{"id":102959,"date":"2026-05-10T07:00:00","date_gmt":"2026-05-10T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/das-hormus-fiasko-welche-lehren-lassen-sich-aus-dem-konflikt-ziehen\/"},"modified":"2026-05-10T07:00:00","modified_gmt":"2026-05-10T05:00:00","slug":"das-hormus-fiasko-welche-lehren-lassen-sich-aus-dem-konflikt-ziehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/das-hormus-fiasko-welche-lehren-lassen-sich-aus-dem-konflikt-ziehen\/","title":{"rendered":"Das Hormus-Fiasko: Welche Lehren lassen sich aus dem Konflikt ziehen?"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/05\/69fd15c0b480cc54374dc376.jpg\" \/><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Die im Folgenden dargelegten \u00dcberlegungen unterziehen die Politik der Regierung Donald Trumps im Zusammenhang mit dem Krieg gegen den Iran im Allgemeinen und der Lage rund um die Stra\u00dfe von Hormus im Besonderen einer kritischen Bewertung. Bevor wir zum Hauptteil der Ausf\u00fchrungen kommen, ist daher eine Vorbemerkung erforderlich.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Prochor Tebin<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Die milit\u00e4rische Macht der USA und insbesondere der US-Marine ist enorm. Gemeinsam mit Israel sind die USA in der Lage, der iranischen Wirtschaft und dem milit\u00e4rischen Potenzial des Landes enormen Schaden zuzuf\u00fcgen. Die Bedrohung f\u00fcr den Iran, seine Zukunft und die regionale Sicherheit ist extrem gro\u00df. F\u00fcr Russland, China, die SCO, BRICS sowie f\u00fcr die Nachbarn des Iran stellt die aktuelle Situation eine ernsthafte Herausforderung und eine Bedrohung f\u00fcr die Sicherheit dar. Das milit\u00e4rische Potenzial des Iran und seine strategische Widerstandsf\u00e4higkeit erwiesen sich f\u00fcr die USA als unangenehme \u00dcberraschung, sollten jedoch nicht \u00fcberbewertet werden.<strong><\/strong><\/p>\n<p>Dennoch muss festgestellt werden, dass der aktuelle Krieg f\u00fcr die USA bereits mit mindestens zwei Misserfolgen verbunden ist.<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Erstens<\/strong> ist ein Planungsversagen offensichtlich. Soweit man das beurteilen kann, hat die politische und milit\u00e4rische F\u00fchrung der USA bei Beginn des Krieges gegen den Iran grunds\u00e4tzlich nicht die M\u00f6glichkeit in Betracht gezogen, dass sich dieser in die L\u00e4nge ziehen und eine reale Bedrohung f\u00fcr die Schifffahrt durch die Stra\u00dfe von Hormus darstellen k\u00f6nnte. Und falls dies doch in Betracht gezogen wurde, wurde es getrost ignoriert. Man kann dies nur als groben Fehler bezeichnen.<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Zweitens<\/strong> haben die USA trotz ihrer ganzen Macht eine eklatante Schw\u00e4che auf der Ebene der Narrative gezeigt. Das Streben nach &#8220;gro\u00dfen, sch\u00f6nen Deals&#8221; hat der aktuellen Regierung einen b\u00f6sen Streich gespielt. Trumps \u00c4u\u00dferungen in anderen Situationen lassen sich als zwar exzentrische, aber dennoch listige, durchsetzungsstarke und insgesamt recht erfolgreiche Taktik betrachten. Im Fall der Situation rund um die Stra\u00dfe von Hormus wirken die sich mit kaleidoskopischer Geschwindigkeit abl\u00f6senden \u00c4u\u00dferungen jedoch wie Ratlosigkeit und Inkonsequenz. Um es polemisch auf den Punkt zu bringen: Trumps Tweets zur Stra\u00dfe von Hormus haben der amerikanischen Seemacht erheblichen Schaden zugef\u00fcgt, selbst im Vergleich zur operativen Belastung der Flotte in den letzten f\u00fcnfzehn bis zwanzig Jahren.<strong><\/strong><\/p>\n<h4><strong>Streitkr\u00e4fte und Mittel<\/strong><strong><\/strong><\/h4>\n<p>Erst jetzt haben die USA damit begonnen, in der Region eine Seestreitkr\u00e4ftegruppe zu <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/news.usni.org\/2026\/04\/20\/usni-news-fleet-and-marine-tracker-april-20-2026\">konzentrieren<\/a>, die man als mehr oder weniger geeignet f\u00fcr eine Milit\u00e4roperation gegen einen Gegner wie den Iran bezeichnen kann. Stand 20. April verf\u00fcgen die US-Seestreitkr\u00e4fte in der N\u00e4he der Stra\u00dfe von Hormus oder auf dem Weg dorthin \u00fcber drei Flugzeugtr\u00e4gerkampfgruppen.