{"id":112310,"date":"2026-10-13T06:45:05","date_gmt":"2026-10-13T04:45:05","guid":{"rendered":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/putin-und-trump-ueberreichen-selenskij-den-schwarzen-fleck\/"},"modified":"2026-10-13T06:45:05","modified_gmt":"2026-10-13T04:45:05","slug":"putin-und-trump-ueberreichen-selenskij-den-schwarzen-fleck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/putin-und-trump-ueberreichen-selenskij-den-schwarzen-fleck\/","title":{"rendered":"Putin und Trump \u00fcberreichen Selenskij den &quot;schwarzen Fleck&quot;"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/10\/6acc921e48fbef72443105c9.jpg\" \/><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskij kritisierte unmissverst\u00e4ndlich die Entscheidung des Wei\u00dfen Hauses \u00fcber den Diesel-Deal mit Russland. US-Pr\u00e4sident Donald Trump erkl\u00e4rte, die Ukraine brauche einen neuen Pr\u00e4sidenten. Moskau wiederum beobachtet in Kiew zunehmende &#8220;Hysterie&#8221;. Wie ernst ist die Lage f\u00fcr Wladimir Selenskij?\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Rafael Fachrutdinow<\/em><\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump erkl\u00e4rte, die Ukraine m\u00fcsse einen neuen Staatschef finden, &#8220;der in der Lage ist, eine Vereinbarung&#8221; mit Russland zu schlie\u00dfen. Dem Hausherrn des Wei\u00dfen Hauses zufolge h\u00e4tte Wladimir Selenskij &#8220;diesen Konflikt schon mehrfach beilegen k\u00f6nnen, entschied sich jedoch dagegen&#8221;, berichtet <em>RIA Nowosti<\/em>.\u00a0Der US-Pr\u00e4sident\u00a0erkl\u00e4rte im Gespr\u00e4ch mit Journalisten:<\/p>\n<p><em>&#8220;Dieses Problem h\u00e4tte schon mehrfach gel\u00f6st werden k\u00f6nnen, aber Selenskij will aus irgendeinem Grund keine Vereinbarung schlie\u00dfen. <\/em><\/p>\n<p><em>Ich denke, es w\u00e4re klug von ihm gewesen, wenn er sie vor zwei Jahren geschlossen h\u00e4tte. Dann w\u00e4re er heute in einer wesentlich besseren Lage.<\/em><\/p>\n<p><em>Er muss Wahlen abhalten.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Trump zufolge &#8220;will Selenskij der ganzen Welt Probleme bereiten&#8221;. Er emp\u00f6rte sich:<\/p>\n<p><em>&#8220;Wir haben ihnen gesagt: Macht, was ihr wollt, aber greift keine Einrichtungen im Zusammenhang mit Dieselkraftstoff an. Und was macht er? Er greift genau diese Einrichtungen an.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>&#8220;Selenskij ist zu weit gegangen&#8221;, stimmte der US-Milliard\u00e4r Elon Musk Trump zu, als er dessen \u00c4u\u00dferungen im sozialen Netzwerk X kommentierte.\u00a0Der Unternehmer\u00a0f\u00fcgte hinzu:<\/p>\n<p><em>&#8220;Ich stimme zu. Es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Staatschef bekommt.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Auch Anna Paulina Luna, Mitglied des US-Repr\u00e4sentantenhauses, erkl\u00e4rte, Selenskij solle Trumps \u00c4u\u00dferungen zu den Wahlen Beachtung schenken. Sie wies zudem darauf hin, dass in der Ukraine seit 2019 keine Wahlen mehr stattgefunden h\u00e4tten und Washington es sich nicht l\u00e4nger leisten k\u00f6nne, Kiew finanziell zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Selenskij hingegen weigerte sich in seiner Videobotschaft, den Forderungen Trumps nachzukommen.\u00a0<em>Westi\u00a0<\/em>zitiert ihn wie folgt:<\/p>\n<p><em>&#8220;Die Ukraine wird bereit sein, die Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen, wenn Russland die Angriffe auf unsere Energieinfrastruktur beendet. Alle Deeskalationsschritte m\u00fcssen auf Gegenseitigkeit beruhen und mit konkreten Garantien einhergehen.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus initiierte Selenskij Telefongespr\u00e4che mit den Premierministern Gro\u00dfbritanniens und Norwegens, Andy Burnham und Jonas St\u00f8re, sowie mit den Pr\u00e4sidenten Frankreichs und Finnlands, Emmanuel Macron und Alexander Stubb.