{"id":14662,"date":"2022-07-22T06:15:42","date_gmt":"2022-07-22T04:15:42","guid":{"rendered":"http:\/\/just-now.news\/de\/deutschland\/alles-hat-seine-vorgeschichte-wie-kiew-die-menschen-in-seinem-ehemaligen-osten-entmenschlichte\/"},"modified":"2022-07-22T06:15:42","modified_gmt":"2022-07-22T04:15:42","slug":"alles-hat-seine-vorgeschichte-wie-kiew-die-menschen-in-seinem-ehemaligen-osten-entmenschlichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/alles-hat-seine-vorgeschichte-wie-kiew-die-menschen-in-seinem-ehemaligen-osten-entmenschlichte\/","title":{"rendered":"Alles hat seine Vorgeschichte: Wie Kiew die Menschen in seinem ehemaligen Osten entmenschlichte"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/07\/62d82631b480cc375e541ad0.jpg\" \/><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Ein Blick aus dem Donbass: Die Ukraine hat die Bewohner dieser Region immer schon wie Untermenschen behandelt. Das hat einen Frieden unm\u00f6glich gemacht.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>von Wladislaw Ugolni<\/em><\/p>\n<p>Dem am 24. Februar 2022 begonnenen milit\u00e4rischen Konflikt in der Ukraine ging ein langer blutiger Konflikt im Donbass voraus. Im Laufe von acht Jahren forderte dieser, laut dem Hohen Kommissar der Vereinten Nationen f\u00fcr Menschenrechte (OHCHR), mindestens 14.200 Menschenleben; weitere 37.000 wurden verletzt, Hunderttausende zur Flucht gezwungen oder ihre H\u00e4user wurden zerst\u00f6rt.\u00a0<\/p>\n<p>Eine Deeskalation wurde im Februar 2015 erreicht, als beide Seiten erkannten, dass ein schlechter Frieden besser ist als ein guter Krieg. Und man versuchte, eine politische L\u00f6sung auf der Grundlage der Vereinbarungen von Minsk zu finden. Diese brachten dem Donbass jedoch keinen Frieden. Stattdessen sah man sich\u00a0dort\u00a0weiteren sieben langen Jahren der wirtschaftlichen und sozialen Blockade gegen\u00fcber,\u00a0was durch willk\u00fcrlichen Beschuss\u00a0der Gebiete in der N\u00e4he der Frontlinien noch erg\u00e4nzt wurde.\u00a0<\/p>\n<p>Es\u00a0waren acht harte Jahre, in denen zerbombte Schulen, Krankenh\u00e4user und Wohnh\u00e4user wieder aufgebaut werden mussten, in denen einst relativ bemittelte Menschen in eine dem\u00fctigende Abh\u00e4ngigkeit von humanit\u00e4rer Hilfe gedr\u00e4ngt wurden. Jahre, in denen durch die von der ukrainischen Regierung verh\u00e4ngte Wirtschaftsblockade ein wirtschaftlicher Einbruch stattfand, zusammen mit Zugangsbeschr\u00e4nkungen zu Renten. Und f\u00fcr all diejenigen, die in den urbanisierten Frontgebieten lebten, war dieses Leben mit dem Risiko verbunden, verwundet oder get\u00f6tet zu werden. Die Menschen, die bei dem Referendum im Mai 2014 f\u00fcr die Unabh\u00e4ngigkeit der Volksrepubliken Donezk und Lugansk gestimmt haben, h\u00e4tten sich nie vorstellen k\u00f6nnen, in diesem endlosen Terror zu enden.<\/p>\n<p>Sie mussten bis Februar 2022 warten, dass\u00a0dieser Terror weitgehend aufh\u00f6rte.\u00a0Zu diesem Zeitpunkt erkannte\u00a0Russland schlie\u00dflich die Unabh\u00e4ngigkeit der Donbass-Republiken an und setzte anschlie\u00dfend umgehend sein Milit\u00e4r ein, um\u00a0diese Gebiete\u00a0zu besch\u00fctzen. Und die russische Armee\u00a0begann auch damit, die seit 2014 von den ukrainischen Streitkr\u00e4ften besetzten Gebiete zu befreien. Das ist nicht gerade ein Spaziergang, aber die Menschen im Donbass wissen jetzt, dass der Krieg f\u00fcr sie bald vorbei sein wird. Die Volksmilizen beider Republiken setzen alles daran, die ukrainische Armee so schnell wie m\u00f6glich zu bezwingen.