{"id":17493,"date":"2022-08-23T09:33:24","date_gmt":"2022-08-23T07:33:24","guid":{"rendered":"http:\/\/just-now.news\/de\/deutschland\/der-georgien-krieg-2008-ein-prolog-fuer-die-aktuelle-krise-zwischen-russland-und-der-ukraine\/"},"modified":"2022-08-23T09:33:24","modified_gmt":"2022-08-23T07:33:24","slug":"der-georgien-krieg-2008-ein-prolog-fuer-die-aktuelle-krise-zwischen-russland-und-der-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/der-georgien-krieg-2008-ein-prolog-fuer-die-aktuelle-krise-zwischen-russland-und-der-ukraine\/","title":{"rendered":"Der Georgien-Krieg 2008 \u2013 Ein Prolog f\u00fcr die aktuelle Krise zwischen Russland und der Ukraine"},"content":{"rendered":"<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Im Jahr 2008 f\u00fchrte die russische Armee ihre erste gro\u00dfe milit\u00e4rische Operation im nahen Ausland seit dem Ende der Sowjetunion durch. Dies ist die Geschichte der Ambitionen eines von den USA unterst\u00fctzten Staatspr\u00e4sidenten eines kleinen Landes und wie sie den Weg zur aktuellen Konfrontation zwischen Russland und dem Westen ebneten.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Eine Analyse von Jewgeni Norin<\/em><\/p>\n<p>Im August 2008 bahnten sich Kampfeinheiten der russischen Armee, ausgestattet mit alten sowjetischen Sch\u00fctzenpanzern und Mannschaftswagen, die immer wieder liegen blieben, ihren Weg \u00fcber die Gebirgsz\u00fcge des Kaukasus in Richtung Georgien. Ihre Mission war es, einer kleinen Gruppe von russischen Friedenstruppen zu Hilfe zu eilen, die vom Gegner umzingelt worden waren, sowie dem Beschuss einer Kleinstadt durch georgische Truppen ein Ende zu bereiten. Die russischen Truppen trugen keine modernen Waffen bei sich, es fehlte ihnen sogar an ausreichenden milit\u00e4rischen Kommunikationsmittel \u2013 und doch trieben sie den Gegner dank einer hohen Kampfmoral in nur f\u00fcnf Tagen in die Kapitulation.\u00a0<\/p>\n<p>Dies beschreibt in groben Z\u00fcgen den F\u00fcnf-Tage-Krieg in S\u00fcdossetien von 2008 \u2013 einer der vielen territorialen Konflikte, die durch den Zusammenbruch der Sowjetunion ausgel\u00f6st wurden. F\u00fcr Moskau war dieser Konflikt von besonderer Bedeutung. Er markierte nicht nur den Beginn der aktuellen Konfrontation Russlands mit dem Westen, sondern f\u00fchrte auch zu einer umfassenden Modernisierung der russischen Armee.<\/p>\n<p><strong>Urspr\u00fcnge des Konflikts in S\u00fcdossetien<\/strong><\/p>\n<p>Mit der Aufl\u00f6sung der UdSSR brachen zahlreiche bereits schwelende Konflikte aus, die zuvor vom Apparat der Repression des Sowjetstaates unterdr\u00fcckt werden konnten, gefolgt von zahlreichen neu aufgeflammten Auseinandersetzungen. Nur eine Handvoll dieser Konflikte wurden in den vergangenen 30 Jahren erfolgreich gel\u00f6st. Die \u00fcberwiegende Mehrheit blieb eingefroren, h\u00e4tten aber jederzeit ausbrechen k\u00f6nnen \u2013 und das mit unvorhersehbaren Folgen.<\/p>\n<p>Im Zentrum eines dieser Konflikte standen die Osseten, ein Volk, das auf beiden Seiten der Bergkette des Gro\u00dfen Kaukasus lebt. Sie stellen die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung in der russischen Republik Nordossetien.<\/p>\n<p>Es gibt jedoch eine weitere betr\u00e4chtliche Gemeinschaft in S\u00fcdossetien, einem dicht besiedelten Gebiet, das von seinem n\u00f6rdlichen Pendant durch die Gebirgskette getrennt ist. Im 19. Jahrhundert wurden diese Gebiete im Nordkaukasus, einschlie\u00dflich derjenigen des sp\u00e4teren georgischen Staates, in das Russische Reich eingegliedert. Damals steckte die kollektive georgische Staatlichkeit noch in den Kinderschuhen und das Russische Imperium, wie jedes andere Imperium, h\u00e4tte es nicht geduldet, dass auch nur die leiseste Idee des Separatismus zur Sprache kam.