"US-Regierungsvertreter geben zu, dass sie die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber Russland buchst\u00e4blich bel\u00fcgen\"><\/noscript>    <\/div><\/div>\n<div class=\"Card-contentWrap\">\n<div class=\"Card-label\">\n            <span class=\"Label-root\"><br \/>\n                Meinung<br \/>\n            <\/span>\n        <\/div>\n<div class=\"Card-content\">\n<div class=\"Card-title\">\n<div class=\"HeaderNews-root HeaderNews-type_6 \">\n<p>            <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/136351-us-regierungsvertreter-geben-zu-dass-sie-oeffentlichkeit-ueber-russland-beluegen\/\" class=\"Link-root Link-isFullCard \" rel=\"noopener\"><br \/>\n                US-Regierungsvertreter geben zu, dass sie die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber Russland buchst\u00e4blich bel\u00fcgen<br \/>\n            <\/a><\/p><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<\/article>\n<\/div><\/div>\n<p>Sicherzustellen, dass die Ukraine sowohl neutral als auch blockfrei wird, wird eine sehr herausfordernde Aufgabe sein. Einerseits eine Neutralit\u00e4t f\u00fcr die Ukraine, angesichts des fehlenden geopolitischen Konsenses \u00fcber die Zukunft des Landes, und ihrer Unf\u00e4higkeit, ihre nationalen Interessen aus eigener Kraft zu wahren, kaum m\u00f6glich. Dies hat mit einem der unverzichtbaren Attribute der Neutralit\u00e4t zu tun, n\u00e4mlich dass sie von anderen V\u00f6lkerrechtssubjekten anerkannt werden muss. In Europa hat beispielsweise nur die Schweiz einen vollumf\u00e4nglich neutralen Status. Andererseits w\u00fcrde eine Blockfreiheit \u2013 aber nicht Neutralit\u00e4t \u2013 die Ukraine in keiner Weise daran hindern, eine aktive Zusammenarbeit mit der NATO anzustreben, was anderseits Russland nicht akzeptieren kann.<\/p>\n<p>Es gibt jedoch die M\u00f6glichkeit, dass der Plan zur Erzielung eines Kompromisses darin besteht, die Ukraine auf schnellem Weg zum EU-Beitritt zu bringen, w\u00e4hrend sich das Land im Gegenzug verpflichten w\u00fcrde, niemals der NATO beizutreten. In der Tat wurde die Frage einer NATO-Mitgliedschaft der Ukraine, historisch betrachtet, im Kontext einer Integration des Landes in Westeuropa gestellt. Bedenken innerhalb der EU hinsichtlich der wirtschaftlichen Situation und des staatlichen Regierungssystems der Ukraine bedeuteten jedoch, dass ein Beitritt zur Union nicht in absehbarer Zeit erfolgen w\u00fcrde. Hingegen wurde in diesem Zusammenhang ein NATO-Beitritt von den europ\u00e4ischen Partnern der Ukraine als eine Etappe auf dem Weg zur EU-Mitgliedschaft betrachtet, so wie das zuvor bei vielen ehemaligen Staaten des Warschauer Pakts vonstatten gegangen war.<\/p>\n<p>Gleichzeitig ist ein NATO-Beitritt keine Voraussetzung f\u00fcr eine EU-Mitgliedschaft. Irland und \u00d6sterreich sind EU-Staaten, die es vorziehen, ihren blockfreien Status beizubehalten. Auch wenn Serbien sich bisher geweigert hat, der NATO beizutreten, war dies kein Hindernis auf seinem Weg zur europ\u00e4ischen Integration. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass der Ukraine bald der begehrte Status eines Beitritt-Kandidaten zuerkannt wird. Die stellvertretende Ministerpr\u00e4sidentin der Ukraine und Ministerin f\u00fcr europ\u00e4ische und euroatlantische Integration Olga Stefanischina hat sich diesbez\u00fcglich bereits ge\u00e4u\u00dfert. Auf diese Weise k\u00f6nnte die Verpflichtung der Ukraine zur Blockfreiheit, sei es gegen\u00fcber der NATO oder anderer Milit\u00e4rb\u00fcndnisse, Teil eines gr\u00f6\u00dferen Abkommens werden, das sich auf den Beitritt der Ukraine zur EU konzentriert.