{"id":17789,"date":"2022-08-26T21:19:56","date_gmt":"2022-08-26T19:19:56","guid":{"rendered":"http:\/\/just-now.news\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/"},"modified":"2022-08-26T21:19:56","modified_gmt":"2022-08-26T19:19:56","slug":"umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/","title":{"rendered":"Umdenken in Washington \u2013 zeichnet sich ein Richtungswechsel in der Sanktionspolitik ab?"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/6307a78b48fbef2c2777ff59.jpg\" \/><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Sind die Europ\u00e4er mit ihrer antirussischen Sanktionspolitik vor einem pl\u00f6tzlichen Ausstieg der USA gefeit? Oder werden sie am Ende verlassen vor dem Tr\u00fcmmerhaufen ihrer Russlandbeziehungen stehen und das hungernde Baby halten m\u00fcssen?\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Rainer Rupp<\/em><\/p>\n<p>Die in der EU und in NATO-Europa verfolgte Politik \u2013 falls man die bedingungslose und unkritische Gefolgschaft f\u00fcr Washington auf Kosten der V\u00f6lker Europas \u00fcberhaupt Politik nennen kann \u2013 f\u00fchrt nicht selten durch gef\u00e4hrliches Fahrwasser mit Klippen, die auf keiner Karte vermerkt sind. So sind beispielsweise die europ\u00e4ischen Politiker-Marionetten nicht davor gefeit, dass man in Washington ohne Konsultationen mit den europ\u00e4ischen Vasallen urpl\u00f6tzlich folgenschwere politische Richtungs\u00e4nderungen vollf\u00fchrt. Der unerwartet j\u00e4he Abzug der US-Truppen aus Afghanistan mit seinen immer noch aktuellen Folgewirkungen f\u00fcr die europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten ist daf\u00fcr ein pr\u00e4gnantes Beispiel.<\/p>\n<p>Auch in Bezug auf Russland kann nicht ausgeschlossen werden, dass die europ\u00e4ischen Vasallen \u00fcber Nacht von einem Richtungswechsel in Washington \u00fcberrollt werden. Und daf\u00fcr gibt es bereits Anzeichen. Denn nicht nur in der Politik und in einigen konservativen Denkfabriken, sondern auch in der US-Bev\u00f6lkerung ist in den letzten Monaten die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine \u2013 die im Unterschied zu Deutschland ohnehin nie sehr gro\u00df war \u2013 radikal zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend noch im vergangenen M\u00e4rz (nur) 9 Prozent der US-Amerikaner die Beziehungen zu Russland und der Ukraine als das wichtigste Problem ihres Landes betrachteten, ist die Unterst\u00fctzung f\u00fcr das US-Engagement in der Ukraine mittlerweile komplett zusammengebrochen, nachdem den US-Amerikanern bewusst geworden ist, welche verheerenden Folgen das f\u00fcr die US-Wirtschaft und damit f\u00fcr ihre eigenen Lebenshaltungskosten hat. Folglich hat eine neue, Anfang August ver\u00f6ffentlichte <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/summit.news\/2022\/08\/03\/poll-finds-only-1-per-cent-of-americans-see-russia-as-a-major-problem\/\">Gallup-Umfrage<\/a> ergeben, dass nur noch 1 Prozent der US-B\u00fcrger Russland als eines der zehn gr\u00f6\u00dften Probleme der USA betrachten. Die weitaus gr\u00f6\u00dfere Besorgnis der Amerikaner gilt der Inflation, der schlechten Regierungsf\u00fchrung und dem Zustand der Wirtschaft.<\/p>\n<p>Es gibt gute Chancen, dass bei den US-Kongresswahlen im November diese Stimmung in der Bev\u00f6lkerung den Trump nahestehenden, republikanischen &#8220;America-First&#8221;-Kandidaten im House of Representatives zur Mehrheit verhelfen kann und diese dann einen entsprechenden au\u00dfenpolitischen Richtungswechsel durchsetzen. Wenn das eintritt, dann setzten sich die USA als &#8220;Vater&#8221; der Sanktionen ab und lassen die europ\u00e4ische &#8220;Mutter&#8221; auf dem alten Kontinent erneut mit diesem ukrainischen &#8220;Baby&#8221; sitzen, nur dass diesmal die &#8220;Mutter&#8221; keine &#8220;Milch&#8221;, sprich keine Energie mehr hat.<\/p>\n<p>Am Freitag der letzten Woche, also am 19. August, gab es einen sehr interessanten Artikel von <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Helen_Thompson_(political_economist)\">Prof. Helen Thompson<\/a> in der <em>Financial Times<\/em>, der eine Ahnung von dem vermittelt, was hinter den politischen Kulissen vorgeht. Frau Thompson ist Professor f\u00fcr Politische \u00d6konomie an der University of Cambridge und auch Autor der Schrift &#8220;Disorder: Hard Times in the 21st Century&#8221; (&#8220;Unordnung: Harte Zeiten im 21. Jahrhundert).