<\/p>\n<p>Dies \u00e4nderte sich jedoch nach der russischen Revolution und dem darauffolgenden B\u00fcrgerkrieg. Als Teil der neu gegr\u00fcndeten Sowjetunion existierte Georgien als Flickenteppich, bestehend aus seinem Kerngebiet und den drei autonomen Regionen Abchasien, Adscharien und S\u00fcdossetien sowie mehreren kleineren Gebieten ohne eigenen Status, die von Armeniern und Aserbaidschanern bev\u00f6lkert waren. Das autonome Gebiet S\u00fcdossetien war eine abgelegene Provinz, ruhig und beschaulich, in der Georgier und Osseten friedlich nebeneinander lebten. Diese Region war mit seiner Fl\u00e4che von rund 50 mal 50 Kilometer \u00e4u\u00dferst klein, mit einer Gesamtbev\u00f6lkerung von weniger als 50.000 Menschen, von denen die meisten in der einzigen Stadt der Region, in Zchinwali, lebten.<\/p>\n<p>Nachdem die Sowjetunion aufgeh\u00f6rt hat zu existieren, wurde in Georgien ungl\u00fccklicherweise ein Mann namens Swiad Gamsachurdia der erster Pr\u00e4sident des nunmehr unabh\u00e4ngigen Landes, der v\u00f6llig besessen von nationalistischen Ideen war. Gleichzeitig gewann in Ossetien eine Bewegung f\u00fcr eine nationale Autonomie an Fahrt, infolgedessen Gamsachurdia die Osseten als &#8220;Abschaum&#8221; brandmarkte und eine Strafaktionen in der Region anordnete. Seine Pl\u00e4ne scheiterten jedoch, da weder die georgischen Nationalisten noch die \u00f6rtliche Miliz \u00fcber irgendwelche Kampferfahrung verf\u00fcgten. Somit endete in den fr\u00fchen 90er-Jahren ein kurzer und sinnloser, aber blutiger B\u00fcrgerkrieg am Verhandlungstisch. S\u00fcdossetien erkl\u00e4rte sich zur Republik, Georgien jedoch weigerte sich, dies anzuerkennen. Dennoch wurde der Konflikt auf Eis gelegt und mit Zustimmung beider Seiten wurde ein Bataillon russischer Friedenstruppen in die Region verlegt.<\/p>\n<p>Die folgenden 15 Jahre verliefen ereignislos \u2013 schlie\u00dflich ist S\u00fcdossetien eine kleine, tief in den Bergen eingebettete Region. \u00dcber die einzige Stra\u00dfe, die durch den Roki-Tunnel nach Norden f\u00fchrt, hielt die Region Kontakt zu seiner Schwesterrepublik Nordossetien. Die Republik selbst verf\u00fcgte \u00fcber keine Bodensch\u00e4tze von gr\u00f6\u00dferer Bedeutung und die Gro\u00dfm\u00e4chte der Welt hatten keinerlei Interesse an ihr.<\/p>\n<p><strong>R\u00fcckeroberung durch Georgien<\/strong><\/p>\n<p>In den fr\u00fchen 2000er-Jahren jedoch, wurde ein junger und ehrgeiziger Mann namens Micheil Saakaschwili zum dritten Pr\u00e4sidenten Georgiens gew\u00e4hlt, der umfassende Reformen auf den Weg brachte und die Position des Landes hin zu einer pro-westlichen und vor allem zu einer proamerikanischen Haltung \u00e4nderte. W\u00e4hrend es Saakaschwili gelang, die Wirtschaft seines Landes bis zu einem gewissen Grad anzukurbeln, verfolgte er auch andere Interessen, unter anderem die Wiederherstellung der territorialen Integrit\u00e4t Georgiens.<\/p>\n<p>Die Aufl\u00f6sung der Sowjetunion, gefolgt von einer Reihe lokaler B\u00fcrgerkriege, hatte dazu gef\u00fchrt, dass der ehemaligen Georgischen Sowjetischen Sozialistischen Republik (GSSR) einige seiner Gebiete abhanden gekommen waren. S\u00fcdossetien und Abchasien hatten ihre Unabh\u00e4ngigkeit erkl\u00e4rt, und Tiflis verlor zudem auch die Kontrolle \u00fcber Adscharien, ein wichtiges Gebiet im S\u00fcdwesten des Landes, sowie \u00fcber die Schlucht von Pankisi und das Tal von Kodori.<\/p>\n<p>Saakaschwili begann mit dem Aufbau einer modernen Armee, mit der Absicht, die abtr\u00fcnnigen Provinzen zur\u00fcckzuholen. Auch bei der Armee hielt der neue Pr\u00e4sident an seiner Politik der Ausrichtung gen Westen fest und lie\u00df diese von den USA und ihren Partnern bei der NATO ausbilden. In dieser Zeit erh\u00f6hte Georgien seine Milit\u00e4rausgaben auf 9,5 Prozent des BIP, was extrem hoch war und eher typisch ist f\u00fcr eine Nation, die sich im Kriegszustand befindet.