{"id":21619,"date":"2022-10-24T06:45:46","date_gmt":"2022-10-24T04:45:46","guid":{"rendered":"http:\/\/just-now.news\/de\/deutschland\/wie-es-dem-friedensnobelpreiskomitee-gelungen-ist-osteuropaeische-eliten-in-wut-zu-vereinen\/"},"modified":"2022-10-24T06:45:46","modified_gmt":"2022-10-24T04:45:46","slug":"wie-es-dem-friedensnobelpreiskomitee-gelungen-ist-osteuropaeische-eliten-in-wut-zu-vereinen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wie-es-dem-friedensnobelpreiskomitee-gelungen-ist-osteuropaeische-eliten-in-wut-zu-vereinen\/","title":{"rendered":"Wie es dem Friedensnobelpreiskomitee gelungen ist, osteurop\u00e4ische Eliten in Wut zu vereinen"},"content":{"rendered":"<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Die Entscheidung des norwegischen Komitees hat in drei ehemaligen Sowjetstaaten frostige Reaktionen hervorgerufen. Unser Autor beleuchtet, was die Preistr\u00e4ger gemeinsam haben und was diese Auszeichnung im Kontext der Feindseligkeiten zwischen Russland und der Ukraine bedeutet.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Georgi Berezowskij<\/em><\/p>\n<p>In diesem Jahr geht der Friedensnobelpreis zum vierten Mal in der Geschichte und zum zweiten Mal in Folge nach Russland. Aber nicht nur das, zusammen mit der Menschenrechtsorganisation Memorial teilen sich der wei\u00dfrussische Menschenrechtsaktivist Alexander Bjaljazki und das ukrainische Zentrum f\u00fcr b\u00fcrgerliche Freiheiten die Ehre.<\/p>\n<p>Die Preistr\u00e4ger w\u00fcrden sich seit vielen Jahren f\u00fcr das Recht einsetzen, die Staatsmacht zu kritisieren und haben herausragende Anstrengungen unternommen, um Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren, erkl\u00e4rte das norwegische Komitee die Wahl der Preistr\u00e4ger. Aber was haben diese Preistr\u00e4ger gemeinsam und was bedeutet diese Auszeichnung im Kontext der Feindseligkeiten zwischen Russland und der Ukraine?<\/p>\n<p><strong>Memorial: Der rote Faden der Nobelpreistr\u00e4ger aus Russland<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 1987 war der offizielle Beginn der &#8220;Perestroika&#8221;, ein russischer Begriff, der im Westen schnell bekannt wurde. Die Beh\u00f6rden der damaligen Sowjetunion verfolgten aktiv Reformen, aber die Folgen waren noch nicht sp\u00fcrbar. Das Land sah sich noch keinem Separatismus gegen\u00fcber, ethnische Konflikte hatten noch nicht begonnen und eine echte Wirtschaftskrise war auch nicht zu sp\u00fcren. Aber die B\u00fcrger des Landes kamen bereits in den Genuss von &#8220;Glasnost&#8221;, was mit einer Lockerung der Zensur, der Entspannung in den internationalen Beziehungen und dem Aufbl\u00fchen privater Unternehmen einherging. In der gesamten Sowjetunion schlossen sich Menschen zusammen, um politische Organisationen zu bilden, die das R\u00fcckgrat der sowjetischen Zivilgesellschaft werden sollten. In dieser Zeit wurde Memorial ins Leben gerufen. Die jungen Menschen, die diese Organisation gegr\u00fcndet haben, stellten sich die edle Aufgabe, die Opfer des sowjetischen Terrors zu rehabilitieren und ihr Andenken zu bewahren.<\/p>\n<p>Im Herbst 1988 war Memorial zu einer Bewegung herangewachsen, die sich \u00fcber die gesamte Sowjetunion erstreckte. Ihr Anf\u00fchrer war Andrej Sacharow, der erste und damals einzige Friedensnobelpreistr\u00e4ger der UdSSR. Unter seiner F\u00fchrung fanden landesweit Proteste statt und es wurden Debatten \u00fcber die totalit\u00e4re Vergangenheit des Landes gef\u00fchrt, wobei der Schwerpunkt darauf lag, sicherzustellen, dass diese Unterdr\u00fcckung nie wieder zur\u00fcckkehrt.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/6355899ab480cc2f9b56d558.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/6355899ab480cc2f9b56d558.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/6355899ab480cc2f9b56d558.