<\/p>\n<p>Und die <em>Financial Times<\/em> ist eine Zeitung der Business-Welt. Sie wird nicht nur in Gro\u00dfbritannien, sondern auch in ganz Europa und in den USA von entsprechenden Kreisen gelesen. Politisch folgt die der britischen Regierungslinie und steht der US-Biden-Administration sehr nahe. Das dr\u00fcckte sich auch in ihrer bisherigen Berichterstattung \u00fcber Russland und die Ukraine aus, in der sie einen streng antirussischen Kurs eingehalten hat, getreu dem Motto &#8220;Die Ukraine muss gewinnen&#8221;.<\/p>\n<p>Der vorliegende Artikel von Frau Professor Thompson stellt jedoch einen Bruch mit der bisherigen Linie der Zeitung dar. Denn der Artikel reflektiert ein \u2013 sehr widerwilliges \u2013 Eingest\u00e4ndnis von Frau Thompson, dass der Westen \u2013 insbesondere in Europa \u2013 dabei ist, den Wirtschaftskrieg gegen Russland zu verlieren. Die Ver\u00f6ffentlichung dieses Eingest\u00e4ndnisses in der neoliberalen <em>Financial Times<\/em> (<em>FT<\/em>) ist daher eine kleine Sensation, da sie allem widerspricht, was die <em>FT<\/em> bisher publiziert hatte.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist Thompsons Artikel die Anerkennung, dass die Dinge in Sachen &#8220;Sanktionen gegen Russland&#8221; derzeit sehr schief laufen und dass die derzeitige Politik vom Westen nicht mehr lange durchgehalten werden kann. Interessant ist vor allem, dass dieser Artikel zeitgleich mit einem Leitartikel der <em>Financial Times<\/em>, also mit einem Meinungsartikel der Redaktion dieses Blattes, erschienen ist. Auch dieser Leitartikel schl\u00e4gt eine neue Richtung ein. Da hei\u00dft es zwar, dass Russlands Wirtschaft &#8220;strauchelt&#8221;, aber trotz alledem &#8220;immer noch auf den Beinen steht&#8221;. Damit erkennt auch dieser Leitartikel an, dass die Sanktionen der russischen Wirtschaft nicht den K.-o.-Schlag versetzt haben, den viele Hetzer im Westen erwartet und nat\u00fcrlich erhofft hatten. Die russische Wirtschaft funktioniert weiter. Langfristig aber \u2013 so die <em>FT<\/em> \u2013 werde Russland nicht ungeschoren davonkommen, denn westliche Technologie w\u00fcrden dem Land dauerhaft vorenthalten werden.<\/p>\n<p>Aber wie der ber\u00fchmte englische \u00d6konom John Maynard Keynes bereits gesagt hat: &#8220;Langfristig sind wir alle tot&#8221;. Letztlich r\u00e4umt der Leitartikel auch ein, dass die Sanktionen keine Wunderwaffe waren, um den russischen B\u00e4ren kirre zu machen. Kurz- oder mittelfristig konnten die Sanktionen die russische Wirtschaft nicht nachhaltig negativ beeinflussen. Nach dieser kurzen \u00dcbersicht \u00fcber den <em>FT<\/em>-Leitartikel wenden wir uns nun dem Artikel von Prof. Helen Thompson zu. Der ist auf weiten Strecken nicht nur eine gute Analyse, sondern bietet auch einen Hinweis darauf, Debatten welcher Art derzeit vor allem in Europa in der Gesch\u00e4ftswelt hinter den Kulissen stattfinden. Meine nachfolgende \u00dcbersetzung des Artikels wird gelegentlich kommentiert, und meine Einf\u00fcgungen sind daher im Folgenden von mir mit <strong><em>kursiver Schrift<\/em><\/strong> kenntlich gemacht:<\/p>\n<blockquote>\n<p><strong>A winter energy reckoning looms for the west<br \/><\/strong>(Eine winterliche Energieabrechnung droht dem Westen)<br \/> Helen Thompson<\/p>\n<p>&#8220;Weltweit versuchen Politiker immer verzweifelter, die explosiven Folgen der Energiekrise einzud\u00e4mmen. In den Teilen Asiens, des Nahen Ostens und Afrikas, die bereits in zahlreichen wirtschaftlichen und politischen Schwierigkeiten stecken, erweist sich die Krise als katastrophal. <br \/>&#8230;<br \/>Diejenigen, die Fl\u00fcssigerdgas importieren, m\u00fcssen nun mit europ\u00e4ischen Nachz\u00fcglern auf dem LNG-Markt konkurrieren, die eine Alternative zu russischem Pipeline-Gas suchen. Im Fr\u00fchsommer konnte Pakistan keine einzige LNG-Ausschreibung abschlie\u00dfen. In armen L\u00e4ndern flie\u00dft ein gro\u00dfer Teil der staatlichen Mittel in die Subventionierung des Energieverbrauchs. Zu den vorherrschenden Preisen k\u00f6nnen einige das nicht: Anfang dieses Monats hat das &#8216;Sri Lankan Electricity Board&#8217; den \u00e4rmsten Energieverbrauchern des Landes eine Erh\u00f6hung um 264 Prozent auferlegt. <br \/>&#8230;<\/p>\n<p>In Europa wollen die Regierungen den Druck auf die Haushalte sowie auf die energieintensiven und kleinen Unternehmen verringern, w\u00e4hrend