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffbe5148fbef0df5568745.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffbe5148fbef0df5568745.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffbe5148fbef0df5568745.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffbe5148fbef0df5568745.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffbe5148fbef0df5568745.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffbe5148fbef0df5568745.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Georgische Soldaten auf Patrouille in einem Gel\u00e4nde in der N\u00e4he von Gori, nordwestlich der Hauptstadt Tiflis<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Darko Bandic<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ AP<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Interessant dabei ist, dass die USA eine Erh\u00f6hung des Wehretats nicht als eine wichtige oder dringende Voraussetzung verlangten, obwohl man Georgien ansonsten gerne unter die Fittiche nahm. Dies war vielmehr ein pers\u00f6nliches Projekt von Saakaschwili. Er wollte offensichtlich als der Mann in die Geschichte eingehen, der Georgien im wahrsten Sinne des Wortes wiederhergestellt hat. In seinen Reden erw\u00e4hnte er gerne Eroberungen und Helden aus der Vergangenheit, die bis ins Mittelalter zur\u00fcckreichten. Allerdings war das Problem georgischer Fl\u00fcchtlinge ein reales: Die gewaltt\u00e4tigen und bewaffneten Konflikte, die in den 1990er-Jahren ausbrachen, hatten viele aus ihrer Heimat vertrieben und sie hatten keine Chance, dorthin zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p>Das Gebiet Adscharien leistete keinen Widerstand und wurde friedlich mit Georgien wiedervereinigt und auch die Schlucht von Pankisi und das Tal von Kodori folgten diesem Beispiel. S\u00fcdossetien und Abchasien stellten jedoch eine Herausforderung dar. Beide waren selbst ernannte Republiken, die ihre Unabh\u00e4ngigkeit von Georgien erkl\u00e4rt hatten und \u00fcber eigene Streitkr\u00e4fte verf\u00fcgten. Seit der Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rungen der beiden Republiken wurden sie von Russland mit milit\u00e4rischer, politischer und finanzieller Hilfe unterst\u00fctzt. Die angesetzten Verhandlungen zwischen Georgien und den Republiken scheiterten, da die Gewaltt\u00e4tigkeiten beider Seiten in den 1990er-Jahren ein gro\u00dfer Stolperstein blieb. Dann kam der Tag, an dem Saakaschwili zum Schluss kam, dass es Zeit f\u00fcr eine Milit\u00e4roperation sei.<\/p>\n<p><strong>Ein Plan wie ein Schweizer Uhrwerk<\/strong><\/p>\n<p>Ob man es glaubt oder nicht, keiner der beiden Garantiestaaten der beteiligten Parteien wollte einen Krieg \u2013 weder Russland noch die Vereinigten Staaten. Dank Dokumenten, die durch das WikiLeaks-Projekt durchgesickert sind, wei\u00df man heute, dass US-amerikanische Diplomaten Moskaus Bedenken hinsichtlich eines m\u00f6glichen Waffengangs von Saakaschwili f\u00fcr nichts als einen Fall von Paranoia hielten.\u00a0<\/p>\n<p>Einige Experten glauben sogar, dass die Vereinigten Staaten ihre offizielle Position zu den ehrgeizigen Pl\u00e4nen von Saakaschwili einfach nie festgelegt haben, w\u00e4hrend der georgische Pr\u00e4sident die etwas ambivalenten Signale aus Washington m\u00f6glicherweise als Zeichen der Unterst\u00fctzung und somit als gr\u00fcnes Licht f\u00fcr sein Lebensprojekt missverstanden hat. Aber f\u00fcr Saakaschwili war ein gro\u00dfes Problem, dass russische Friedenstruppen dauerhaft in S\u00fcdossetien stationiert waren und Moskau deutlich gemacht hatte, dass es einen Angriff auf diese nicht tolerieren werde.