<\/p>\n<p><strong>Eine neue NATO<\/strong><\/p>\n<p>Die Realisierbarkeit dieses Szenarios wird jedoch durch die ungel\u00f6sten territorialen Streitigkeiten um den Donbass und die Krim eingeschr\u00e4nkt. Einerseits ist ein umfassendes Abkommen kaum m\u00f6glich, ohne dass die Ukraine die Unabh\u00e4ngigkeit der Volksrepubliken Donezk und Lugansk innerhalb der Grenzen dieser Regionen anerkennt und auf ihre Anspr\u00fcche auf die Krim verzichtet. Und es ist unwahrscheinlich, dass die russische Seite Territorien aufgibt, die sie w\u00e4hrend der aktuellen milit\u00e4rischen Sonderoperation im Donbass gewonnen hat. Bei einem Besuch in der Ukraine sagte sogar der Hohe Vertreter der EU f\u00fcr Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell, dass der bewaffnete Konflikt &#8220;auf dem Schlachtfeld gewonnen werden wird&#8221;. Andererseits gibt es gro\u00dfe Zweifel, dass eine ukrainische Regierung einem Gebietsverlust zustimmen wird. Wir k\u00f6nnen somit nur festhalten, dass diese Probleme nur mit einem Friedensschluss ber\u00fccksichtigt und gel\u00f6st werden k\u00f6nnen. Und diese Entscheidungen k\u00f6nnen zeitlich irgendwann getroffen werden.<\/p>\n<div class=\"ReadMore-root Section-root Section-is1to3-xs_is1to1\" data-widgets=\"ReadMore\" data-has-alias>\n<div class=\"Section-container Section-isRow-isTop-isWrap\">\n<article class=\"Card-root Card-is1to1 \">\n<div class=\"Card-imageWrap\">\n<div class=\"Card-picture\">\n<picture class=\"Picture-root Picture-default\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttps:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/6256b7c4b480cc2d21664741.jpg 850w,\n                https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/6256b7c4b480cc2d21664740.jpg 1960w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" \nhttps:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/6256b7c4b480cc2d21664741.jpg 460w,\n              https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/6256b7c4b480cc2d21664740.jpg 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data-sizes=\"auto\" src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-default lazyload\" data-src=\"https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/6256b7c4b480cc2d21664741.jpg\" alt='Chinesischer Botschafter: NATO wurde zum \"Auftragskiller Nummer 1\" im Dienste Washingtons'><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/6256b7c4b480cc2d21664740.jpg\" alt='Chinesischer Botschafter: NATO wurde zum \"Auftragskiller Nummer 1\" im Dienste Washingtons'><\/noscript>    <\/div><\/div>\n<div class=\"Card-contentWrap\">\n<div class=\"Card-label\">\n            <span class=\"Label-root\"><br \/>\n                Meinung<br \/>\n            <\/span>\n        <\/div>\n<div class=\"Card-content\">\n<div class=\"Card-title\">\n<div class=\"HeaderNews-root HeaderNews-type_6 \">\n<p>            <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/136128-westliche-hegemonie-und-machtpolitik-sind\/\" class=\"Link-root Link-isFullCard \" rel=\"noopener\"><br \/>\n                Chinesischer Botschafter: NATO wurde zum &#8220;Auftragskiller Nummer 1&#8221; im Dienste Washingtons<br \/>\n            <\/a><\/p><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<\/article>\n<\/div><\/div>\n<p>Dass ein solches Szenario m\u00f6glich w\u00e4re, zeigen die Erkl\u00e4rungen der Mitglieder der ukrainischen Gespr\u00e4chsdelegation \u00fcber die Notwendigkeit, ein umfassendes Abkommen \u00fcber Garantien in Bezug auf die Souver\u00e4nit\u00e4t der Ukraine zu vereinbaren. Dieses Abkommen sollte nach Ansicht der Ukraine das bisherige Budapester Memorandum ersetzen. &#8220;Ein wichtiger Bestandteil dieser Vereinbarungen sind Sicherheitsgarantien. Sicherheitsgarantien sollten die Existenz eines Kreises von Staaten voraussetzen, die unser Land unterst\u00fctzen. Und im Falle einer Aggression Russlands gegen die Ukraine sollten die Oberh\u00e4upter dieser L\u00e4nder der Ukraine auf verschiedene Weise helfen&#8221;, so Selenskij.