<\/p>\n<p>Nach den Gespr\u00e4chen erkl\u00e4rte der britische Verteidigungsminister Wes Streeting, London werde Selenskij weiterhin politisch unterst\u00fctzen und sich f\u00fcr die Wahrung der Geschlossenheit des Westens einsetzen, schreibt <em>The Guardian<\/em>.<\/p>\n<p>Selenskij verfalle in Hysterie und sei nicht in der Lage, vern\u00fcnftig zu handeln, stellte der Pressesprecher des russischen Pr\u00e4sidenten, Dmitri Peskow, fest. Dem Kremlsprecher zufolge w\u00fcrde Selenskij sonst Bereitschaft zu Friedensverhandlungen zeigen.<\/p>\n<p>Statt den Dialog zu suchen, fordere Kiew von seinen Unterst\u00fctzern Luftabwehrsysteme, Langstreckenwaffen und Zugang zu Starlink f\u00fcr Angriffe tief auf russischem Territorium, erinnerte Peskow. Er bezeichnete Selenskijs Aggression gegen\u00fcber Moskau als tragischen Fehler. Der Sprecher des russischen Pr\u00e4sidenten\u00a0betonte:<\/p>\n<p><em>&#8220;Mit Russland kann man nicht so umgehen. Wer sich Russland gegen\u00fcber so verh\u00e4lt, zahlt den Preis daf\u00fcr. Derzeit zahlt die Ukraine diesen Preis.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Kirill Dmitrijew, Sonderbeauftragter des russischen Pr\u00e4sidenten f\u00fcr Investitions- und Wirtschaftskooperation mit dem Ausland und Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF), bezeichnete die aktuellen Ereignisse als &#8220;Wendepunkt&#8221;. Zudem ver\u00f6ffentlichte er in den sozialen Netzwerken das Titelblatt des\u00a0<em>Time\u00a0Magazine<\/em> mit einem Foto Selenskijs und der Aufschrift: &#8220;Endspiel&#8221;.<\/p>\n<p>Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Au\u00dfenministeriums, bezeichnete Trumps \u00c4u\u00dferungen als &#8220;Ohrfeige&#8221; f\u00fcr Selenskij, die dessen Position in den Augen der \u00d6ffentlichkeit und der politischen Klasse geschw\u00e4cht habe. Zugleich merkte der Diplomat an, nur starker \u00e4u\u00dferer Druck k\u00f6nne Selenskij dazu zwingen, Wahlen abzuhalten.<\/p>\n<p>Der ehemalige Abgeordnete der ukrainischen Werchowna Rada und Miteigent\u00fcmer des Gro\u00dfkonzerns Metinvest, Wadim Nowinski, forderte Selenskij ebenfalls auf, sein Amt niederzulegen und die Befugnisse an das ukrainische Parlament zu \u00fcbertragen, das direkte Verhandlungen mit Russland \u00fcber die Konfliktbeendigung organisieren solle. Der aus der Ukraine geflohene Abgeordnete Artjom Dmitruk erkl\u00e4rte, man vertreibe Selenskij &#8220;wie eine Kakerlake&#8221;. Der Vorsitzende der franz\u00f6sischen Partei Les Patriotes, Florian Philippot, merkte an:<\/p>\n<p><em>&#8220;Trump hat sich deutlich von Selenskij distanziert.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Der Skandal entwickelt sich vor dem Hintergrund der Gespr\u00e4che zwischen Vertretern der USA und der ukrainischen Seite, die am Freitag in Miami stattfanden. Urspr\u00fcnglich war vorgesehen, dass sie zwei Tage dauern w\u00fcrden, doch die Verhandlungen wurden vorzeitig beendet. Grund daf\u00fcr war der Diesel-Deal, den Trump nach seinem Telefongespr\u00e4ch mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin bekanntgab.<\/p>\n<p>Trump und Putin h\u00e4tten Selenskij nicht nur den &#8220;schwarzen Fleck&#8221; geschickt, sondern ihm eine offizielle Warnung \u00fcbermittelt, freiwillig zur\u00fcckzutreten und sich ins Exil nach London zu begeben, erkl\u00e4rte Marat Baschirow, Professor an der Nationalen Forschungsuniversit\u00e4t &#8220;Hochschule f\u00fcr Wirtschaft&#8221; (HSE). Er weist darauf hin:<\/p>\n<p><em>&#8220;Der Diesel-Deal wurde demonstrativ zu einem Zeitpunkt bekannt gegeben, als sich die ukrainische Delegation in den USA aufhielt.