{"id":111515,"date":"2026-10-01T08:44:00","date_gmt":"2026-10-01T06:44:00","guid":{"rendered":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/warum-der-aktuelle-standpunkt-europas-friedensverhandlungen-mit-russland-unmoeglich-macht\/"},"modified":"2026-10-01T08:44:00","modified_gmt":"2026-10-01T06:44:00","slug":"warum-der-aktuelle-standpunkt-europas-friedensverhandlungen-mit-russland-unmoeglich-macht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/warum-der-aktuelle-standpunkt-europas-friedensverhandlungen-mit-russland-unmoeglich-macht\/","title":{"rendered":"Warum der aktuelle Standpunkt Europas Friedensverhandlungen mit Russland unm\u00f6glich macht"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/10\/6abc29f748fbef30357815f0.jpg\" \/><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Woran liegt es, dass die Diplomatie aktuell machtlos erscheint, zu einer zufriedenstellenden L\u00f6sung des russisch-europ\u00e4ischen Konflikts beizutragen? Russlands Au\u00dfenminister Sergei Lawrow beantwortete diese Frage in einem von &#8220;Politico Europe&#8221; abgelehnten Artikel.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Gerhard Emil Fuchs-Kittowski und Prof. Dr.-Ing. Joachim Wernicke<\/em><\/p>\n<p>In <a rel=\"nofollow\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/europa\/292654-kriege-zukunft-es-ist-technisch-unmoeglich-deutschland-zu-verteidigen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Teil 1<\/a> haben wir analysiert, warum eine milit\u00e4rische Eskalation in Europa ganz besonders f\u00fcr Deutschland einer existenziellen Katastrophe gleichkommt, und kamen zu dem Schluss, dass Berlin wie kaum jemand sonst an einer neuen \u2013 Russland integrierenden \u2013 Friedensordnung interessiert sein muss. Doch wie steht es um ihre Chancen in der aktuellen Realit\u00e4t?<\/p>\n<p>Am 19. Juni 2026 ver\u00f6ffentlichte der Au\u00dfenminister der Russischen F\u00f6deration, Sergei Lawrow, einen Artikel mit dem Titel &#8220;Die Ukraine, Europa und die globale Sicherheit&#8221;, der bemerkenswert die aktuelle Situation und gewisse Ausblicke darstellt.\u00a0Dieser Artikel war urspr\u00fcnglich zur Ver\u00f6ffentlichung in der europ\u00e4ischen Zeitschrift <em>Politico Europe<\/em> vorgesehen, sie wurde jedoch in letzter Minute durch eine Entscheidung der Redaktion abgesagt.<\/p>\n<p>Eine sprachlich pointiertere, demnach inoffizielle deutsche \u00dcbersetzung mit flie\u00dfender Kommentierung befindet sich in der Internet-Publikation: Indepnews Europe Newsletter, vom 26. Juni 2026.<\/p>\n<p>In Lawrows Artikel ist ein Befund abzulesen, der in der deutschen \u00d6ffentlichkeit in seiner H\u00e4rte nicht bekannt ist und vermutlich auch keine mehrheitliche Zustimmung f\u00e4nde: Insgesamt geht es bei dem Ukrainekrieg offenbar um r\u00fcstungswirtschaftliche Interessen des Westens, insbesondere um die unbegrenzte Verl\u00e4ngerung des Krieges in Form eines R\u00fcstungswettlaufs, den Russland gegen den kollektiven Westen nicht gewinnen kann, jedoch vorerst mitzumachen gezwungen ist.\u00a0<\/p>\n<p>Parallel geht der Westen davon aus, Russlands Au\u00dfenhandel dauerhaft durch Sanktionen behindern zu k\u00f6nnen sowie ca. 200 Mrd. Euro russisches Staatsverm\u00f6gen, das sich in westlichen L\u00e4ndern befindet, an die Ukraine zu \u00fcbertragen. Weil diese Sanktionen nicht vom UN-Sicherheitsrat beschlossen wurden, sind sie v\u00f6lkerrechtswidrig! Somit ist der Entzug russischen Eigentums Diebstahl, also kriminell.