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffbfa748fbef52fa636f07.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffbfa748fbef52fa636f07.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffbfa748fbef52fa636f07.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffbfa748fbef52fa636f07.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffbfa748fbef52fa636f07.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffbfa748fbef52fa636f07.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Russische Soldaten pflanzen am 11. August 2008 in der s\u00fcdossetischen Stadt Zchinwali eine russische Flagge auf ihrem Panzer auf.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Andrei Smirnow<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ AFP<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Saakaschwili schien es unm\u00f6glich einfach weiterzumachen und Moskau herauszufordern \u2013 aber er hatte eine Art Plan. Da er sich bewusst war, dass die einzige Stra\u00dfe, die S\u00fcdossetien mit Russland verbindet, \u00fcber das Kaukasische Gebirge f\u00fchrt \u2013 was es unm\u00f6glich macht, schnell substantielle Verst\u00e4rkung herbeizuschaffen \u2013 setzte er darauf, die Kontrolle \u00fcber den Roki-Tunnel zu \u00fcbernehmen, einen wichtigen Durchgangspunkt nach Nordossetien, um damit die Friedenstruppen von jeglicher Verst\u00e4rkung abzuschneiden und sie so zur Kapitulation zu zwingen. Auf diesen taktischen Vorteil setzte Saakaschwili alle seine Karten.<\/p>\n<p>S\u00fcdossetien selbst konnte mit keiner nennenswerten Milit\u00e4rmacht aufwarten. Die Truppen, die es zur Verf\u00fcgung hatte, wurden vom erfahrenen russischen Generalleutnant Anatoli Barankewitsch kommandiert. Die meisten Soldaten hatten jedoch keine milit\u00e4rische Ausbildung oder Erfahrung und es fehlte an ausreichender und angemessener Munition, geschweige denn an Artillerie oder gepanzerten Fahrzeugen. Die Republik war somit sehr auf die Unterst\u00fctzung Russlands angewiesen.\u00a0<\/p>\n<p>Seit Beginn des Sommers 2008 lieferten sich beide Seiten an der Grenze zwischen S\u00fcdossetien und Georgien gelegentliche bewaffnete Scharm\u00fctzel. Zchinwali liegt sehr nahe an der Grenze zu Georgien \u2013 nur wenige hundert Meter trennt sie vom n\u00e4chsten georgischen Dorf und S\u00fcdossetien begann damit, Frauen und Kinder zu evakuieren.<\/p>\n<p>In der Nacht des 7. August geriet Zchinwali unter Artilleriebeschuss. Allerdings scheinen die georgischen Aufkl\u00e4rungseinheiten keine sehr gute Arbeit geleistet zu haben, denn die s\u00fcdossetischen Stellungen wurden kaum getroffen. Aber nun begannen Zivilisten in Massen aus Zchinwali zu fliehen. Die russischen Friedenssoldaten waren inzwischen in ihrer Basis eingekesselt, erwiderten aber beharrlich das gegnerische Feuer. Sie konnten einen georgischen Panzer abschie\u00dfen, was aber zu diesem Zeitpunkt lediglich ein unbedeutender taktischer Siegespunkt war. Mehr als zehn russische Soldaten wurden bei diesem Gefecht get\u00f6tet, der Rest der Truppe musste sich in ihre Bunker zur\u00fcckziehen.<\/p>\n<p><strong>Die russische Vergeltung<\/strong><\/p>\n<p>Der georgische Schlachtplan begann vom 8. August an zu versagen. Zwei Brigaden der georgischen Armee versuchten, von verschiedenen Seiten in Zchinwali einzudringen, gerieten jedoch unter Beschuss und erlitten erhebliche Verluste. Generalleutnant Barankewitsch, der Kommandeur der Miliz, schoss pers\u00f6nlich einen Panzer mit einem Granatwerfer ab, dessen Besatzung offiziell immer immer noch als vermisst gilt\u2013 die Munition im Panzer explodierte schlagartig und verwandelte die Insassen in Asche. Den Soldaten von Barankewitsch gelang es in der Folge noch ein paar weitere Fahrzeuge des Gegners in Brand zu schie\u00dfen.