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen au\u00dfenstehenden Beobachter mag es vielleicht so aussehen, als w\u00fcrden B\u00fcrger der Ukraine, die vom russischen Milit\u00e4r unterst\u00fctzt werden, gegen B\u00fcrger der Ukraine k\u00e4mpfen, die von der NATO unterst\u00fctzt werden. Diese Beschreibung w\u00fcrde jedoch keiner Seite dieses Konfliktes Gen\u00fcge tun. Die Bewohner des Donbass betrachten sich selbst nicht mehr als B\u00fcrger der Ukraine, w\u00e4hrend die ukrainische Regierung und Gesellschaft ihnen insgesamt ihre Souver\u00e4nit\u00e4t absprechen und sie als Kollaborateure und S\u00f6ldner Russlands brandmarken.<\/p>\n<p>In Wirklichkeit war es genau diese Verweigerung einer\u00a0Souver\u00e4nit\u00e4t, die dazu f\u00fchrte, dass der Donbass damit begann, alles zur\u00fcckzuweisen, was mit der Ukraine zu tun hat \u2013 und dies\u00a0nahm weit vor 2014 seinen Anfang. Lassen Sie mich hier hinzuf\u00fcgen, dass das oben Gesagte f\u00fcr die gesamte s\u00fcd\u00f6stliche Region der Ukraine gilt, auch bekannt als Noworossija. Der Donbass war jedoch die dramatischste und aufschlussreichste Manifestation innerhalb dieses Konfliktes.<\/p>\n<p>Alles begann mit Entmenschlichung. Nach der Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine 1991 war das Land zu gro\u00df, um einheitlich zu sein. Der Enthusiasmus in dem im westlichen Teil des Landes gelegenen Galizien, einen Nationalstaat aufzubauen, kollidierte im S\u00fcdosten mit der Niedergeschlagenheit \u00fcber den Verlust eines gemeinsamen Wirtschaftsraums mit Russland. Der Maschinenbau in Dnepropetrowsk, Charkow und Saporoschje erlitt empfindliche Einbu\u00dfen, in Odessa wurde die Schifffahrt auf dem Schwarzen Meer eingestellt. Das Land \u00fcberlebte nur dank der Metallurgie und dem Kohlebergbau, und beide Industrien konzentrierten sich im Donbass.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend fast eine Million Menschen in ganz Galizien zur Beerdigung des ukrainischen Politikers und Dissidenten aus der Sowjetzeit, Wjatscheslaw Tschornowil, auf die Stra\u00dfen gingen, schufteten Arbeiter im Donbass in den Bergbauminen. W\u00e4hrend Ukrainer als Arbeitsmigranten nach Europa reisten, starben Bergleute im Donbass aufgrund schlechter Sicherheitsstandards in den Minen, weil in diesen mageren Jahren der Profit h\u00f6her eingestuft wurde als ein Menschenleben.<\/p>\n<p>&#8220;Lasst diese Bergleute sterben. In den ukrainischen Himmel kommen die sowieso nicht&#8221;, so die sp\u00f6ttische Entgegnung einiger Ukrainer damals. Die B\u00fcrger im Donbass dachten nicht viel \u00fcber\u00a0derlei Spr\u00fcche\u00a0nach \u2013 sie waren zu sehr damit besch\u00e4ftigt, Kohle abzubauen und Stahl zu gie\u00dfen. Die Ehrgeizigsten unter ihnen waren jedoch mit dieser Ordnung der Dinge nicht einverstanden und w\u00e4hlten den Weg in die Gesetzlosigkeit und die kriminelle feindliche \u00dcbernahme von Unternehmen. Die 1990er Jahre waren in der Ukraine eine Zeit grassierender Kriminalit\u00e4t, und die sogenannten &#8220;Donezker Banden&#8221; geh\u00f6rten zu den am meisten gef\u00fcrchteten Gangs. Der Donbass wurde nun als Brutst\u00e4tte der Kriminalit\u00e4t wahrgenommen, was sein Image weiter tr\u00fcbte. Gleichzeitig ignorierten die Ukrainer \u00e4hnliche Gruppierungen mit kriminellen Verbindungen in der nahe gelegenen Stadt Dnepropetrowsk.