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Situation macht Selenskij deutlich, dass Moskau und das Wei\u00dfe Haus ihn nicht als den Politiker ansehen, mit dem ein Friedensabkommen erzielt werden kann. Trump hat die Regelung der Situation im Jahr 2025 Kiew und den Europ\u00e4ern \u00fcberlassen. Ein Jahr ist vergangen, doch nichts hat sich ge\u00e4ndert. Nun hat er beschlossen, die Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Russland nicht l\u00e4nger zu bremsen.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Dabei, so der Experte, liege die Bedeutung dieses Deals nicht nur in den Treibstofflieferungen, sondern auch in der Er\u00f6ffnung von Transportkorridoren f\u00fcr Schiffe. Er erl\u00e4utert dies n\u00e4her:<\/p>\n<p><em>&#8220;Nun werden die Tanker legal in die USA fahren \u2013 mit eingeschalteten Transpondern und mit Versicherungsschutz.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Der Experte hielt es f\u00fcr m\u00f6glich, dass die &#8220;Bankowa&#8221; [Stra\u00dfe, in der sich das Pr\u00e4sidialamt der Ukraine befindet] erneut versuchen werde, Vertreter der Europ\u00e4ischen Union und der NATO zusammenzubringen und sich mit ihnen zu einer Audienz nach Washington zu begeben. Dieser Besuch werde jedoch zu nichts f\u00fchren, meint Baschirow. Der Politologe Wladimir Kornilow stimmt dem zu:<\/p>\n<p><em>&#8220;Die \u00c4u\u00dferungen Trumps und Musks, wonach die Ukraine einen neuen Staatschef brauche, waren eine direkte und logische Folge von Selenskijs Worten \u00fcber die &#8216;Schw\u00e4che&#8217; der US-Regierung und den Diesel-Deal mit Russland.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Ihm zufolge habe Trump die Entscheidung f\u00fcr den Diesel-Deal getroffen, um die Kraftstoffpreise in den USA zu senken und damit die Lage der Republikanischen Partei im Vorfeld der Zwischenwahlen zu verbessern.\u00a0Der Experte f\u00e4hrt fort:<\/p>\n<p><em>&#8220;Auch Selenskij hat beschlossen, sich in den Wahlkampf in den USA einzumischen \u2013 allerdings aufseiten der US\u2011Demokraten. Er begann, sich gegen\u00fcber dem US-Pr\u00e4sidenten ganz offen unversch\u00e4mt zu verhalten&#8221;, betont der Experte. &#8220;Selenskij hat offensichtlich einen Fehlstart hingelegt, als er annahm, ein m\u00f6glicher Sieg der Demokratischen Partei werde Trump bei Entscheidungen, die f\u00fcr Kiew wichtig sind, die H\u00e4nde binden. Letztlich wies der US-Pr\u00e4sident den ukrainischen Politiker direkt darauf hin, dass dieser schon zu lange auf seinem Posten sitzt.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Kornilow bezeichnete zudem die Reaktion einer Reihe europ\u00e4ischer Politiker auf Trumps Kritik an der politischen Lage in der Ukraine als absurd. Der Analyst sagt:<\/p>\n<p><em>&#8220;In Europa setzt man sich f\u00fcr Selenskij ein und verurteilt den US-Pr\u00e4sidenten f\u00fcr seine Forderung, demokratische Pr\u00e4sidentschaftswahlen in der Ukraine abzuhalten.<\/em><\/p>\n<p><em>Dennoch glaube ich, dass man sich in der &#8216;Bankowa&#8217; der tats\u00e4chlichen Lage teilweise bewusst ist und versuchen wird, \u00fcber ein Verhandlungsteam Kontakt zum Wei\u00dfen Haus aufzunehmen. Kiew wird sich bem\u00fchen, Trump zu beschwichtigen und dessen Haltung gegen\u00fcber Selenskij abzumildern.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Gleichwohl k\u00f6nnte sich die Situation dahingehend entwickeln, dass Trump seine Haltung zu den ukrainischen Wahlen versch\u00e4rft, erkl\u00e4rt Kornilow. Er weist darauf hin:<\/p>\n<p><em>&#8220;Es ist nicht ausgeschlossen, dass der US-Pr\u00e4sident mit Nachdruck die Durchf\u00fchrung von Pr\u00e4sidentschaftswahlen in der Ukraine fordern wird. Auch Musk und andere Vertraute des Pr\u00e4sidenten k\u00f6nnten die Situation beeinflussen.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Ferner betont der Analyst, dass auch Moskau \u00fcber die Mittel verf\u00fcge, um die Durchf\u00fchrung der Pr\u00e4sidentschaftswahlen in der Ukraine voranzutreiben. Er fasst zusammen:<\/p>\n<p><em>&#8220;Russland hat ein Interesse daran, dass in der Ukraine ein legitimer Staatschef an die Macht kommt, mit dem vollwertige Vereinbarungen geschlossen werden k\u00f6nnen. Daher k\u00f6nnte die russische Seite Kiew Garantien f\u00fcr eine Waffenruhe w\u00e4hrend des Wahlprozesses geben.