\u00a0<\/p>\n<p>Zum selben Zeitpunkt begann das russische Milit\u00e4r, in einem schnellen Vormarsch aus dem Norden in die Republik einzudringen. Bereits wenige Monate vor den sich jetzt ausbreitenden Ereignissen war klar geworden, dass Saakaschwili einen Angriff starten w\u00fcrde und S\u00fcdossetien hatte Kampfgruppen gebildet, um sich darauf vorzubereiten. Somit gelang es den georgischen Truppen nicht, Zchinwali am ersten Tag der Feindseligkeiten einzunehmen, worauf die Gefechte in chaotische und gewaltt\u00e4tige Stra\u00dfenschlachten m\u00fcndeten.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffc00048fbef0d5b460172.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffc00048fbef0d5b460172.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffc00048fbef0d5b460172.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffc00048fbef0d5b460172.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffc00048fbef0d5b460172.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffc00048fbef0d5b460172.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Georgische Truppen und Pressevertreter im vom Wind aufgewirbelten Staub am 16. August 2008 in Zchinwali<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Jonathan Alpeyrie<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ AFP<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Verzweiflungstaten und Inkompetenz t\u00f6ten oft schneller als jedes vors\u00e4tzliche Verbrechen. Die georgischen Soldaten haben meist einfach irgendwohingeschossen, wo es gerade gepasst hat. In einem Geb\u00e4ude soll sich ein Vorfall wie aus einer Szene im Comedy-Club ereignet haben. Georgische Soldaten sprengten das Tor zu einem Haus, st\u00fcrmten hinein und fanden ein fassungsloses \u00e4lteres Ehepaar vor. &#8220;Was macht ihr hier?&#8221;, fragte der kommandierende Offizier. &#8220;Wir leben hier&#8221;, bekam er als Antwort und die verbl\u00fcfften Soldaten hatten keine andere Wahl, als wieder abzuziehen.<\/p>\n<p>Etwa zur selben Zeit begannen russische Kampfflieger, die in Zchinwali stehenden georgischen Truppen aus der Luft zu bombardieren. Den Georgiern gelang es zudem nicht, den Roki-Tunnel zu erreichen oder die Gufta-Br\u00fccke zu zerst\u00f6ren, um die russische Verst\u00e4rkung zu unterbinden. Die Stra\u00dfe nach Norden war von Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6men durchzogen, w\u00e4hrend Konvois russischer Truppen in die entgegengesetzte Richtung fuhren.<\/p>\n<p>Die russische Armee war 2008 in einem schlechten Zustand. Eine betr\u00e4chtliche Anzahl von Fahrzeugen blieb unterwegs liegen \u2013 einige wurden kurzerhand von den Stra\u00dfenr\u00e4ndern in die Schluchten gesto\u00dfen, damit sie die Stra\u00dfe nicht blockieren. Die Kommunikationssysteme waren erb\u00e4rmlich und die Soldaten mussten oft auf ihre zivilen Mobiltelefone zur\u00fcckgreifen. Aber die Kampfmoral war \u00fcberraschend hoch \u2013 die Truppen nahmen bei Feindkontakt umgehend den Kampf auf und sie waren dabei sehr effektiv. Trotzdem herrschte immer noch ein erhebliches Ma\u00df an Chaos.<\/p>\n<p>Insgesamt konnten die russischen Truppen in den ersten beiden Tagen schnell an Dynamik gewinnen. Mehrere Bataillone drangen in S\u00fcdossetien ein und entlasteten die Friedenstruppen aus ihrer Umzingelung, w\u00e4hrend sie den georgischen Truppen erhebliche Verluste zuf\u00fcgten.