<\/p>\n<p>Die Aufrichtigkeit westlicher Gespr\u00e4chsangebote bezweifelt Lawrow:<\/p>\n<p><em>&#8220;Es stellt sich die Frage, weshalb die europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs pl\u00f6tzlich anders reden, von Verhandlungen sprechen und welche Ziele sie mit ihren Erkl\u00e4rungen verfolgen. [\u2026] Europa beabsichtigt, Verhandlungen mit Russland parallel zur Fortsetzung der rechtlichen Aggression zu f\u00fchren, die \u00fcber den Europarat betrieben wird. Unter dem Dach dieser einst angesehenen Organisation werden Strukturen geschaffen, um &#8216;Russland zur Verantwortung zu ziehen&#8217;: ein &#8216;Schadensregister&#8217;, eine &#8216;Anspruchskommission&#8217; sowie ein &#8216;Sondertribunal&#8217;.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Der russische Au\u00dfenminister erinnert weiter daran, dass die EU Festsetzungen von Handelsschiffen\u00a0auf hoher See &#8220;gr\u00fcnes Licht&#8221; gegeben hat.\u00a0Gleichzeitig verschlie\u00dfe der Westen die Augen vor &#8220;terroristischen Sabotageakten der ukrainischen Streitkr\u00e4fte im Schwarzen Meer und im Mittelmeer&#8221;. Der Beginn echter Friedensverhandlungen wird ohnehin dadurch ausgeschlossen, dass die Ukraine und ihre Unterst\u00fctzer (die &#8220;G3&#8221;) unannehmbare, kapitulationsgleiche Vorbedingungen stellen.<\/p>\n<p>Aber m\u00f6chte man in den europ\u00e4ischen Hauptst\u00e4dten wirklich &#8220;m\u00f6glichst rasch&#8221; einen Waffenstillstand in der Ukraine erreichen? Ist nicht eher das Gegenteil der Fall: m\u00f6glichst langsam?<\/p>\n<p>Die Frontlinie ist seit Jahren eingefroren, allein durch das &#8220;gl\u00e4serne Gefechtsfeld&#8221; und die nachtsichtf\u00e4higen Drohnenschw\u00e4rme. Die &#8220;Front&#8221; ist inzwischen ein dutzende Kilometer breiter Streifen ohne Gro\u00dfverb\u00e4nde, eine &#8220;Grauzone&#8221;. Darin befinden sich verstreut nur kleine Soldatengruppen, in dem dauernden Versuch, das Vordringen gegnerischer Gruppen zu entdecken und zu verhindern, sich aber gleichzeitig vor der eigenen Entdeckung durch Drohnen zu verstecken, am sichersten noch in den Tr\u00fcmmerlandschaften ehemaliger Siedlungsgebiete.<\/p>\n<p>Hunderte Drohnen werden pro Tag verbraucht. Mit einem Waffenstillstand w\u00e4re dieses Gesch\u00e4ft tot wie auch Fernwaffengesch\u00e4fte, wo &#8220;Precision\u00a0Deep-Strike&#8221;-Projekte in Westeuropa jetzt erst richtig Fahrt aufnehmen. Aus westlicher Sicht also: blo\u00df keinen Waffenstillstand!<\/p>\n<p>Bei den westlichen Industriekriegen (beginnend mit Korea- und Vietnamkrieg) geht es nicht um milit\u00e4rischen Sieg, sondern um R\u00fcstungsumsatz. Es hat hervorragend geklappt, den Ukraine-Krieg in das f\u00fcnfte Jahr zu schleppen. Damit es so weitergeht, darf Russland nicht die Luft ausgehen. Seit dem 5.\u00a0Juni 2024 ist offizielles Etappenziel der Bundesregierung &#8220;kriegst\u00fcchtig bis 2029&#8221;, wie die <em>Tagesschau<\/em> am 24. September 2025 r\u00fcckblickend bilanzierte. Dann n\u00e4mlich soll Russland angeblich entschlossen und in der Lage sein, Westeuropa anzugreifen.