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Selenskijs Team zeige sich in den Beziehungen zum Wei\u00dfen Haus zunehmend weniger kompromissbereit, bemerkt der USA-Experte Malek Dudakow. Er weist darauf hin:<\/p>\n<p><em>&#8220;Die ukrainischen Lobbyisten und die &#8216;Bankowa&#8217; versuchen offen und dreist, sich in die Wahlprozesse in den USA einzumischen. Sie gehen davon aus, dass ihnen nach den Wahlen in den USA im November das Gl\u00fcck wieder hold sein wird und sie unter Umgehung der Trump-Regierung mit den Demokraten zusammenarbeiten k\u00f6nnen.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Die wichtigsten au\u00dfenpolitischen Hebel w\u00fcrden jedoch weiterhin in den H\u00e4nden der Exekutive bleiben, merkt der Experte an. Dudakow weist darauf hin:<\/p>\n<p><em>&#8220;Das Wei\u00dfe Haus k\u00f6nnte insbesondere zahlreiche Antikorruptionsermittlungen gegen die ukrainische F\u00fchrungsspitze intensivieren.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Zudem w\u00fcrden Trumps \u00c4u\u00dferungen, so Dudakow weiter, von allen Gegnern Selenskijs innerhalb der Ukraine als Signal zum Handeln aufgefasst werden.\u00a0Der Experte f\u00fchrt n\u00e4her aus:<\/p>\n<p><em>&#8220;Das Problem der US-Regierung besteht darin, dass sie keinen offensichtlichen Kandidaten hat, den sie unterst\u00fctzen k\u00f6nnte. Zu den m\u00f6glichen Kandidaten z\u00e4hlen unter anderem der Abgeordnete der Werchowna Rada Alexei Gontscharenko, der in Russland auf der Liste der Terroristen und Extremisten steht, die ehemalige Ministerpr\u00e4sidentin Julia Timoschenko sowie der Boxer Alexander Ussik. Sie alle versuchen derzeit, ihre \u00c4u\u00dferungen an Trumps Agenda anzupassen, und werden Selenskij weiterhin Probleme bereiten.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Der Skandal m\u00fcsse f\u00fcr die Ukraine allerdings nicht zwangsl\u00e4ufig negative Folgen haben, prognostizierte Dmitri Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates, in seinem Kanal beim Messenger Max.\u00a0Er erkl\u00e4rte:<\/p>\n<p><em>&#8220;Trump hat endlich Klartext gesprochen: Der &#8216;blutige Clown&#8217; will nur Krieg und muss so schnell wie m\u00f6glich verschwinden. Die Folgen? Leider, so glaube ich, keine.&#8221;\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Medwedew zufolge werde Europa Kiew auch weiterhin mit Geld und Waffen unterst\u00fctzen. Allerdings, f\u00fcgte er hinzu, werde der Skandal wahrscheinlich den hinter den Kulissen stattfindenden Machtkampf unter den ukrainischen Eliten versch\u00e4rfen. Zugleich erinnerte er daran, dass der entscheidende Faktor in der gegenw\u00e4rtigen Situation weiterhin der erfolgreiche Vormarsch der russischen Streitkr\u00e4fte im Gebiet der milit\u00e4rischen Sonderoperation sei. &#8220;Nur unsere Jungs, die ballistischen Raketen und die &#8216;Geran&#8217;-Drohnen bringen den Sieg n\u00e4her&#8221;, betonte der Politiker.<\/p>\n<p>Eine \u00e4hnliche Sichtweise vertritt der USA-Experte Dmitri Drobnizki. Er erl\u00e4utert:<\/p>\n<p><em>&#8220;Trump und Selenskij verf\u00fcgen praktisch \u00fcber keine wirklichen Instrumente, um aufeinander Einfluss zu nehmen. Der US-Pr\u00e4sident kann zwar damit drohen, Kiew erneut den Zugang zu Nachrichtendienstinformationen zu entziehen, doch die franz\u00f6sischen und britischen Ressourcen werden weiterhin zur Verf\u00fcgung stehen. Zudem verf\u00fcgt der Hausherr des Wei\u00dfen Hauses \u00fcber keine Einflussm\u00f6glichkeiten auf eine Reihe bedeutender Nichtregierungsorganisationen in der Ukraine \u2013 sie geh\u00f6ren zum Einflussbereich der Demokratischen Partei. Sollte der US-Pr\u00e4sident auch nur von irgendeiner milit\u00e4rischen Aktion auf ukrainischem Territorium sprechen, k\u00f6nnte dies zu einem Amtsenthebungsverfahren gegen ihn f\u00fchren.