die steigenden Preise, die Kampagne, weniger Energie zu verbrauchen, und die Angst vor dem kommenden Winter die Nachfrage d\u00e4mpfen sollen. Fiskalisch bedeutet dies staatliche Finanzierung, um steigende Energiekosten zu senken, indem Energieverteiler-Konzerne \u2013 wie in Frankreich \u2013 subventioniert werden oder Geld an B\u00fcrger \u00fcberwiesen wird \u2013 wie in Gro\u00dfbritannien \u2013, um diese Rechnungen zu bezahlen. <br \/>&#8230;<\/p>\n<p>Was nirgends zur Verf\u00fcgung steht, ist ein schnelles Mittel, um die physische Energieversorgung zu erh\u00f6hen. Diese Krise ist keine unbeabsichtigte Folge der Pandemie oder des brutalen Krieges Russlands gegen die Ukraine. Es hat viel tiefere Wurzeln in zwei strukturellen Problemen.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><em>Der Schl\u00fcsselsatz von Prof. Thompson steht im letzten Absatz und lautet: &#8220;Was nirgends zur Verf\u00fcgung steht, ist ein schnelles Mittel, um die physische Energieversorgung zu erh\u00f6hen.&#8221; Dieser Satz ist elementar f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der aktuellen Energiekrise. Diesen Zusammenhang haben in Deutschland die Habecks und die Scholze in der Bundesregierung entweder noch immer nicht begriffen oder sie ignorieren ihn, weil sie in dieser Krise eine ganz andere Agenda verfolgen. Ihr Amtseid &#8220;Unheil vom deutschen Volk abzuwenden&#8221; geh\u00f6rt offensichtlich nicht dazu.<\/em><\/p>\n<p><em>In der aktuellen Krise versucht die Bundesregierung zwar, den Menschen und den Verteilerkonzernen mit frisch gedrucktem Geld unter die Arme zu greifen, um die h\u00f6heren Energiekosten zu decken. Aber das Angebot an Energietr\u00e4gern wird dadurch nicht gr\u00f6\u00dfer. Die Bundesregierung hat zwar gro\u00dfspurig Alternativen zur Energie aus Russland angek\u00fcndigt und noch mehr dar\u00fcber geredet. Aber bisher hat sich alles als Luftnummer herausgestellt. Selbst Habecks tiefer B\u00fcckling vor dem Scheich von Katar hat nicht geholfen. Konkret hat und wird sich das stark geschrumpfte Gesamtangebot an Energie in absehbarer Zeit nur unwesentlich, wenn \u00fcberhaupt erh\u00f6hen.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Provisorium der Bundesregierung, mit st\u00e4ndig mehr Geld die h\u00f6heren Energiekosten zu kompensieren, hat nat\u00fcrlich massive Auswirkungen auf die Staatshaushalte nicht nur in Deutschland. Und diese Politik verursacht vor allem im globalen S\u00fcden eine sich vertiefende Krise, denn die Entwicklungsl\u00e4nder wie Pakistan k\u00f6nnen beim Bieterwettbewerb f\u00fcr LNG mit den neu auf dem Markt erschienenen Europ\u00e4ern nicht mithalten. So wundert es nicht, dass der globale S\u00fcden haupts\u00e4chlich die Politik der Europ\u00e4er und des Westens insgesamt f\u00fcr die Krise verantwortlich macht. Und nat\u00fcrlich f\u00fchrt die Energie-Subventionspolitik der Europ\u00e4er zu einem weiteren Anstieg der Inflation, die sich wahrscheinlich auch in Deutschland schon bald auf zweistelligem Niveau einpendeln wird.<\/em><\/p>\n<p><em>Nun weiter mit Prof. Thompson und den beiden von ihr erw\u00e4hnten strukturellen Problemen als tiefer liegende Wurzeln f\u00fcr die aktuelle Krise:<\/em><\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8220;Erstens, so unangenehm diese Realit\u00e4t f\u00fcr klimatische und \u00f6kologische \u00dcberlegungen auch ist, erfordert das Wachstum der Weltwirtschaft immer noch die Produktion fossiler Brennstoffe.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><em>Genau das hatte vor ein paar Wochen der Erzb\u00f6sewicht des Westens, Wladimir Putin, auf einer Konferenz im Kreml gesagt.<\/em><\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8230; Ohne mehr Investitionen und Exploration d\u00fcrfte es mittelfristig kaum ein ausreichendes Angebot geben, um die wahrscheinliche (Energie-)Nachfrage zu decken. Die gegenw\u00e4rtige Gaskrise hat ihren Ursprung in dem von China verursachten Anstieg des Gasverbrauchs im Jahr 2021. Die Nachfrage wuchs so schnell, dass Gas nur noch zu sehr hohen Preisen f\u00fcr den europ\u00e4ischen und asiatischen Einkauf zur Verf\u00fcgung stand. Unterdessen hat sich der Anstieg der \u00d6lpreise in diesem Jahr erst gelegt, als die (kurzfristigen) Wirtschaftsdaten f\u00fcr China ung\u00fcnstig wurden. Nach Einsch\u00e4tzung der Internationalen Energieagentur ist es aber durchaus m\u00f6glich, dass die globale \u00d6lproduktion bereits im n\u00e4chsten Jahr nicht ausreichen wird, um die Nachfrage zu decken.