<\/p>\n<p>Die Industrie, die aufrechterhalten werden konnte \u2013 objektiv betrachtet ist die Metallurgie leichter aufrechtzuerhalten als beispielsweise der Raketenbau \u2013, und die Konzentration des Kapitals in den H\u00e4nden einer kleinen Gruppe von Oligarchen machten den Donbass zum Vehikel der Partei der Regionen, die als &#8220;pro-russisch&#8221; galt. Tats\u00e4chlich war daran aber wenig &#8220;pro-russisch&#8221; \u2013 abgesehen von der Tatsache, dass die Parteibonzen den Wunsch der Menschen im S\u00fcdosten, weiterhin Russisch zu sprechen und ihre wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland aufrechtzuerhalten, daf\u00fcr nutzten, um die eigene Macht zu festigen. Dies war der letzte Schritt in der Entmenschlichung des Donbass, der nun als nicht-ukrainisch wahrgenommen wurde. Anstatt den interethnischen Dialog zu f\u00f6rdern, f\u00fchrte dies nur zu Drohungen vonseiten ukrainischer Nationalisten, den Donbass st\u00e4rker zu &#8220;ukrainisieren&#8221;.\u00a0Und das war genau dasselbe, was sie zuvor \u00fcber die Krim gesagt hatten \u2013 dass die Halbinsel entweder ukrainisch oder entv\u00f6lkert w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Es entstand die klischeehafte Karikatur des typischen Donbass-Bewohners \u2013 ein vulg\u00e4rer Alkoholiker, einfacher Arbeiter, der davon tr\u00e4umt, die Ukraine dem Kreml zu \u00fcbergeben. Die Menschen im Donbass waren beleidigt, und verwiesen auf ihre komplexe Industrie, die anspruchsvolle F\u00e4higkeiten erforderte, und sie nannten die Ukrainer Schmarotzer. Die Kluft innerhalb des Landes wuchs immer weiter.<\/p>\n<p>Darauf folgte 2004 die erste Version der Maidan-Proteste \u2013 die Orangene Revolution \u2013 die den S\u00fcdosten unter der politischen F\u00fchrung des Donbass als ein Konstrukt ablehnte, das keine politische Stimme verdient. Die Pr\u00e4sidentschaftswahlen von 2004 spalteten das Land in zwei H\u00e4lften, wobei jede Seite der anderen vorwarf, die Wahlergebnisse gef\u00e4lscht zu haben. Die Menschen in der Zentral- und Westukraine betrachteten die Bewohner des S\u00fcdostens als Gesindel mit sklavischer Mentalit\u00e4t, die nicht in der Lage sind, f\u00fcr die Freiheit zu k\u00e4mpfen.\u00a0Und gerade diese Menschen\u00a0waren es, die auf dem Maidan protestierten und eine weitere Stichwahl forderten. Dem S\u00fcdosten geneigte Politiker unternahmen in der Folge ungeschickte Versuche, \u00e4hnliche Proteste im Donbass zu sch\u00fcren, gaben aber schnell auf, aus Angst, die neu entdeckte fragile Stabilit\u00e4t des Landes zu gef\u00e4hrden. Der Donbass und der Rest des S\u00fcdostens hielten indes still und warteten auf eine Chance, sich zu r\u00e4chen.\u00a0<\/p>\n<p>Die Zeit der Rache kam 2010, als der Kandidat des S\u00fcdostens die Pr\u00e4sidentschaftswahlen gewann, w\u00e4hrend die Verlierer abf\u00e4llig skandierten:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em> &#8220;Danke, Donbass, f\u00fcr einen Pr\u00e4sidenten, der ein Esel ist.