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/6355899ab480cc2f9b56d558.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/6355899ab480cc2f9b56d558.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/6355899ab480cc2f9b56d558.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Der Volksabgeordnete der UdSSR, Akademiker Andrej Sacharow, bei einer Tagung der Volksdeputierten der UdSSR im Kreml-Kongresspalast.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Sergei Gunjew<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Was Sacharow jedoch vers\u00e4umte, war, die Organisation offiziell registrieren zu lassen. Obwohl die Beh\u00f6rden selbst eine Politik der Rehabilitierung von Opfern politischer Repression verfolgten, blieben sie gegen\u00fcber den Forderungen seiner Organisation taub und allm\u00e4hlich wurde in den Regionen administrativer Druck auf die Mitglieder der Organisation ausge\u00fcbt.<\/p>\n<p>Die Situation \u00e4nderte sich mit dem Tod von Sacharow Ende 1989. Bei der Beerdigung fragte Pr\u00e4sident Michail Gorbatschow Sacharows Witwe Yelena Bonner, was er tun k\u00f6nne, um dem Nobelpreistr\u00e4ger zu gedenken. &#8220;Memorial registrieren lassen!&#8221;, antwortete Bonner. Ihre Bitte wurde anderthalb Monate sp\u00e4ter erf\u00fcllt und Gorbatschow erhielt weniger als ein Jahr sp\u00e4ter seinen eigenen Friedensnobelpreis.<\/p>\n<p>Memorial ist auch eng mit dem dritten Friedensnobelpreistr\u00e4ger aus Russland, dem Journalisten Dmitri Muratow, verbunden. Er erw\u00e4hnte die Organisation und ihre Aktivit\u00e4ten in seiner Rede bei der Preisverleihung in Oslo im vergangenen Jahr, was nicht weiter \u00fcberraschte. Die von Muratow geleitete Zeitung <em>Nowaja Gaseta<\/em> ist seit vielen Jahren Medienpartner von Memorial.<\/p>\n<p><strong>Von der Erinnerung an die Unterdr\u00fcckung zum Einsatz f\u00fcr Menschenrechte<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde Memorial zu einer internationalen Organisation, die sich mit Forschung, Interessenvertretung und Bildung besch\u00e4ftigte. \u00dcber 30 Jahre lang wurden Archive offengelegt, B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht, Datenbanken von Opfern der Repressionen angelegt und Wohlt\u00e4tigkeits- und Bildungsprogramme ins Leben gerufen. Dank ihrer Arbeit erfuhren Millionen von Menschen vom Schicksal ihrer vom Sowjetregime unterdr\u00fcckten Familienmitglieder.<\/p>\n<p>Memorial erm\u00f6glichte auch die Errichtung eines Denkmals f\u00fcr die Opfer der Repression in Moskau. Im Jahr 1990 wurde der Solowezki-Stein, benannt nach einem Gulag-Lager, im Stadtzentrum neben einer Statue von Feliks Dzier\u017cy\u0144ski, einem der Gesichter des sowjetischen Staatsterrors, enth\u00fcllt. Letztere wurde kurz darauf abgerissen.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/635589efb480cc4ab320d6c6.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/635589efb480cc4ab320d6c6.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/635589efb480cc4ab320d6c6.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/635589efb480cc4ab320d6c6.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/635589efb480cc4ab320d6c6.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/635589efb480cc4ab320d6c6.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Menschen bei der Gedenkaktion &#8220;R\u00fcckgabe der Namen&#8221; am Fuss des Solowezki-Steins auf dem Lubjanka-Platz in Moskau.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Witaliy Belousow<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Jedes Jahr am 29. Oktober, am Vorabend des Gedenktages f\u00fcr die Opfer politischer Repression, initiiert Memorial eine Gedenkaktion am Solowezki-Stein. An diesem Ort werden von 10 Uhr vormittags bis 22 Uhr nachts die Namen der w\u00e4hrend des sowjetischen Terrors Erschossenen verlesen \u2013 Vorname, Nachname, Alter, Beruf, Hinrichtungsdatum. Um an der Aktion mitzumachen, stehen die Menschen stundenlang in einer Warteschlange an, oft bei sehr k\u00fchlem Wetter.