<\/p>\n<p>Kiew besteht auf Garantien, die dem Artikel 5 des Nordatlantikvertrags \u00fcber kollektive Sicherheit \u00e4hnlich sein sollten. Das hei\u00dft, wenn die Ukraine Ziel einer Milit\u00e4rintervention wird, hat sie das Recht, innerhalb von drei Tagen Konsultationen mit den Garantiestaaten zu verlangen, und wenn diese zu nichts f\u00fchren, sollten die Garantiestaaten mit Waffen aushelfen oder sogar den Luftraum \u00fcber der Ukraine sperren.<\/p>\n<p>Es wird davon ausgegangen, dass diese Garantien eine Zusage der Ukraine beinhalten, keine ausl\u00e4ndischen Milit\u00e4rbasen auf ihrem Territorium zu stationieren oder Milit\u00e4rb\u00fcndnissen beizutreten. Aber das Wichtigste ist, dass das Abkommen das Recht der Ukraine auf Beitritt zur Europ\u00e4ischen Union nicht behindern sollte \u2013 d. h. die Integration in die EU, zusammen mit einem &#8220;Marshallplan&#8221;, mit dem die Ukraine f\u00fcr ihre Blockfreiheit und f\u00fcr territoriale Zugest\u00e4ndnisse entsch\u00e4digt wird.<\/p>\n<p>De facto will sich die Ukraine immer noch mithilfe von etwas \u00c4hnlichem wie der NATO sch\u00fctzen: Die vorgeschlagenen Sicherheitsgarantien \u00e4hneln denen, die innerhalb des Blocks gelten. Gleichzeitig sieht die Ukraine die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates \u2013 plus L\u00e4nder wie die T\u00fcrkei, Deutschland, Kanada, Polen und Israel \u2013 als Garanten. Russland scheint in dieser Frage gr\u00fcnes Licht gegeben zu haben und hat sogar angeboten, Wei\u00dfrussland in die Liste der Garantiel\u00e4nder aufzunehmen.<\/p>\n<div class=\"ReadMore-root Section-root Section-is1to3-xs_is1to1\" data-widgets=\"ReadMore\" data-has-alias>\n<div class=\"Section-container Section-isRow-isTop-isWrap\">\n<article class=\"Card-root Card-is1to1 \">\n<div class=\"Card-imageWrap\">\n<div class=\"Card-picture\">\n<picture class=\"Picture-root Picture-default\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttps:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/62544f3cb480cc1b8e298fbe.jpg 850w,\n                https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/62544f3cb480cc1b8e298fbd.jpg 1960w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" \nhttps:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/62544f3cb480cc1b8e298fbe.jpg 460w,\n              https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/62544f3cb480cc1b8e298fbd.jpg 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data-sizes=\"auto\" src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-default lazyload\" data-src=\"https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/thumbnail\/62544f3cb480cc1b8e298fbe.jpg\" alt='Lawrow: Russlands Milit\u00e4roperation in Ukraine soll \"totaler Vorherrschaft der USA ein Ende setzen\"'><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdni.russiatoday.com\/deutsch\/images\/2022.04\/article\/62544f3cb480cc1b8e298fbd.jpg\" alt='Lawrow: Russlands Milit\u00e4roperation in Ukraine soll \"totaler Vorherrschaft der USA ein Ende setzen\"'><\/noscript>    <\/div><\/div>\n<div class=\"Card-contentWrap\">\n<div class=\"Card-content\">\n<div class=\"Card-title\">\n<div class=\"HeaderNews-root HeaderNews-type_6 \">\n<p>            <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de.rt.com\/russland\/135976-lawrow-russlands-militaeroperation-in-ukraine\/\" class=\"Link-root Link-isFullCard \" rel=\"noopener\"><br \/>\n                Lawrow: Russlands Milit\u00e4roperation in Ukraine soll &#8220;totaler Vorherrschaft der USA ein Ende setzen&#8221;<br \/>\n            <\/a><\/p><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<\/article>\n<\/div><\/div>\n<p>Obwohl die bestehenden Positionen ernsthafte Kompromisse auf dem Weg zu einem wirklichen Frieden enthalten, sollten sie jedoch nur als Erkl\u00e4rungen betrachtet werden. Am problematischsten d\u00fcrfte die Umsetzung der Vereinbarungen sein. Die Ukraine besteht darauf, dass sie dazu zun\u00e4chst in einem Referendum