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die Spannungen im Land nahmen zu und wurden auch durch die UEFA-Fu\u00dfball-Europameisterschaft 2012, die gemeinsam von der Ukraine und Polen ausgerichtet wurde, nicht gemildert. Die Menschen im S\u00fcdosten sahen in der Europameisterschaft die M\u00f6glichkeit, ihren Lieblingssport zu genie\u00dfen, w\u00e4hrend jene im Westen des Landes darin eine Veranstaltung auf europ\u00e4ischer Ebene sahen. Alle schienen zufrieden zu sein. Und doch rieben sich westukrainische Intellektuelle, die eine bevorstehende Assoziierung mit der EU erwarteten, die H\u00e4nde, weil sie &#8220;die Bergleute&#8221; mit Hilfe ihres geliebten Sportes hinters Licht f\u00fchren konnten.<\/p>\n<p>Niemand hatte gew\u00f6hnliche Ukrainer gefragt, ob ein B\u00fcndnis mit Europa oder eines mit Russland besser f\u00fcr ihre Zukunft und jene des Landes sei. F\u00fcr diejenigen, die engere Beziehungen zu Russland wollten, war der Fall klar, schlie\u00dflich hatte ihr Pr\u00e4sidentschaftskandidat die Wahl gewonnen. Ihre Gegner jedoch begr\u00fcndeten ein B\u00fcndnis mit Europa damit, dass die Ukraine\u00a0nach ihrer Unabh\u00e4ngigkeit 1991 nur noch den europ\u00e4ischen Weg einschlagen k\u00f6nne. Alle Vorschl\u00e4ge zur Abhaltung eines gesamtukrainischen Referendums \u00fcber diese Frage wurden abgelehnt. Doch als die Unterzeichnung des EU-Assoziierungsabkommens durch Pr\u00e4sident Wiktor Janukowitsch auf Eis gelegt wurde, rebellierten die Menschen in der Zentral- und Westukraine. Die zweite Maidan-Revolte brach aus.\u00a0<\/p>\n<p>Wieder einmal griffen sie auf die Politik des Stra\u00dfenkampfs zur\u00fcck, die von den Menschen im Donbass verachtet wurde.\u00a0Dort\u00a0war man es gewohnt, hart zu arbeiten und genug zu verdienen, um mehr als blo\u00df komfortabel zu leben; und die Politik an die Politiker zu delegieren, in der Erwartung, im Gegenzug eine kompetente Staatsf\u00fchrung zu haben, die den Schutz und die Rechte der Russischsprachigen verteidigt. Sie wollten Stabilit\u00e4t f\u00fcr ein Land, das sich immer noch von der Finanzkrise des Jahres 2008 erholte. Und sie appellierten an ihre Gegner, keinen B\u00fcrgerkrieg anzuzetteln.<\/p>\n<p>Die Aktivisten des Maidan verstanden dies jedoch als Zeichen der Schw\u00e4che und kamen zu dem Schluss, dass man diese Leute niederringen k\u00f6nne.\u00a0Zumal\u00a0sie diese als &#8220;Hinterw\u00e4ldler&#8221; betrachteten und ihnen Bezeichnungen wie &#8220;Tituschki&#8221; oder &#8220;Donbass-Kriminelle&#8221; gaben, und weil sie ihnen\u00a0vorwarfen, Demonstranten auf dem Maidan verpr\u00fcgelt zu haben.<\/p>\n<p>Die Politiker aus dem S\u00fcdosten h\u00e4tten genug Macht gehabt, um die Maidan-Demonstranten auseinanderzutreiben. Sie entschieden sich aber\u00a0stattdessen daf\u00fcr abzuwarten, und zogen dann allm\u00e4hlich die relativ schwach besetzten Mannschaften der Spezialeinheiten der Berkut immer weiter zur\u00fcck. Und so wurden sie schlie\u00dflich niedergerungen und \u00fcberlie\u00dfen es dem S\u00fcdosten selbst, sich der neuen Regierung \u2013\u00a0und noch schlimmer, dem Mob mit seinem Rachedurst f\u00fcr das &#8220;Blut der M\u00e4rtyrer vom Maidan&#8221;\u2013\u00a0zu stellen.