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich gingen die T\u00e4tigkeiten von Memorial \u00fcber die blo\u00dfe Erinnerung an die sowjetische Unterdr\u00fcckung hinaus. &#8220;Es wurde einfach unm\u00f6glich, Profile der Toten der Unterdr\u00fcckten zu sammeln und das Leid der Lebenden zu ignorieren&#8221;, begr\u00fcndete die Organisation ihre Entscheidung, sich f\u00fcr Menschenrechte zu engagieren. Die Organisation engagierte sich nun in der Politik, sie begann Fl\u00fcchtlinge und Gegner des russischen Staates zu unterst\u00fctzen, kritisierte die Beh\u00f6rden und verklagte diese gelegentlich vor dem Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte.<\/p>\n<p>Memorial erhielt nie Unterst\u00fctzung vom russischen Staat und f\u00fchrte seine Aktivit\u00e4ten mithilfe von Spenden und Unterst\u00fctzung von Sponsoren, einschlie\u00dflich ausl\u00e4ndischer F\u00f6rderer, durch. Der erste ausl\u00e4ndische Sponsor von Memorial war die Open Society Foundations des ungarischen Milliard\u00e4rs George Soros. Die Liste der Sponsoren erweiterte sich anschlie\u00dfend durch die US-Agentur f\u00fcr internationale Entwicklung (US AID), Amnesty International, Human Rights Watch, verschiedene Abteilungen der UN und andere internationale Einrichtungen sowie die Botschaften von Gro\u00dfbritannien, Frankreich, Deutschland und anderen westlichen L\u00e4ndern.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558a8048fbef781b6f8c20.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558a8048fbef781b6f8c20.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558a8048fbef781b6f8c20.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558a8048fbef781b6f8c20.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558a8048fbef781b6f8c20.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558a8048fbef781b6f8c20.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Der russische Pr\u00e4sident Boris Jelzin und der US-\u00d6konom George Soros bei einem Treffen mit Vertretern der US-Wirtschaft.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Dmitri Donskoy<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Es war dieses ausl\u00e4ndische Geld, das die Grundlage f\u00fcr den rechtlichen Konflikt von Memorial mit dem russischen Staat bildete und die Beziehung zu den Beh\u00f6rden verschlechterte. In der ersten H\u00e4lfte der 2010er Jahre wurde die Organisation als &#8220;ausl\u00e4ndischer Agent&#8221; eingestuft. Nach jahrelangem Gerangel wegen wiederholter Verst\u00f6\u00dfe gegen dieses Gesetz wurde Memorial schlie\u00dflich im Februar 2022 per Gerichtsbeschluss liquidiert.<\/p>\n<p>Doch nebst dem Rechtsstreit zwischen dem russischen Staat und der Organisation eskaliert seit Jahren auch eine ideologische Auseinandersetzung. Menschenrechtsaktivisten haben wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen das Protestgesetz Klagen gegen die Beh\u00f6rden von Moskau vor europ\u00e4ische Gerichte gebracht.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem hat Memorial bei zahlreichen Gelegenheiten auf angebliche politische Verfolgung oder Gesetzlosigkeit in F\u00e4llen hingewiesen, die im Zusammenhang mit Terrorismus stehen. Dabei ging es in diesem F\u00e4llen nicht immer nur um radikale Islamisten, sondern auch um weniger offensichtliche Sachlagen. Beispielhaft war ein Fall in der zweiten H\u00e4lfte der 2010er Jahre: In einer hochkar\u00e4tigen Anklage wurden elf Antifaschisten und Anarchisten aus den russischen Provinzen der Bildung und Teilnahme an einer Terrorzelle beschuldigt. Memorial vertrat die Ansicht, dass die Anschuldigungen frei erfunden waren.