<\/p>\n<p>Lawrow weiter:<\/p>\n<p><em>&#8220;Es ist allgemein bekannt, dass die europ\u00e4ischen Eliten ihr &#8216;politisches Kapital&#8217; in die Konfrontation mit Russland investiert und Hunderte Milliarden Dollar f\u00fcr die Unterst\u00fctzung des Kiewer Regimes sowie f\u00fcr den Ausbau der Verteidigungshaushalte der Mitgliedstaaten der Europ\u00e4ischen Union und der NATO aufgewendet haben. Bis zum Jahr 2030 soll in Europa die notwendige &#8216;Einsatzbereitschaft&#8217; f\u00fcr einen Konflikt mit Russland erreicht werden. Bis dahin versucht man, mit verschiedensten Mitteln Zeit zu gewinnen.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Die genannten Mittel in astronomischer H\u00f6he wurden der westeurop\u00e4ischen Zivilgesellschaft entzogen und an Profiteure aus Waffenindustrie und Finanzinstituten geleitet oder als Betriebskosten des ukrainischen Staates verbraucht. Welcher Prozentsatz der Gelder ist in Korruption versickert? Welcher Anteil der gelieferten tragbaren Waffen ist statt an der Front auf dem Schwarzmarkt gelandet, um k\u00fcnftig fenstergenauen Fernterrorismus neuen Stils m\u00f6glich zu machen?<\/p>\n<p>Lawrow: <em>&#8220;Das geeinte Europa tr\u00e4umt weiterhin von Expansion. Es beabsichtigt, die Ukraine und Moldau in seinen Einflussbereich einzubinden, zieht Armenien in seine Umlaufbahn. Die NATO hat sich nach Osten erweitert und Finnland sowie Schweden aufgenommen. Die Ukraine wird als &#8216;Sto\u00dffaust&#8217; der k\u00fcnftigen europ\u00e4ischen Streitkr\u00e4fte betrachtet, die unabh\u00e4ngig von den USA und der NATO agieren sollen. Diese Entwicklung birgt erhebliche Risiken f\u00fcr die globale Sicherheit, da eine direkte Konfrontation zwischen der NATO und Russland rasch in einen Austausch von Nuklearschl\u00e4gen mit katastrophalen Folgen eskalieren k\u00f6nnte.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Lawrows Feststellung ist naturgem\u00e4\u00df nach wie vor richtig: Die Schadensfl\u00e4che der einzelnen Atomwaffe ist mindestens Totalzerst\u00f6rung in einem Schadenskreis von Kilometern Durchmesser. Sowohl die USA als auch Russland haben mit je rund 5.000 Sprengk\u00f6pfen zehnmal mehr Atomwaffen als jeder der sieben weiteren Atomwaffenstaaten unter den 193 Staaten der Welt. Die Folge w\u00e4re, dass im Kriegsfall der Kontrollverlust bereits auf einer Konfliktseite \u2013 etwa durch Ausfall wichtiger Kommunikation \u2013 unvermeidlich in eine ungeordnete Eskalation f\u00fchrt. Binnen Stunden bis Tagen w\u00fcrde alles Verf\u00fcgbare gez\u00fcndet, mit dem letztlichen Ergebnis der ausgel\u00f6schten Zivilisation zumindest auf der Nordhalbkugel, von t\u00f6dlicher Radioaktivit\u00e4t bis zum Verhungern und Erfrieren im mehrj\u00e4hrigen &#8220;nuklearen Winter&#8221; unter verdunkelter Atmosph\u00e4re durch Rauch und Ru\u00df aus tausenden Feuerst\u00fcrmen in St\u00e4dten und W\u00e4ldern.<\/p>\n<p>Weiter in Lawrows Artikel:<\/p>\n<p><em>&#8220;Gleichzeitig unterstellen politische und milit\u00e4rische Entscheidungstr\u00e4ger in Europa Russland angeblich aggressive Absichten, die sich angeblich nicht auf die Ukraine beschr\u00e4nken. Der Pr\u00e4sident Russlands hat mehrmals erkl\u00e4rt, dass es sich dabei um Unsinn, eine Provokation und Desinformation handelt, die darauf abzielt, zus\u00e4tzliche Haushaltsmittel f\u00fcr den Kampf gegen Russland zu erhalten. Dies ist keine Grundlage, auf der sich substanzielle Verhandlungen gleich welcher Art f\u00fchren lassen.