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><em>Die chinesische Regierung unternimmt derzeit jedoch massive Schritte, um die chinesische Wirtschaft wieder anzukurbeln, um das Wirtschaftswachstum zu steigern, was die \u00d6lpreise wieder unter Druck nach oben setzen wird. China kauft \u00d6l aus Russland, und Pr\u00e4sident Xi Jinping besuchte Saudi-Arabien, um einen Mega-Deal zwischen China und Saudi-Arabien abzuschlie\u00dfen, der vor allem die Lieferung von mehr \u00d6l nach China beinhalten wird. China kann leicht die gesamten russischen \u00d6lexporte absorbieren und ben\u00f6tigt immer noch \u00d6l auch von den Saudis. Aber zur\u00fcck zu Prof. Thompson &#8230;<\/em><\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8220;Die Weltwirtschaft kam f\u00fcr einen Gro\u00dfteil des zweiten Jahrzehnts mit dem Schiefer\u00f6l-Boom aus, der zwischen 2010 und 2019 mehr als eine Verdoppelung der US-Produktion brachte. Ohne ihn w\u00e4re die Welt seit 2005 in einer permanenten \u00d6lkrise gefangen gewesen, denn die konventionelle Roh\u00f6lproduktion \u2013 also \u00d6l, das ohne <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hydraulic_Fracturing\">hydraulische Frakturierung<\/a> oder aus Teersanden gewonnen wurde \u2013 stagnierte. <br \/>&#8230;<\/p>\n<p>Amerikanisches Schiefer\u00f6l kann nicht im gleichen Tempo weiter expandieren. Obwohl die gr\u00f6\u00dfte US-Schiefer\u00f6l-Formation \u2013 das <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Permian_Basin_(North_America)\">Becken aus dem Perm im Westen von Texas<\/a> und im S\u00fcdosten von New Mexico \u2013 im n\u00e4chsten Monat voraussichtlich eine Rekordproduktion erreichen wird, liegt die Gesamtproduktion in den USA immer noch mehr als 1 Million Barrel pro Tag unter dem Niveau von 2019. Selbst im Perm-Becken ist die t\u00e4gliche Produktion pro Bohrloch r\u00fcckl\u00e4ufig. <br \/>&#8230;<\/p>\n<p>Mehr Offshore-Bohrungen, wie sie im Golf von Mexiko und Alaska durch das neue (US-Gesetz) &#8220;Inflation Reduction Act&#8221; er\u00f6ffnet wurden, erfordern h\u00f6here Preise oder Investoren, die bereit sind, ihr Kapital zu investieren \u2013 unabh\u00e4ngig von den Gewinnaussichten. Die besten geologischen Aussichten f\u00fcr einen Game Changer \u2013 \u00e4hnlich dem, was im zweiten Jahrzehnt in den USA passiert ist \u2013 liegen in der riesigen westsibirischen Baschenow-Formation mit Schiefer\u00f6l. Aber westliche Sanktionen bedeuten, dass die Aussicht, dass westliche \u00d6lkonzerne Russland technologisch helfen, eine geopolitische Sackgasse ist.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><em>Was Prof. Thompson hier vers\u00e4umt zu erw\u00e4hnen, ist die Tatsache, dass die Russen durchaus mit der Schiefer\u00f6ltechnologie vertraut sind. Gleiches gilt f\u00fcr die Chinesen. Aber sowohl China als auch Russland haben in dieser Technologie noch nicht die Erfahrung und das Know-how wie die USA. Aber sie wissen, wie es funktioniert. Ganz sicher wird irgendwann, wenn es notwendig ist, die Baschenow-Schiefer\u00f6l-Formation in Sibirien erschlossen werden. Aber als ganz sicher kann auch vorausgesagt werden, dass das nicht mit Beteiligung der USA oder zum Vorteil Europas, sondern gemeinsam mit China und m\u00f6glicherweise mit Indien passieren wird. Der Westen hat sich selbst ausgeschlossen. Wie wir sehen, ist die chinesische Nachfrage nach \u00d6l und Gas selbst bei gez\u00fcgeltem Wirtschaftswachstum uners\u00e4ttlich. Und wenn erst die chinesische Wirtschaft wieder Fahrt aufnimmt und die Indiens auch, dann wird die Nachfrage nach Energietr\u00e4gern weiter wachsen und die Preise werden noch weiter steigen. Zur\u00fcck zu Prof. Thompsons Artikel &#8230;<\/em><\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8220;Zweitens kann wenig getan werden, was den \u00dcbergang von fossilen Brennstoffen (zu Erneuerbarer Energie) sofort beschleunigen w\u00fcrde. Gro\u00dfbritanniens geplante Mikrokernreaktoren werden erst in den 2030er Jahren fertiggestellt. Der Betrieb von Stromnetzen mit Solar- und Windgrundlasten erfordert technologische Durchbr\u00fcche bei der Speicherung. Es ist unm\u00f6glich, mit Zuversicht zu planen, welche Fortschritte im n\u00e4chsten Jahr, geschweige denn in zehn Jahren, erzielt werden. Aber gerade weil eine Energiewende unerl\u00e4sslich ist, um den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu senken, sind umfangreiche Investitionen in den blauen Himmel unerl\u00e4sslich.