angenommen werden m\u00fcssen und die Garantien dann von den Parlamenten der beteiligten L\u00e4nder ratifiziert werden m\u00fcssen. Laut David Arachamia, Mitglied der ukrainischen Verhandlungsdelegation und Vorsitzender der Fraktion der Partei Selenskijs &#8220;Diener des Volkes&#8221;, k\u00f6nnten die W\u00e4hler des Landes die Entscheidung der Regierung ablehnen, den Kurs in Richtung NATO aufzugeben. Mit anderen Worten, die Ergebnisse eines Referendums k\u00f6nnten alle Bem\u00fchungen der Verhandlungsf\u00fchrer zunichte machen und die Situation auf den Status quo zur\u00fcckwerfen.<\/p>\n<p>Dies ist zweifellos eine clevere und bequeme Position, die es der Ukraine erm\u00f6glicht, den Verhandlungsprozess hinauszuz\u00f6gern und den Abzug der russischen Truppen von ihrem Territorium zu fordern, damit ein Referendum abgehalten werden kann. Aus offensichtlichen Gr\u00fcnden ist Russland mit dieser Idee in keiner Form einverstanden. Und daf\u00fcr gibt es gute Gr\u00fcnde. Schlie\u00dflich wurde die Absicht der Ukraine zum NATO-Beitritt direkt durch einen Beschluss der Werchowna Rada, des ukrainischen Parlaments, in der Verfassung verankert, sodass ihr Status als blockfreies Land ebenfalls ohne die Hilfe eines Referendums festgestellt werden kann. Zweitens ist die Garantie eines Nichtbeitritts der Ukraine zum Nordatlantischen B\u00fcndnis, eine der Hauptbedingungen f\u00fcr die Einstellung der milit\u00e4rischen Operationen, eine Bedingung, von der Russland nicht abr\u00fccken wird. Wie russische Offizielle nicht m\u00fcde werden zu wiederholen, besteht der Zweck der Milit\u00e4roperation darin, die M\u00f6glichkeit des Aufmarsches ausl\u00e4ndischer Truppen und ausl\u00e4ndischer Waffen in der N\u00e4he der russischen Grenzen auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Der aktuelle Verlauf der Verhandlungen sieht nicht aussichtslos aus, aber die Parteien haben es auch nicht geschafft, wesentliche Fortschritte zu erzielen. Die Gespr\u00e4che werden durch gegenseitiges Misstrauen sowie durch mangelndes Engagement f\u00fcr starke, langfristige Friedensgarantien f\u00fcr Russland und durch die mangelnde Bereitschaft der Ukraine, ihre Anspr\u00fcche auf den Donbass und die Krim aufzugeben, negativ beeinflusst. Die Suche nach einer neuen &#8220;Jalta-L\u00f6sung&#8221; wird jedoch fortgesetzt, wenn auch mit viel bescheideneren Zielen f\u00fcr Russland, als sie damals die die UdSSR hatte. Es ist jedoch klar, dass der Dialog zwischen der NATO und Russland wiederaufgenommen werden muss, um die Krise in der Ukraine zu l\u00f6sen, da die Umsetzung aller Entscheidungen vollst\u00e4ndig von den wichtigsten internationalen Akteuren abh\u00e4ngen wird.<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzt aus dem <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.rt.com\/news\/553795-russia-ukraine-eu-security-landscape\/\" rel=\"noopener\">Englischen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Alexander Nepogodin<\/strong> ist ein politischer Journalist und Experte f\u00fcr Russland und die ehemalige Sowjetunion.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> &#8211; <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/135748-ohne-ausweg-eu-verliert-sich-im-sanktionsdickicht\/\" rel=\"noopener noreferrer\">Ohne Ausweg? \u2013 Die EU verliert sich im Sanktionsdickicht<\/a><\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/136534-verhandlungen-zwischen-russland-und-ukraine-werden-sicherheitsordnung-veraendern\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Analyse von Alexander Nepogodin Nach \u00fcber\u00a0sieben Wochen nach Moskaus Beginn der milit\u00e4rischen Sonderoperation in der Ukraine konnten die beiden Staaten bisher keine f\u00fcr beide Seiten zufriedenstellende Vereinbarung treffen, die den Krieg beenden k\u00f6nnte. 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