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Das ist absolut plausibel: Russland hat ausreichend Fl\u00e4che, es hat ein Riesenproblem mit seiner unfreiwilligen Rolle als Feindbild der USA seit 1946, und Russland hat aus dem Ukrainekrieg die Erfahrung, dass mangels anderer Kriege in Europa die gesamte westeurop\u00e4ische Waffenindustrie nur darauf lauert, dass ein russischer Soldat einen Fu\u00df \u00fcber die Grenze nach Westen setzt, um dann zus\u00e4tzliche Haushaltsmittel f\u00fcr das Hochfahren der Produktionen zu erhalten.<\/p>\n<p>Im Rahmen des westlichen Narrativs \u00fcber den Ukrainekrieg ist der Nutzen solcher hochrangigen Erkl\u00e4rungen f\u00fcr Russland allerdings begrenzt bis negativ. Seit Beginn der Massenheere und Industriekriege um 1800 ist deren Grundlage die \u2013 zwangsweise verlogene \u2013 Propaganda mit Schreckensbildern eines unendlich grausamen, aggressiven und expansiven Feindes. Die westliche Erz\u00e4hlung dazu sagt: Wenn also der zum Feind erkl\u00e4rte Pr\u00e4sident Russlands heute irgendetwas sagt, dann kann das nur gelogen sein, denn der Wahrheit verpflichtet sind die westeurop\u00e4ischen Politiker.<\/p>\n<p>So verdreht es die westliche Kriegs-Propaganda t\u00e4glich \u00fcber Zeitungen, Radio und Fernsehen. Wenn das dann so oft kommt, dann muss da ja etwas dran sein, denkt sich eine monoton und sachlich schlecht informierte Bev\u00f6lkerung. Jetzt geht es aber um massive Aufr\u00fcstung, also um zus\u00e4tzliche Haushaltsmittel. Ohne Feindbild als Werbeargument f\u00fcr R\u00fcstungsk\u00e4ufe geht das nicht. Russland hat das geografische Pech, dass sich aus der europ\u00e4ischen Sicht kein anderer Staat weit und breit als Feindbild f\u00fcr Industriekriege eignet.<\/p>\n<p>Das Problem ist die Glaubhaftigkeit des Feindbildes. Russische Positionen sind zumeist sachlich begr\u00fcndet, einsichtig und rational nachvollziehbar. In der geistigen Auseinandersetzung mit ihnen wird das westliche Feindbild unglaubw\u00fcrdig, zumal das westliche Narrativ stark irrationale Elemente enth\u00e4lt. Deshalb muss die westliche Propaganda das Feindbild Russland dauernd erneuern, was durch die Leitmedien relativ zuverl\u00e4ssig erfolgt. Gleichzeitig m\u00fcssen offizielle Informationen aus Russland gesperrt werden. Der Zugang zu russischen Medien ist in Deutschland gesperrt.\u00a0Durch die Verweigerung von Sendelizenzen wird die laut Grundgesetz garantierte Informations- und Meinungsfreiheit verletzt, um den Anschein von Demokratie zu bewahren.<\/p>\n<p>Eine andere Ebene sind diplomatische Verhandlungen. Regierungsnahe deutsche Politiker, teilweise mit gro\u00dfer Eloquenz, geben die westliche Vorgabe &#8220;Russland muss einfach nur kapitulieren, dann ist alles gut&#8221; stoisch wieder. Da diese Personen vielfach und ma\u00dfgeblich an internationalen Verhandlungen teilnehmen, sind von der deutschen Regierungsebene &#8220;substanzielle Verhandlungen&#8221; nicht zu erwarten.\u00a0<\/p>\n<p>Die Position Russlands zu Verhandlungen umschreibt Lawrow so:<\/p>\n<p><em>&#8220;Was Verhandlungen betrifft, so lehnen wir (wie Wladimir Putin erneut auf dem Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum betonte) Kontakte mit niemandem ab. Wir betrachten jedoch Europa als eine Konfliktpartei, die am Sieg \u00fcber Russland interessiert ist; die Europ\u00e4er selbst positionieren sich offen genau in dieser Rolle. Dementsprechend kann der Dialog mit Europa nicht so gef\u00fchrt werden, als w\u00e4re es ein unparteiischer au\u00dfenstehender Beobachter.