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><em>Und jetzt kommen wir zum interessantesten Punkt:<\/em><\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8220;Der einzige Weg vorw\u00e4rts ist kurzfristiger Realismus, der erkennt, dass es keinen Weg zur\u00fcck zu billiger Energie gibt, verbunden mit radikalen, langfristigen Ambitionen. Ein Verst\u00e4ndnis der geopolitischen Realit\u00e4ten ist ebenfalls unerl\u00e4sslich. Die USA bleiben mit Abstand die dominierende Macht der Welt. Ihre Seemacht garantiert offene Gew\u00e4sser f\u00fcr den internationalen Handel. Die weltweiten Kreditm\u00e4rkte h\u00e4ngen vom Dollar ab. <strong>Aber Washington hat nicht die Macht, Chinas und Indiens Energiebeziehungen zu Russland zu lenken. Der kommende Winter bringt eine Abrechnung. <\/strong>Westliche Regierungen m\u00fcssen entweder wirtschaftliches Elend in einem Ausma\u00df heraufbeschw\u00f6ren, welches das Gef\u00fcge demokratischer Politik in jedem Land auf die Probe stellen w\u00fcrde, oder sich der Tatsache stellen, dass die Energieversorgung die Mittel einschr\u00e4nkt, mit denen die Ukraine verteidigt werden kann.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Mit diesem bemerkenswerten letzten Absatz endet der Artikel. Verklausuliert und dennoch deutlich legt er den westlichen Regierungen nahe, jetzt schleunigst einen Deal mit Russland zu machen. Der Westen muss die Tatsache akzeptieren, dass er die Energiefl\u00fcsse nicht diktieren kann. Auch die USA gemeinsam mit der EU und der NATO und den restlichen G7 k\u00f6nnen Indien und China und vielen anderen L\u00e4ndern um den Globus nicht diktieren, von wem sie \u00d6l kaufen d\u00fcrfen und unter welchen Bedingungen sie das tun k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen auch den Russen nicht ihren Willen aufzwingen. Alldieweil brauchen sie dringend russisches Gas und \u00d6l, sowohl kurz- als auch mittelfristig.<\/p>\n<p>Langfristig kann der Westen hart arbeiten und neue Energietechnologien entwickeln, etwa mit hinreichend gro\u00dfen Energiezwischenspeichern f\u00fcr stark schwankende Wind- und Solarenergie oder daf\u00fcr auch mit Wasserstoff experimentieren. Aber kurz- und auch mittelfristig gibt es f\u00fcr die westlichen Regierungen \u2013 vor allem in Europa \u2013 keine Alternative. Wenn sie nicht nur in dem einen, kommenden Winter ihre Gesellschaften einem unertr\u00e4glichen Druck \u2013 mit erheblichem Potential f\u00fcr soziale Unruhen, wom\u00f6glich verbunden mit pers\u00f6nlichen Gefahren f\u00fcr die verantwortlichen Politiker \u2013 aussetzen wollen, dann m\u00fcssen sie sich sehr bald zu einem Kurswechsel durchringen.<\/p>\n<p>Der Artikel von Prof. Thompson hat deutlich gemacht, dass beim Festhalten an der aktuellen westlichen Sanktionspolitik die Regierungen in Europa in diesem Winter nicht nur innenpolitische Destabilisierungen zu erwarten haben, sondern auch ihre Beziehungen zum globalen S\u00fcden versauern werden. Wenn sie diese nationalen und internationalen Probleme vermeiden wollen, m\u00fcssten sie laut Thompson irgendeinen Weg finden, mit den Russen wieder zu sprechen. Und das bedeutet, eine Kompromissl\u00f6sung in Bezug auf die Ukraine zu finden. Das hei\u00dft aber auch, dass der Westen akzeptieren muss, mit den Russen zu verhandeln, vor allem aber die russischen Bedenken hinsichtlich der Ukraine und NATO ernst zu nehmen. Mit anderen Worten, Professor Thompson sagt in der <em>Financial Times<\/em>, die bisher immer gegen Russland gehetzt hat, dass der Westen mit Russland \u00fcber Frieden reden muss, und zwar jetzt, nicht erst in einem Jahr.<\/p>\n<p>Es ist erfrischend zu sehen, dass so etwas in der <em>Financial Times<\/em> steht, dass also ein gewisser Realit\u00e4tssinn zur\u00fcckzukehren beginnt, der von dem eingangs bereits erw\u00e4hnten Leitartikels der <em>FT<\/em> gekr\u00f6nt wird, n\u00e4mlich mit dem folgenden Eingest\u00e4ndnis:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Sechs Monate nachdem Wladimir Putins Aggression die h\u00e4rtesten Sanktionen gegen Moskau ausgel\u00f6st hat, h\u00e4lt sich Russlands Wirtschaft besser als viele erwartet hatten. \u2026 Da die europ\u00e4ische Bev\u00f6lkerung mit einem beispiellosen Anstieg der Heizkosten konfrontiert ist, weniger an Not gew\u00f6hnt ist als die Russen und eher dazu neigt, auf die Stra\u00dfe zu gehen, k\u00f6nnte Putin kalkulieren, dass Russland besser in der Lage ist, wirtschaftliche Schmerzen zu ertragen als viele seiner westlichen Kollegen.