<\/p>\n<p>Es ist unwahrscheinlich, dass die Verleihung des Nobelpreises den Status von Memorial in Russland \u00e4ndern wird. Dmitri Nowikow, erster stellvertretender Vorsitzender des Duma-Ausschusses f\u00fcr internationale Angelegenheiten, sagte dazu, dies erfordere &#8220;entweder eine Gesetzes\u00e4nderung oder einen Gesetzesbruch&#8221;. &#8220;Meine Voraussage ist, dass eine solche provokative antirussische Entscheidung die Staatsduma in keiner Weise dazu veranlassen wird, Gesetzes\u00e4nderungen einzuleiten, damit die Aktivit\u00e4ten von Memorial wieder legalisiert und auf dem Territorium der Russischen F\u00f6deration frei durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen&#8221;, erkl\u00e4rte er.<\/p>\n<p><strong>Alexander Bjaljazki: Hoffnung auf einen wei\u00dfrussischen Fr\u00fchling<\/strong><\/p>\n<p>Der zweite Tr\u00e4ger des diesj\u00e4hrigen Friedensnobelpreises, Alexander Bjaljazki, wurde im russischen Karelien geboren, hat aber den gr\u00f6\u00dften Teil seines Lebens in Wei\u00dfrussland verbracht. Die Familie des zuk\u00fcnftigen Menschenrechtsaktivisten siedelte in die Region Gomel um, als er drei Jahre alt war.<\/p>\n<p>Auch Bjaljazki begann seine \u00f6ffentliche T\u00e4tigkeit in den Jahren der Perestroika. Wie im Fall von Memorial zielten seine Bem\u00fchungen zun\u00e4chst darauf ab, die Erinnerung an die Opfer der stalinistischen Repression wiederherzustellen. Im Oktober 1988 nahm er an der Kundgebung &#8220;Dzjady&#8221; teil, die dem Gedenken an die Opfer der stalinistischen Repressionen gewidmet war und von der Polizei aufgel\u00f6st wurde. Er wurde f\u00fcr seine Teilnahme verwaltungsrechtlich bestraft.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558af148fbef02fe3039dd.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558af148fbef02fe3039dd.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558af148fbef02fe3039dd.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558af148fbef02fe3039dd.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558af148fbef02fe3039dd.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558af148fbef02fe3039dd.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Der wegen Steuerhinterziehung angeklagte wei\u00dfrussische Menschenrechtsaktivist Alexander Bjaljazki w\u00e4hrend einer Urteilsverk\u00fcndung vor einem Bezirksgericht in Minsk.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Andrei Alexandrow<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Protest wurde von der Wei\u00dfrussischen Volksfront (BPF) organisiert, die von Bjaljazki selbst gegr\u00fcndet worden war. Die BPF forderte &#8220;die Reorganisation des politischen Systems und die Wiederbelebung der wei\u00dfrussischen Nation auf den Prinzipien der Demokratie und des Humanismus, die Entwicklung der Kultur und eine echte staatliche Unabh\u00e4ngigkeit der Republik Wei\u00dfrussland&#8221;.<\/p>\n<p>In den 1990er Jahren wurde aus der Basis dieser Bewegung eine politische Partei gegr\u00fcndet, die antirussische Ideen und wei\u00dfrussischen Nationalismus vertrat. Auf Druck dieser Partei nahm das wei\u00dfrussische Parlament in den 1990er Jahren die zuletzt in der NS-Zeit verwendete wei\u00df-rot-wei\u00dfe Flagge und das Wappen der Pagonia als Staatssymbole an, das die Verbindung von Wei\u00dfrussland mit dem Gro\u00dfherzogtum Litauen symbolisiert und von wei\u00dfrussischen Nazi-Kollaborateuren w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs verwendet wurde. Es gab auch eine aktive Derussifizierung \u2013 zum Beispiel wurden die russischsprachigen Schulen auf weniger als f\u00fcnf Prozent reduziert, obwohl 87 Prozent der Bev\u00f6lkerung russischsprachig war. Die BPF sah die Zukunft des Landes im Einklang mit Westeuropa und der NATO.