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Der von Lawrow zu Europa angegebene Negativeindruck dr\u00e4ngt sich in der Tat auf, wenn man auf die F\u00fchrungseliten in Europa blickt, die weithin mit den R\u00fcstungsindustrien verbandelt sind: Amtlicherseits ist Europa tats\u00e4chlich kein &#8220;unparteiischer au\u00dfenstehender Beobachter&#8221;. Die Best\u00e4tigung der amtlichen russischen Gespr\u00e4chsbereitschaft erscheint als hilfreich f\u00fcr k\u00fcnftige Kommunikationsans\u00e4tze, zwischen Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) oder auch als Vermittler zu Regierungsstellen. Hierf\u00fcr w\u00fcrde sich auch der Deutsche Friedensrat eignen.<\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Staaten, f\u00fchrend Deutschland, sind durch milit\u00e4rische Industriekooperationen mit der Ukraine sogar operative Kriegsparteien auf ukrainischer Seite geworden. Da Russland Deutschland nicht angegriffen hat, d\u00fcrften russische Angriffe auf entsprechende Einrichtungen in Deutschland legale Kriegshandlungen im Rahmen russischer Selbstverteidigung sein. Das Gleiche gilt f\u00fcr milit\u00e4rische US-Einrichtungen, denn auch die USA sind solche operative Konfliktpartei, indem sie einseitig der Ukraine aktuelle Zieldaten aus Satellitenbildern und luftgest\u00fctzten Radarbeobachtungen liefern.<\/p>\n<p>Das f\u00fcr die derzeitigen Aussichten einer Verhandlungsl\u00f6sung vernichtende Fazit von alldem zieht Sergei Lawrow selbst \u2013 und zeigt zugleich einen Weg, der aus der aktuellen Sackgasse hinausf\u00fchren k\u00f6nnte. Darauf werden wir im dritten Teil unserer Artikelreihe eingehen. Hier zun\u00e4chst die Worte des russischen Au\u00dfenministers:<\/p>\n<p><em>&#8220;Entscheidend ist, dass f\u00fcr einen substanziellen Dialog das Vertrauen wiederhergestellt werden muss, das durch die antirussischen Handlungen des Westens und Europas als dessen Bestandteil in der Zeit nach dem Kalten Krieg zerst\u00f6rt wurde. Vertrauen kann nur durch konkrete praktische Schritte zur\u00fcckgewonnen werden, die glaubhaft belegen, dass die Diplomatie nicht l\u00e4nger als Deckmantel f\u00fcr die Verwirklichung expansionistischer Ziele missbraucht wird.&#8221;<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> \u2013\u00a0<a rel=\"nofollow\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/meinung\/210335-gibt-es-noch-positives-szenario-fuer-deutschland-und-europa\/\">Gibt es noch ein positives Szenario f\u00fcr Deutschland und Europa?<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-vk\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/vk.com\/video_ext.php?oid=-134310637&amp;id=456294043\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de-rt.com\/europa\/293121-warum-aktuelle-standpunkt-europas-friedensverhandlungen\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Woran liegt es, dass die Diplomatie aktuell machtlos erscheint, zu einer zufriedenstellenden L\u00f6sung des russisch-europ\u00e4ischen Konflikts beizutragen? 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