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die belgische Regierung scheint den Teil mit &#8220;kurz- und vor allem mittelfristig&#8221; von Prof. Thompsons Lektion bereits verstanden zu haben, dass n\u00e4mlich die Krise nicht kurzfristig vorbei ist, sondern mittelfristig einige Jahre bei uns bleiben wird. &#8220;Die n\u00e4chsten f\u00fcnf bis zehn Winter werden schwierig werden. In ganz Europa entwickelt sich eine sehr schwierige Situation. Einige (Wirtschafts-)Sektoren haben mit diesen hohen Energiepreisen ernsthafte Schwierigkeiten&#8221;, <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.brusselstimes.com\/belgium\/276613\/de-croo-the-next-five-to-ten-winters-will-be-difficult\">sagte der belgische Premierminister<\/a> Alexander De Croo am 22. August 2022. Ob die belgische Regierung in Br\u00fcssel allerdings dazu f\u00e4hig ist, konsequenterweise auch aus dem EU- und NATO-Konsens auszusteigen und wie Ungarn das Wohl der eigenen Bev\u00f6lkerung und die Energiesicherheit des Landes durch Importe aus Russland ganz oben auf die nationale Priorit\u00e4tenliste zu setzen, ist eine andere Frage.<\/p>\n<p>Da scheint jetzt Bulgarien schon einen Schritt weiter zu sein und dem Beispiel Ungarns folgen zu wollen. Da es Bulgarien nicht gelungen ist, angesichts des nahenden Winters alternative Gaslieferanten zu finden, m\u00f6chte das Land nun doch wieder Gas aus Russland beziehen. &#8220;Die bulgarischen Unternehmen werden den hohen Gaspreis nicht verkraften k\u00f6nnen, was in der Praxis Verhandlungen mit Gazprom Export \u00fcber die Wiederaufnahme der Gaslieferungen im Rahmen des aktuellen Abkommens unumg\u00e4nglich macht&#8221;, <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/pressefreiheit.rtde.tech\/europa\/146839-verhandlungen-mit-gazprom-sind-unumganglich\">betonte Rosen Hristov<\/a>, der Energieminister des Landes anl\u00e4sslich seiner Gespr\u00e4che in Moskau.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> &#8211; <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/pressefreiheit.rtde.tech\/inland\/146869-deutschlands-einsame-aussenpolitik-im-namen\/\">Der Kanzler als Handelsreisender \u2013 Deutschlands einsame Au\u00dfenpolitik im Namen der Energie<\/a><\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/147029-zeichnet-sich-etwa-ein-richtungswechsel-der-us-sanktionspolitik-ab\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sind die Europ\u00e4er mit ihrer antirussischen Sanktionspolitik vor einem pl\u00f6tzlichen Ausstieg der USA gefeit? Oder werden sie am Ende verlassen vor dem Tr\u00fcmmerhaufen ihrer Russlandbeziehungen stehen und das hungernde Baby halten m\u00fcssen? Von Rainer Rupp Die in der EU und in NATO-Europa verfolgte Politik \u2013 falls man die bedingungslose und unkritische Gefolgschaft f\u00fcr Washington auf [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17790,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"wp_automatic_camp":["217"],"f7538a4f070dca92eed2352ced0b2752":["Umdenken in Washington \u2013 zeichnet sich ein Richtungswechsel in der Sanktionspolitik ab?"],"original_link":["https:\/\/de.rt.com\/meinung\/147029-zeichnet-sich-etwa-ein-richtungswechsel-der-us-sanktionspolitik-ab\/"],"_thumbnail_id":["17790"],"_wptg_p2tg_sent2tg":["2022-08-26 21:25:08"],"jnews_social_counter_last_update":["1781474528"]},"categories":[19,23],"tags":[82,357,31770,29270,434,26887,1039,28613],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v22.7 (Yoast SEO v22.7) - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Umdenken in Washington \u2013 zeichnet sich ein Richtungswechsel in der Sanktionspolitik ab? - just-now.NEWS Deutschland<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Umdenken in Washington \u2013 zeichnet sich ein Richtungswechsel in der Sanktionspolitik ab?