<\/p>\n<p>Bjaljazki selbst war in den 1990er Jahren Mitglied des Minsker Stadtrats und leitete das Literaturmuseum. Im Jahr 1996 begann er zusammen mit seinen Mitarbeitern politische Aktivisten zu unterst\u00fctzen, die bei Protesten festgenommen wurden \u2013 so entstand das Viasna Zentrum f\u00fcr Menschenrechte, das immer noch von Bjaljazki geleitet wird.<\/p>\n<p>Ende der 1990er Jahre zog er sich endg\u00fcltig aus der Politik zur\u00fcck, um sich auf Menschenrechtsaktivit\u00e4ten zu konzentrieren. Die Beh\u00f6rden des Landes tolerierten die Aktivit\u00e4ten seiner Organisation jedoch nicht und im Jahr 2003 wurde ihr die staatliche Registrierung entzogen. Im Jahr 2011 wurde Bjaljazki der Steuerhinterziehung angeklagt und zu einer Gef\u00e4ngnisstrafe verurteilt. Im Jahr 2014 kam er wieder frei und erhielt anschlie\u00dfend zahlreiche Auszeichnungen von den Regierungen Polens und der USA sowie der Europ\u00e4ischen Union.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558b6948fbef79c259c07e.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558b6948fbef79c259c07e.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558b6948fbef79c259c07e.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558b6948fbef79c259c07e.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558b6948fbef79c259c07e.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558b6948fbef79c259c07e.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Sicherheitskr\u00e4fte halten w\u00e4hrend der Pr\u00e4sidentschaftswahlen am 30. August 2020 auf dem Stella-Platz Proteste in Schach<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Marina Serebryakowa \/ Agentur Anadolu<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Gettyimages.ru<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Bei den Massenprotesten in Wei\u00dfrussland im Sommer 2020 wurde Bjaljazki Mitglied des Koordinierungsrates der Opposition. Ein Jahr sp\u00e4ter wurde er erneut unter dem Vorwurf der Nichtzahlung von Steuern festgenommen. Im September dieses Jahres, einen Monat bevor ihm der Nobelpreis verliehen wurde, wurde er erneut angeklagt \u2013 diesmal wegen Schmuggels einer gro\u00dfen Geldsumme.<\/p>\n<p>Der Aktivist und seine Unterst\u00fctzer betrachten all diese Strafverfolgungen als politisch motiviert und darauf ausgerichtet, die Opposition gegen Pr\u00e4sident Alexander Lukaschenko zu unterdr\u00fccken. Bjaljazki befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Seine Kollegen vom Viasna Zentrum f\u00fcr Menschenrechte hoffen, dass die Auszeichnung Einfluss auf das Verfahren hat. &#8220;Er ist jetzt sowohl in Wei\u00dfrussland als auch international bekannt. Ich denke, dies wird zu seinem Vorteil sein und dass er bald freigelassen wird&#8221;, sagte seine Mitstreiterin Natalia Satsunkewitsch.<\/p>\n<p><strong>Das Zentrum f\u00fcr b\u00fcrgerliche Freiheiten: Der ukrainische Preistr\u00e4ger<\/strong><\/p>\n<p>Der dritte Preistr\u00e4ger zeichnet sich durch seine &#8220;Jugendlichkeit&#8221; aus: Das im Jahr 2007 gegr\u00fcndete Zentrum f\u00fcr b\u00fcrgerliche Freiheiten (CCL) ist weder dem Widerstand gegen die sowjetische Diktatur noch dem Wind der Perestroika oder dem Chaos der 1990er Jahre entsprungen.<\/p>\n<p>Zu den Geldgebern der Organisation geh\u00f6ren die bereits erw\u00e4hnte Stiftung von George Soros, das US-Au\u00dfenministerium, das vom US-Kongress gef\u00f6rderte National Endowment for Democracy (NED), die Europ\u00e4ische Kommission, das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, die Internationale Helsinki-F\u00f6deration f\u00fcr Menschenrechte und andere globale Akteure.<\/p>\n<p>Laut Laudatio des Nobelkomitees hat das CCL daran gearbeitet, &#8220;die ukrainische Zivilgesellschaft zu st\u00e4rken und Druck auf die Beh\u00f6rden auszu\u00fcben, die Ukraine in eine vollwertige Demokratie zu verwandeln&#8221;. Eine etwas ironische Aussage zu einer Zeit, in der das Kiewer Regime faktisch zu einer Diktatur geworden ist.