<\/p>\n<p>Eine der ersten Entscheidungen des neuen Regimes in Kiew war die Aufhebung des regionalen Status des Russischen als Amtssprache. Das aber war ein Schritt, den die Menschen im Donbass, auf der Krim, in Charkow, Odessa und Saporoschje nicht verzeihen konnten. Die Menschen, die fr\u00fcher harte Arbeit dem politischen Aktivismus vorgezogen hatten, waren in Aufruhr. Die Krim, die den Status einer autonomen Republik genoss und die Heimatbasis der russischen Schwarzmeerflotte war, hatte das Gl\u00fcck, Russlands milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung zu haben. Odessa hatte indes nicht so viel Gl\u00fcck.<\/p>\n<p>Am 2. Mai str\u00f6mten ukrainische Nazis und &#8220;Fu\u00dfball-Ultras&#8221; aus dem ganzen Land in die Stadt am Schwarzen Meer und lieferten sich Auseinandersetzungen mit pro-russischen Aktivisten. Anschlie\u00dfend zogen\u00a0sie weiter zum Kulikowo-Feld, wo sie eine Zeltstadt und das Gewerkschaftshaus niederbrannten und dabei Rentner, Frauen und viele andere gew\u00f6hnliche Menschen umbrachten, die sich in dem Geb\u00e4ude verbarrikadiert hatten. In ihrer Ungl\u00e4ubigkeit, das so etwas \u00fcberhaupt passieren konnte, beschlossen die Menschen im Donbass abzuwarten, in der Hoffnung, dass &#8220;man unm\u00f6glich die Armee gegen die eigenen B\u00fcrger einsetzen wird; dass man unm\u00f6glich Waffen gegen die eigenen B\u00fcrger richten wird; dass man unm\u00f6glich die Luftwaffe gegen\u00a0die eigenen B\u00fcrger einsetzen wird; dass man unm\u00f6glich taktische Raketensysteme gegen die eigenen B\u00fcrger abfeuern wird.&#8221;<\/p>\n<p>Kein ukrainischer Politiker war ein Heiliger, und auch die Menschen im Donbass waren es nicht \u2013 obwohl, es hatte sie auch niemand darum gebeten, welche zu sein. Tatsache\u00a0jedoch ist, dass jede Eskalation der Gewalt sich immer nur gegen die Menschen im Donbass richtete. Es waren die Ukrainer, die den Einsatz immer weiter erh\u00f6hten. Aber niemanden schien das zu k\u00fcmmern\u00a0\u2013 schlie\u00dflich sind Bergleute ja schon immer gestorben, nicht wahr? Warum sollte also jemand Mitleid mit ihnen haben? Sie sind &#8220;schweigende Sklaven&#8221; und tragen keine Sturmhauben, so die allgemein verbreitete Ansicht. Damals, im Jahr 2014, galten Sturmhauben als Symbol f\u00fcr \u00fcberlegene Menschen, w\u00e4hrend &#8220;die dummen Bergleute&#8221; aus dem Donbass, angef\u00fchrt von Waleri Bolotow und seinen freiwilligen Unterst\u00fctzern aus Russland \u2013 angef\u00fchrt von Igor Strelkow \u2013 diese bewusst ablehnten. Das Leben der Bewohner verarmter Bergbaust\u00e4dte galt als weniger wert als das Leben der Bewohner wohlhabender St\u00e4dte in der N\u00e4he der Karpaten. Die Luft im Donbass stank nach Ru\u00df und war durchsetzt von Kohlenstaub und Industrieabgasen, sodass die Menschen dort\u00a0ohnehin an Krebs starben; w\u00e4hrend die Bergluft in Galizien frisch und wohlriechend ist und von Polen her der Wind der Freiheit weht.<\/p>\n<p>Im Donbass wurden Kinder get\u00f6tet, aber niemand scherte sich darum\u00a0\u2013 au\u00dfer Russland und die unterdr\u00fcckten Russen im Rest der Ukraine. F\u00fcr die andere Seite war dies alles eher am\u00fcsant. Die Menschen kratzten ihre toten Kinder vom Asphalt und klagten:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em> &#8220;Wir werden bombardiert, wir haben Angst, unsere Kinder sterben!&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die Ukrainer fanden das lustig, eine gerechte Strafe f\u00fcr die entmenschlichten &#8220;Kohlebuddler&#8221;. Man nannte ihre Kinder &#8220;Kartoffelk\u00e4ferlarven&#8221;, weil die Streifen des Kartoffelk\u00e4fers jenem des St.