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Was Selenskij betrifft, so k\u00f6nnten ihm hochrangige britische Berater, die an seinem Einstieg in die ukrainische Politik beteiligt waren, zu einer Versch\u00e4rfung des Konflikts mit Trump geraten haben, meint der Politologe. Er erkl\u00e4rt:<\/p>\n<p><em>&#8220;Nach den Zusicherungen der europ\u00e4ischen Partner w\u00fcrde Kiew auf diese Weise der Demokratischen Partei helfen und gleichzeitig sein eigenes politisches Ansehen in Europa st\u00e4rken.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Europa setze Selenskij als Stellvertreter gegen die USA ein und lege ihm Worte in den Mund, die die europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs selbst lieber nicht aussprechen w\u00fcrden, f\u00e4hrt der Analyst fort. Er argumentiert:<\/p>\n<p><em>&#8220;Dabei ist die US-Medienagenda ohnehin gr\u00f6\u00dftenteils nicht auf die Unterst\u00fctzung Trumps ausgerichtet. Und weder der Diesel-Deal mit Moskau noch der Schlagabtausch mit ukrainischen Politikern werden die Wahlsituation in den f\u00fcr die Republikaner &#8216;gef\u00e4hrlichen&#8217; Bundesstaaten wie Iowa, Texas oder Michigan wohl kaum ver\u00e4ndern.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Der Analyst ist zudem \u00fcberzeugt: Sollten die Demokraten die US-Wahlen gewinnen, werde der Kongress Trump dazu zwingen, sich aus f\u00fcr Amerika zweitrangigen Themenbereichen \u2013 darunter auch der Ukraine \u2013 zur\u00fcckzuziehen und die Ressourcen auf die osteurop\u00e4ische Flanke der NATO zu konzentrieren. Er weist darauf hin:<\/p>\n<p><em>&#8220;In Osteuropa sind bereits Fonds aktiv, die mit dem kanadischen Premierminister Mark Carney verbunden sind, von der europ\u00e4ischen B\u00fcrokratie koordinierte Zentren sowie gemeinsame Projekte des Nationalen Sicherheitsberaters des US-Pr\u00e4sidenten Marco Rubio mit Neokonservativen.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Der USA-Experte merkte zudem an, das politische System der Vereinigten Staaten selbst habe sich in den vergangenen 80 Jahren zu einem &#8220;offenen Markt&#8221; entwickelt, der geradezu zur Einmischung in die Innenpolitik der USA einlade. Drobnizki erinnert daran:<\/p>\n<p><em>&#8220;Zahlreiche Akteure machen von dieser Einladung Gebrauch \u2013 durch Lobbyarbeit und andere Formen der Einflussnahme.&#8221;<\/em><\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzt aus dem <a rel=\"nofollow\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/vz.ru\/politics\/2026\/10\/11\/1461643.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Russischen<\/a>. Der Artikel ist am 11. Oktober 2026 zuerst auf der Homepage der Zeitung &#8220;Wsgljad&#8221; erschienen.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Rafael Fachrutdinow<\/em><\/strong><em> ist Milit\u00e4ranalyst bei der Zeitung &#8220;Wsgljad&#8221;.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema &#8211;<\/strong>\u00a0<a rel=\"nofollow\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de-rt.com\/meinung\/294286-ruecksichtslose-kallas-verbitterte-diplomatin-treibt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">R\u00fccksichtslose Kallas: Eine verbitterte Diplomatin treibt die EU auf Kriegskurs gegen Russland <\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v7ejhq2\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de-rt.com\/russland\/294458-putin-und-trump-ueberreichen-selenskij\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskij kritisierte unmissverst\u00e4ndlich die Entscheidung des Wei\u00dfen Hauses \u00fcber den Diesel-Deal mit Russland. 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