<\/p>\n<p>Das Land hat sich in nur einem Jahrzehnt von einer unvollkommenen Mehrparteiendemokratie zu einer politischen Landschaft hin entwickelt, in der es keine wirkliche legale Opposition mehr gibt. Zun\u00e4chst verbot das Regime die im russischsprachigen S\u00fcdwesten besonders starke Kommunistische Partei und anschlie\u00dfend die russische Presse.<\/p>\n<p>Unter Pr\u00e4sident Wladimir Selenskij hat sich der \u00dcbergang zum Autoritarismus zus\u00e4tzlich beschleunigt. Im vergangenen Jahr lie\u00df er den Oppositionsf\u00fchrer des Landes, Wiktor Medwedtschuk, unter Hausarrest stellen. Anschlie\u00dfend wurde er inhaftiert und gezwungen, f\u00fcr erniedrigende Fotos zu posieren, bevor er im Rahmen eines von Saudi-Arabien ausgehandelten Gefangenenaustauschs in Richtung Russland freigelassen wurde.<\/p>\n<p>Kurz bevor Moskau Anfang dieses Jahres seine Milit\u00e4roffensive startete, erhob das Regime politisch motivierte Strafanklagen gegen den einzigen anderen realistischen Rivalen von Selenskij, den ehemaligen Pr\u00e4sidenten Pjotr \u200b\u200bPoroschenko. Der Pr\u00e4sident hat auch die zweitst\u00e4rkste Partei des Landes verboten und praktisch alle Medien, die sich seiner Kontrolle entziehen, lahmgelegt.<\/p>\n<p>In den Anfangsjahren organisierte das CCL alle Arten von Kampagnen, aber die Bl\u00fctezeit der Organisation begann im Jahr 2013, als Massenproteste in Kiew schlie\u00dflich zu einem vom Westen unterst\u00fctzten Staatsstreich eskalierten.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558c22b480cc307976a654.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558c22b480cc307976a654.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558c22b480cc307976a654.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558c22b480cc307976a654.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558c22b480cc307976a654.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558c22b480cc307976a654.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Unterst\u00fctzer der Regierung demonstrieren am 14. Dezember 2013 auf dem Europaplatz, einen Steinwurf entfernt von den Barrikaden des Maidan in Kiew.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Etienne De Malglaive<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Gettyimages.ru<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Damals wurde die Initiative Euromaidan SOS ins Leben gerufen, um &#8220;den Demonstranten zu helfen und \u00dcbergriffe durch die Sicherheitskr\u00e4fte zu dokumentieren&#8221;. Mitglieder der Organisation f\u00f6rderten aktiv die Idee, dass die abgesetzten ukrainischen Beh\u00f6rden f\u00fcr das Blutvergie\u00dfen w\u00e4hrend dieser Proteste verantwortlich seien, trotz \u00fcberw\u00e4ltigender Beweise daf\u00fcr, dass der Vorfall mit den Scharfsch\u00fctzen auf dem Maidan das Werk der Opposition war. Schlie\u00dflich \u00fcbergab das CCL dem Internationalen Strafgerichtshof sogar &#8220;Beweise f\u00fcr Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die vom Regime des Pr\u00e4sidenten Viktor Janukowitsch begangen wurden&#8221;.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngige <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/356691143_The_Maidan_Massacre_in_Ukraine_Revelations_from_Trials_and_Investigation\">Recherchen<\/a> haben diesem Standpunkt jedoch widersprochen und darauf hingewiesen, dass vom Westen unterst\u00fctzte ukrainische Aktivisten bei der Pr\u00fcfung vorhandener Beweise \u00e4u\u00dferst selektiv vorgegangen sind, wodurch die wahren T\u00e4ter der Trag\u00f6die verschleiert wurden. Die Tatsache, dass Kiew es bisher vers\u00e4umt hat, jemanden wegen des Massakers strafrechtlich zu verfolgen, spricht ebenfalls B\u00e4nde.