\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Sind die Europ\u00e4er mit ihrer antirussischen Sanktionspolitik vor einem pl\u00f6tzlichen Ausstieg der USA gefeit? Oder werden sie am Ende verlassen vor dem Tr\u00fcmmerhaufen ihrer Russlandbeziehungen stehen und das hungernde Baby halten m\u00fcssen? Von Rainer Rupp Die in der EU und in NATO-Europa verfolgte Politik \u2013 falls man die bedingungslose und unkritische Gefolgschaft f\u00fcr Washington auf [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"just-now.NEWS Deutschland\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/wirmachenauf\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2022-08-26T19:19:56+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/Umdenken-in-Washington-\u2013-zeichnet-sich-ein-Richtungswechsel-in-der.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"460\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"259\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"rtnews\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@WirMachenAuf_de\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@WirMachenAuf_de\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"rtnews\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"15\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/\"},\"author\":{\"name\":\"rtnews\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/person\/fb534a4e865501d8b3285208df34a9b5\"},\"headline\":\"Umdenken in Washington \u2013 zeichnet sich ein Richtungswechsel in der Sanktionspolitik ab?\",\"datePublished\":\"2022-08-26T19:19:56+00:00\",\"dateModified\":\"2022-08-26T19:19:56+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/\"},\"wordCount\":2999,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/Umdenken-in-Washington-\u2013-zeichnet-sich-ein-Richtungswechsel-in-der.jpg\",\"keywords\":[\"der\",\"ein\",\"Richtungswechsel\",\"Sanktionspolitik\",\"sich\",\"Umdenken\",\"Washington\",\"zeichnet\"],\"articleSection\":[\"Deutschland\",\"Russland\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/\",\"url\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/\",\"name\":\"Umdenken in Washington \u2013 zeichnet sich ein Richtungswechsel in der Sanktionspolitik ab? - just-now.NEWS Deutschland\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/Umdenken-in-Washington-\u2013-zeichnet-sich-ein-Richtungswechsel-in-der.jpg\",\"datePublished\":\"2022-08-26T19:19:56+00:00\",\"dateModified\":\"2022-08-26T19:19:56+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/Umdenken-in-Washington-\u2013-zeichnet-sich-ein-Richtungswechsel-in-der.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/Umdenken-in-Washington-\u2013-zeichnet-sich-ein-Richtungswechsel-in-der.jpg\",\"width\":460,\"height\":259,\"caption\":\"Umdenken in Washington \u2013 zeichnet sich ein Richtungswechsel in der Sanktionspolitik ab?\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Umdenken in Washington \u2013 zeichnet sich ein Richtungswechsel in der Sanktionspolitik ab?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/\",\"name\":\"just-now.NEWS Deutschland\",\"description\":\"Das Portal f\u00fcr unzensierte Nachrichten aus der Welt\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#organization\",\"name\":\"Just Now News\",\"url\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/04\/logo500x500.jpg\",\"contentUrl\":\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/04\/logo500x500.jpg\",\"width\":500,\"height\":500,\"caption\":\"Just Now News\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/www.facebook.com\/wirmachenauf\",\"https:\/\/x.com\/WirMachenAuf_de\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/person\/fb534a4e865501d8b3285208df34a9b5\",\"name\":\"rtnews\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/82aafea7d8127119dd649515f56e2117?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/82aafea7d8127119dd649515f56e2117?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"rtnews\"},\"url\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/author\/rnews\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO Premium plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Umdenken in Washington \u2013 zeichnet sich ein Richtungswechsel in der Sanktionspolitik ab? - just-now.NEWS Deutschland","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Umdenken in Washington \u2013 zeichnet sich ein Richtungswechsel in der Sanktionspolitik ab?","og_description":"Sind die Europ\u00e4er mit ihrer antirussischen Sanktionspolitik vor einem pl\u00f6tzlichen Ausstieg der USA gefeit? Oder werden sie am Ende verlassen vor dem Tr\u00fcmmerhaufen ihrer Russlandbeziehungen stehen und das hungernde Baby halten m\u00fcssen? Von Rainer Rupp Die in der EU und in NATO-Europa verfolgte Politik \u2013 falls man die bedingungslose und unkritische Gefolgschaft f\u00fcr Washington auf [&hellip;]","og_url":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/","og_site_name":"just-now.NEWS Deutschland","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/wirmachenauf","article_published_time":"2022-08-26T19:19:56+00:00","og_image":[{"width":460,"height":259,"url":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/Umdenken-in-Washington-\u2013-zeichnet-sich-ein-Richtungswechsel-in-der.