<\/p>\n<p>Obwohl die russische Armee zu Beginn nicht viel Schlagkraft zeigte, erwies sie sich als sehr effektiv gegen die georgische Artillerie, w\u00e4hrend st\u00e4ndig zus\u00e4tzliche Bataillone durch den Roki-Tunnel nach S\u00fcdossetien eindrangen. Zwar verlor die russische Luftwaffe einige Flugzeuge, \u00fcberw\u00e4ltigte jedoch die georgische Luftwaffe und die Luftverteidigung insgesamt, w\u00e4hrend die Marine mehrere Raketenboote im Schwarzen Meer versank. Die russische Luftwaffe bombardierte Ziele in unmittelbarer N\u00e4he der Frontlinie oder direkt dahinter, aber manchmal kam es zu Fehlkalkulationen und es wurden dadurch sowohl gegnerische Truppen als auch Zivilisten getroffen.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffc04eb480cc0ddc335eac.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffc04eb480cc0ddc335eac.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffc04eb480cc0ddc335eac.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffc04eb480cc0ddc335eac.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffc04eb480cc0ddc335eac.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffc04eb480cc0ddc335eac.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Russische Soldaten in einer Kolonne von Mannschaftstransportern am 11. August 2008 im Dorf Zemo Nikozi, etwa 15 Kilometer von Zchinwali entfernt<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Dmitri Kostjukow<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ AFP<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach dem 10. August brach die georgische Armee zusammen. Allein in der 4. Brigade wurden sp\u00e4ter rund 2.000 Soldaten wegen Fahnenflucht bestraft \u2013 ein Vielfaches der Zahl ihrer Toten und Verwundeten \u2013 w\u00e4hrend die Russen einen gro\u00dfen georgischen Truppenverband entwaffneten, der im Westen des Landes eingekesselt worden war, und die Mannschaften anschliessend nach Hause gehen lie\u00df. All das, obwohl die russischen Streitkr\u00e4fte fortw\u00e4hrend in der Unterzahl waren.<\/p>\n<p>Am 11. August besuchte Saakaschwili die Front in der N\u00e4he der Stadt Gori. Als pl\u00f6tzlich das Ger\u00e4usch eines herannahenden Kampfjets am Himmel zu h\u00f6ren war, brach Panik aus. Seine Leibw\u00e4chter rissen Saakaschwili zu Boden und deckten ihn mit ihren K\u00f6rpern. Trotzdem gelang es einigen anwesenden Medienvertretern Fotos des georgischen Pr\u00e4sidenten zu schie\u00dfen, die sein von Angst verzerrtes Gesicht f\u00fcr die Nachwelt festhielten, nur um sich kurze Zeit sp\u00e4ter, w\u00e4hrend einer Live-\u00dcbertragung, dabei filmen zu lassen, wie er in einer Mischung aus Angst, Nervosit\u00e4t und Verzweiflung an seiner Krawatte kaute w\u00e4hrend er mit jemandem telefonierte.\u00a0<\/p>\n<p>Wie zu erwarten protestierte der Westen gegen die &#8220;exzessive Anwendung von Gewalt&#8221; durch Russland, was dazu f\u00fchrte, dass sich der damalige franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Nicolas Sarkozy mit dem damaligen russischen Pr\u00e4sidenten Dmitri Medwedew traf, um einen Waffenstillstand auszuhandeln. Die Feindseligkeiten h\u00f6rten so schnell auf, wie sie ausgebrochen waren. Die russische Armee\u00a0\u00fcbernahm die Verwaltung\u00a0der georgischen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte und nahm 65 Panzer, 3.700 Kleinwaffen und eine unbekannte Anzahl weiterer milit\u00e4rischer Ausr\u00fcstung entweder mit nach Russland oder zerst\u00f6rte sie.<\/p>\n<p><strong>Kleiner Krieg, gro\u00dfe Folgen<\/strong><\/p>\n<p>Der Krieg war vorbei. Die K\u00e4mpfe forderten das Leben von \u00fcber 60 russischen und 180 georgischen Soldaten, 37 K\u00e4mpfern der ossetischen Miliz und es mussten mehr als 300 ossetische und 200 georgische Zivilisten beklagt werden.