<\/p>\n<p>In den folgenden Jahren widmete das Zentrum seine Bem\u00fchungen der Teilnahme an Inspektionsgruppen im Donbass und auf der Krim sowie Kampagnen zur Unterst\u00fctzung von Oleg Senzow und anderen in Russland inhaftierten Aktivisten. Im Jahr 2017 gr\u00fcndete das CCL die Kiewer Schule f\u00fcr Menschenrechte und entsandte drei Jahre sp\u00e4ter Aktivisten, um die \u2013 wiederum vom Westen unterst\u00fctzten \u2013 regierungsfeindlichen Proteste in Wei\u00dfrussland abzudecken.<\/p>\n<p>Es ist bemerkenswert, dass das CCL im Laufe der Jahre keine Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine selbst untersucht oder Erkl\u00e4rungen dazu abgegeben hat, einschlie\u00dflich der ungeheuerlichsten F\u00e4lle wie die Trag\u00f6die im Mai 2014 in Odessa, die Dutzende von Menschenleben gefordert hat.<\/p>\n<p>Eine neue Phase der Aktivit\u00e4ten der Organisation begann nach dem Beginn der russischen Milit\u00e4roperation im Februar, eine Tatsache, die auch vom Nobelkomitee selbst hervorgehoben wurde. In der Begr\u00fcndung der Laudatio hei\u00dft es ausdr\u00fccklich, dass &#8220;nach Russlands Invasion in die Ukraine im Februar 2022, das Zentrum f\u00fcr b\u00fcrgerliche Freiheiten Anstrengungen unternommen hat, um russische Kriegsverbrechen gegen ukrainische Zivilisten zu identifizieren und zu dokumentieren&#8221;. Das derzeitige Hauptprojekt der Organisation hei\u00dft &#8220;Tribunal f\u00fcr Putin&#8221;.<\/p>\n<p><strong>Feindselige Reaktionen<\/strong><\/p>\n<p>Dass der diesj\u00e4hrige Friedensnobelpreis gleichzeitig an Vertreter dreier L\u00e4nder verliehen wurde, die noch vor drei Jahrzehnten als unteilbare Einheit galten, ist auffallend. Beobachter haben kommentiert, dass dies die Tatsache symbolisiert, dass die liberalen Fl\u00fcgel der drei L\u00e4nder trotz der unterschiedlichen Regierungen miteinander verbunden bleiben. Aber viele m\u00f6gen diese Interpretation nicht. Die vehementeste Reaktion auf die Nachricht \u00fcber die Entscheidung des Nobelkomitees gab es in der Ukraine. Michail Podoliak, ein Berater von Pr\u00e4sident Wladimir Selenskij, schrieb auf Twitter:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Das Nobelkomitee hat ein interessantes Verst\u00e4ndnis des Wortes &#8216;Frieden&#8217;, wenn Vertreter zweier L\u00e4nder, die ein drittes angegriffen haben, gemeinsam den Nobelpreis erhalten. Weder russische noch wei\u00dfrussische Organisationen waren in der Lage, den Widerstand gegen den Krieg zu organisieren. Der diesj\u00e4hrige Nobelpreis ist &#8216;umwerfend&#8217;.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558d6148fbef02fe3039e0.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558d6148fbef02fe3039e0.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558d6148fbef02fe3039e0.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558d6148fbef02fe3039e0.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558d6148fbef02fe3039e0.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/63558d6148fbef02fe3039e0.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Alexander Vilf<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Abgeordnete Mariana Bezugla forderte:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Der Friedensnobelpreis wurde an Vertreter der Ukraine, Russlands und Wei\u00dfrusslands verliehen. Ich halte es f\u00fcr inakzeptabel, jetzt zusammen mit Russen und Wei\u00dfrussen irgendeinen Preis entgegenzunehmen. Dies ist eine weitere Rechtfertigung und ein Versuch, den Vergewaltiger und das Opfer zu vereinen. Wir sollten es ablehnen.