-Georgs-Bands \u00e4hneln, das zum Symbol des Aufstands in Noworossija wurde. All dies \u00fcberzeugte den Donbass davon, dass er die moralische \u00dcberlegenheit hat, die es ihm erm\u00f6glichen wird, aufrecht zu stehen und acht Jahre unglaublicher H\u00e4rte zu \u00fcberstehen.<\/p>\n<p>Den Ukrainern wurde die Chance einger\u00e4umt,\u00a0im Rahmen der\u00a0Minsker Vereinbarungen eine politische Einigung zu erzielen, wenn sie sich bereit erkl\u00e4rten, den Donbass als souver\u00e4ne Region innerhalb der Ukraine zu behandeln. H\u00e4tten sie dies getan, h\u00e4tte der Donbass das Interesse an der Politik verloren, w\u00e4re zu seinen industriellen Wurzeln zur\u00fcckgekehrt und h\u00e4tte die Gestaltung der Politik einige Jahre sp\u00e4ter wieder in die H\u00e4nde der Westukraine gelegt. Aber die Ukraine wollte dies nicht tun, nicht einmal um den Krieg zu beenden. Die Anerkennung der Souver\u00e4nit\u00e4t des Donbass war eine rote Linie f\u00fcr die Ukraine, ebenso wie der Dialog mit dem Donbass.<\/p>\n<p>Die ukrainische F\u00fchrung hielt an diesen roten Linien fest, selbst nachdem Russland angek\u00fcndigt hatte, dem anhaltenden Gemetzel vor seiner Haust\u00fcr ein Ende zu bereiten. Was wir jetzt also erleben, ist eine neue Phase eines Krieges, der f\u00fcr den Donbass schon seit 2014 andauert. Die Armeen der beiden Volksrepubliken st\u00fcrmen ukrainische Befestigungen, w\u00e4hrend das ukrainische Milit\u00e4r weiterhin Wohngebiete in Donezk bombardiert.<\/p>\n<p>Die Menschen im Donbass haben aufgeh\u00f6rt, sich zu fragen, &#8220;wozu die f\u00e4hig sind.&#8221; Denn heute wissen sie, dass die ukrainische Armee und die ukrainische Regierung zu allem f\u00e4hig sind: St\u00e4dte bombardieren, Menschen foltern und versuchen, die Bewohner von Donezk, die sie get\u00f6tet haben, als Opfer von Moskau auszugeben, die angeblich durch russische Raketenangriffe get\u00f6tet wurden. Das einzige, wozu die Ukrainer nicht f\u00e4hig sind, ist zuzugeben, dass die B\u00fcrger des Donbass Menschen wie sie sind: Menschen, die ihre eigenen Interessen haben und bereit sind, f\u00fcr diese zu k\u00e4mpfen, bis sie diesen Kampf gewinnen oder darin sterben werden.<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzt aus dem <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.rt.com\/russia\/559061-children-donbass-world-not-care\/\">Englischen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Wladislaw Ugolni ist ein russischer Journalist aus Donezk.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> &#8211;\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/143892-nato-truppen-in-ukraine-es\/\">NATO-Truppen in die Ukraine? Es wird schon laut dar\u00fcber nachgedacht<\/a>\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/143954-alles-hat-seine-vorgeschichte-wie\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Blick aus dem Donbass: Die Ukraine hat die Bewohner dieser Region immer schon wie Untermenschen behandelt. Das hat einen Frieden unm\u00f6glich gemacht. von Wladislaw Ugolni Dem am 24. Februar 2022 begonnenen milit\u00e4rischen Konflikt in der Ukraine ging ein langer blutiger Konflikt im Donbass voraus. 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