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"rtnews","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@WirMachenAuf_de","twitter_site":"@WirMachenAuf_de","twitter_misc":{"Verfasst von":"rtnews","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"15\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/"},"author":{"name":"rtnews","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/person\/fb534a4e865501d8b3285208df34a9b5"},"headline":"Umdenken in Washington \u2013 zeichnet sich ein Richtungswechsel in der Sanktionspolitik ab?","datePublished":"2022-08-26T19:19:56+00:00","dateModified":"2022-08-26T19:19:56+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/"},"wordCount":2999,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/Umdenken-in-Washington-\u2013-zeichnet-sich-ein-Richtungswechsel-in-der.jpg","keywords":["der","ein","Richtungswechsel","Sanktionspolitik","sich","Umdenken","Washington","zeichnet"],"articleSection":["Deutschland","Russland"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/","url":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/","name":"Umdenken in Washington \u2013 zeichnet sich ein Richtungswechsel in der Sanktionspolitik ab? - just-now.NEWS Deutschland","isPartOf":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/Umdenken-in-Washington-\u2013-zeichnet-sich-ein-Richtungswechsel-in-der.jpg","datePublished":"2022-08-26T19:19:56+00:00","dateModified":"2022-08-26T19:19:56+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/#primaryimage","url":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/Umdenken-in-Washington-\u2013-zeichnet-sich-ein-Richtungswechsel-in-der.jpg","contentUrl":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/Umdenken-in-Washington-\u2013-zeichnet-sich-ein-Richtungswechsel-in-der.jpg","width":460,"height":259,"caption":"Umdenken in Washington \u2013 zeichnet sich ein Richtungswechsel in der Sanktionspolitik ab?"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/umdenken-in-washington-zeichnet-sich-ein-richtungswechsel-in-der-sanktionspolitik-ab\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/now-news.de\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Umdenken in Washington \u2013 zeichnet sich ein Richtungswechsel in der Sanktionspolitik ab?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#website","url":"https:\/\/now-news.de\/de\/","name":"just-now.NEWS Deutschland","description":"Das Portal f\u00fcr unzensierte Nachrichten aus der Welt","publisher":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/now-news.de\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#organization","name":"Just Now News","url":"https:\/\/now-news.de\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/04\/logo500x500.jpg","contentUrl":"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/04\/logo500x500.jpg","width":500,"height":500,"caption":"Just Now News"},"image":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/wirmachenauf","https:\/\/x.com\/WirMachenAuf_de"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/person\/fb534a4e865501d8b3285208df34a9b5","name":"rtnews","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/82aafea7d8127119dd649515f56e2117?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/82aafea7d8127119dd649515f56e2117?s=96&d=mm&r=g","caption":"rtnews"},"url":"https:\/\/now-news.de\/de\/author\/rnews\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17789"}],"collection":[{"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17789"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17789\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17790"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17789"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17789"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17789"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}