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Der Historiker und ehemalige Vorsitzende des Ukrainischen Instituts f\u00fcr ein nationales Ged\u00e4chtnis, Wladimir Wjatrowitsch, schrieb in den sozialen Medien:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Einerseits freue ich mich \u00fcber den Friedensnobelpreis f\u00fcr die w\u00fcrdige ukrainische Organisation, andererseits ist die Assoziation mit Wei\u00dfrussen und Russen unangemessen, weil sie den russischen Mythos von &#8216;drei br\u00fcderlichen Nationen&#8217; zementiert, der die Grundlage des gegenw\u00e4rtigen Krieges gegen die Ukraine bildet.&#8221;<\/em>\u00a0<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Igor Kozlowskij, Vorstandsmitglied des CCL, \u00e4u\u00dferte sich \u00e4hnlich:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Wir reagieren sehr emotional und sind beleidigt, wenn Europ\u00e4er und das Nobelkomitee Ukrainer, Russen und Wei\u00dfrussen in einen Topf werfen. Wir sind nicht gegen Preistr\u00e4ger aus Russland und Wei\u00dfrussland. Aber die Vorstellung von &#8216;br\u00fcderlichen Nationen&#8217; beleidigt uns.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Allerdings ist Moskau mit der Entscheidung des Nobelkomitees auch nicht besonders gl\u00fccklich. Der Vorsitzende des russischen Menschenrechtsrats, Valery Fadeyew, riet Memorial &#8220;diesen Preis abzulehnen, um zumindest einige Elemente ihres guten Rufs zu bewahren&#8221;. Besonders emp\u00f6rt war er \u00fcber die Verleihung des Preises an das ukrainische CCL:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Wo war diese Organisation in den letzten acht Jahren, als der Donbass bombardiert wurde, als Tausende von Zivilisten, Kinder und alten Menschen get\u00f6tet wurden? Sie sammelten Informationen \u00fcber &#8216;Opfer auf dem Maidan&#8217; \u2013 welche Opfer auf dem Maidan? Dies war ein Regierungsumsturz, der vom Westen angestiftet und unterst\u00fctzt wurde. Das ist keine Ideologie der Verteidigung der Menschenrechte, das ist eine Ideologie des Krieges.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Leonid Slutsky, der Vorsitzende des Ausschusses der Staatsduma f\u00fcr internationale Angelegenheiten, wies auf dasselbe hin:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Die Website dieser sogenannten Organisation ist durchsetzt mit Anschuldigungen gegen Russland, Meinungsartikeln \u00fcber die &#8216;russische Invasion&#8217; und \u00fcber die Hilfe des Westens an die Ukraine, aber kein einziges Wort \u00fcber die Tausende von Zivilisten, die von ukrainischen Militanten im Donbass get\u00f6tet wurden.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Der russische Abgeordnete kam zu dem Schluss, dass &#8220;der Friedensnobelpreis wieder einmal als ein politisches Instrument angewendet wurde&#8221;, und f\u00fcgte hinzu:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Er wurde wieder einmal an die &#8216;guten&#8217; Aktivisten und sogenannten Menschenrechtsaktivisten verliehen. Er wurde f\u00fcr die erfolgreiche Einhaltung der Methodik des kollektiven Westens verliehen.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><em>\u00dcbersetzt aus dem <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.rt.com\/russia\/564318-nobel-peace-prize-winners\/\">Englischen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Georgi Berezowskij ist Journalist aus Moskau.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong>\u00a0\u2013 <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de.rt.com\/gesellschaft\/150908-friedensnobelpreis-fur-pro-westliche-aktivisten\/\">Friedensnobelpreis f\u00fcr pro-westliche Aktivisten<\/a><\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/152339-wie-es-friedensnobelpreiskomitee-gelungen-ist\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Entscheidung des norwegischen Komitees hat in drei ehemaligen Sowjetstaaten frostige Reaktionen hervorgerufen. 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