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr S\u00fcdossetien mit seinen nur 50.000 Einwohnern war diese Zahl an zivilen Opfern ein besonders harter Schlag. Kurz darauf erkannte Russland die Unabh\u00e4ngigkeit der Republiken Abchasien und S\u00fcdossetien an. Heute sind beide winzige und ziemlich arme Republiken, stehen aber effektiv unter dem Schutzschirm des m\u00e4chtigen Russland.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffc0ab48fbef1195631476.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffc0ab48fbef1195631476.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffc0ab48fbef1195631476.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffc0ab48fbef1195631476.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffc0ab48fbef1195631476.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/62ffc0ab48fbef1195631476.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Einwohner von Zchinwali feiern am 26. August 2008 die Anerkennung der Unabh\u00e4ngigkeit von S\u00fcdossetien durch die Russische F\u00f6deration.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Wiktor Dratschew<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ AFP<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Krieg in S\u00fcdossetien war f\u00fcr Moskau ein Weckruf. Er entbl\u00f6\u00dfte schonungslos die vielen Unzul\u00e4nglichkeiten der russischen Armee, was ausreichend war, um einen Plan zur Modernisierung des Milit\u00e4rs zu entwerfen. Der Sieg \u00fcber Georgien war nicht der Kampfkraft der Armee zu verdanken, sondern der pers\u00f6nlichen Qualit\u00e4t jedes einzelnen Soldaten. In den kommenden Jahren f\u00fchrte Moskau umfassende Reformen seiner Streitkr\u00e4fte durch.<\/p>\n<p>Die Politik hatte jedoch eine etwas andere Perspektive auf diesen Waffengang. Zum ersten Mal seit dem Fall der Sowjetunion hatte Russland seine Muskeln auf der globalen B\u00fchne spielen lassen. Innerhalb des Landes war die g\u00e4ngige Meinung zu den Ereignissen folgende: Der Westen habe seinen Vasallenstaat Georgien daf\u00fcr benutzt, um zu testen, wie Russland auf eine grobe Verletzung seiner Interessen reagieren w\u00fcrde. Es war das erste Mal, dass Moskau sich aktiv gegen den Druck des Westens oder gegen das, was sich aus Sicht des Kremls wie Druck anf\u00fchlte, zur Wehr setzte. Als Folge nahmen die Spannungen zwischen Russland und dem Westen in den Jahren darauf stetig zu.<\/p>\n<p>Die wichtigste Erkenntnis aus dem diesem F\u00fcnf-Tage-Krieg ist, dass Opportunismus und Leichtsinn mehr Schaden anrichten k\u00f6nnen als Intrigen. Das ahnungslose Streben und der Ehrgeiz eines einzelnen Mannes kostete Hunderte von Menschenleben. Diese Todesf\u00e4lle h\u00e4tten vermieden werden k\u00f6nnen, wenn die Politik zum richtigen Zeitpunkt etwas mehr Zur\u00fcckhaltung und Weisheit gezeigt h\u00e4tte.<\/p>\n<p><em><strong>Jewgeni Norin<\/strong> ist ein russischer Historiker, der sich mit Konflikten und internationaler Politik befasst.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzt aus dem <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.rt.com\/russia\/560690-five-days-war-georgia-russia-2008\/\">Englischen<\/a><br \/><\/em><em><\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong>\u00a0\u2013\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/pressefreiheit.rtde.tech\/europa\/134806-georgien-ukraine-zweite-front-russland\/\">Georgien lehnt Kiews Aufruf zur Er\u00f6ffnung einer &#8220;zweiten Front&#8221; gegen Russland ab<em><\/em><\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/146598-georgien-krieg-2008-prolog-fuer-ukraine-krieg\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2008 f\u00fchrte die russische Armee ihre erste gro\u00dfe milit\u00e4rische Operation im nahen Ausland seit dem Ende der Sowjetunion durch. 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