<strong><\/strong><\/p>\n<p>Unmittelbar in der N\u00e4he der Stra\u00dfe von Hormus befindet sich eine Flugzeugtr\u00e4gerkampfgruppe unter F\u00fchrung des Flugzeugtr\u00e4gers <em>USS Abraham Lincoln<\/em> (<em>CVN-72<\/em>). Zur Flugzeugtr\u00e4gerkampfgruppe geh\u00f6ren zwei Zerst\u00f6rer. Dar\u00fcber hinaus befinden sich im Arabischen Meer weitere sieben Zerst\u00f6rer und ein K\u00fcstenkampfschiff (<em>LCS<\/em>) sowie eine einsatzbereite amphibische Gruppe unter F\u00fchrung des Mehrzweck-Landungsschiffs <em>USS Tripoli (LHA-7)<\/em>. Die Flugzeugtr\u00e4gerkampfgruppe des Flugzeugtr\u00e4gers <em>USS George H. W. Bush (CVN-77)<\/em>, bestehend aus drei Zerst\u00f6rern, ist in den Zust\u00e4ndigkeitsbereich des Central Command <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/news.usni.org\/2026\/04\/23\/carrier-uss-george-h-w-bush-now-in-u-s-central-command-after-traveling-around-africa\">eingetroffen<\/a>, nachdem sie Madagaskar und den s\u00fcdlichen Teil Afrikas umrundet hatte. Die Flugzeugtr\u00e4gerkampfgruppe des Flugzeugtr\u00e4gers <em>USS Gerald R. Ford (CVN-78)<\/em>, bestehend aus zwei Zerst\u00f6rern, ist ins Rote Meer eingelaufen. Im \u00f6stlichen Mittelmeer befinden sich zwei weitere Zerst\u00f6rer.<strong><\/strong><\/p>\n<p>\u00dcbrigens schloss sich das Mehrzweck-Landungsschiff\u00a0<em>USS Tripoli<\/em>\u00a0der Gruppierung erst Ende M\u00e4rz an; Bewegungen anderer einsatzbereiter amphibischer Gruppen der USA in Richtung Naher Osten sind\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.usni.org\/magazines\/proceedings\/2026\/april\/perilous-options-strait-hormuz\">trotz fr\u00fcherer Berichte<\/a>\u00a0bislang (!) nicht zu beobachten, weshalb die Wahrscheinlichkeit selbst einer begrenzten Landungsoperation gegen den Iran (beispielsweise gegen die Insel Charg) gering erscheint.<\/p>\n<p>Zum Vergleich: Bei der Operation gegen Afghanistan in den Jahren 2001\u20132002 setzten die US-Seestreitkr\u00e4fte bis zu drei Flugzeugtr\u00e4gerkampfgruppen gleichzeitig ein (im Oktober 2001 waren es \u00fcber mehrere Tage hinweg sogar vier). Im Rahmen der Operation im Irak im Jahr 2003\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/apps.dtic.mil\/sti\/tr\/pdf\/ADA463587.pdf\">konzentrierten<\/a>\u00a0die US-Seestreitkr\u00e4fte f\u00fcnf Flugzeugtr\u00e4gerkampfgruppen im Persischen Golf und im \u00f6stlichen Mittelmeer. An der NATO-Operation gegen Jugoslawien nahm eine amerikanische Flugzeugtr\u00e4gerkampfgruppe teil, was jedoch durch die aktive Beteiligung anderer NATO-Mitgliedstaaten, das ungleiche Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis sowie die territoriale N\u00e4he der NATO zum Kriegsschauplatz ausgeglichen wurde.<\/p>\n<p>Stand 8. April\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.whitehouse.gov\/releases\/2026\/04\/peace-through-strength-operation-epic-fury-crushes-iranian-threat-as-ceasefire-takes-hold\/\">meldeten<\/a>\u00a0die USA im Rahmen des 38-t\u00e4gigen Krieges gegen den Iran 10.200 Flugstarts und die Zerst\u00f6rung von \u00fcber 13.000 Zielen. Israel\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/news.cgtn.com\/news\/2026-04-10\/news-1MehWCaUonK\/p.html\">meldete<\/a>\u00a0hingegen, Stand 10. April, 8.500 Flugstarts und 10.800 zerst\u00f6rte Ziele.<\/p>\n<p>Zu der im Krieg gegen den Iran eingesetzten US-Marinegruppe m\u00fcssen zweifellos die israelischen Streitkr\u00e4fte und die US-Luftstreitkr\u00e4fte hinzugez\u00e4hlt werden, doch die Zusammensetzung der Marinegruppe zeigt das urspr\u00fcngliche Bestreben der USA, einen &#8220;kleinen siegreichen Krieg&#8221;* ohne einen wirklichen Plan B zu f\u00fchren.<\/p>\n<h4><strong>Garant des Seehandels oder dessen Zerst\u00f6rer?<\/strong><\/h4>\n<p>Angesichts der aktuellen Ereignisse rund um die Stra\u00dfe von Hormus kommt einem die\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/climateandsecurity.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/a-cooperative-strategy-for-21st-century-sea-power_2007.pdf\">US-amerikanische Marinestrategie von 2007<\/a>\u00a0in den Sinn. Diese basierte auf den Ideen des Multilateralismus und der internationalen Zusammenarbeit. Im Rahmen einer Vorstudie zur Ausarbeitung der Strategie wurde festgestellt, dass die Aufrechterhaltung des bestehenden globalen Systems des internationalen Handels, das auf dem Seehandel basiert, im gemeinsamen Interesse aller L\u00e4nder liegt, selbst solcher potenzieller Gegner der USA wie Nordkorea und Iran.<\/p>\n<\/p>\n<p>Derzeit ist die Situation offenbar eine ganz andere. Die Schritte des Iran sind durchaus logisch \u2013 er hat einen asymmetrischen Weg der Kriegsf\u00fchrung gefunden angesichts der \u00dcberlegenheit der USA und seiner Unf\u00e4higkeit, das amerikanische Territorium oder die Streitkr\u00e4fte, die au\u00dferhalb der Reichweite iranischer Waffen operieren, tats\u00e4chlich zu bedrohen. Gleichzeitig tragen die USA durch ihr Handeln zur Destabilisierung des Seehandels bei, anstatt ihn zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Es gibt zahlreiche Grundlagen f\u00fcr die amerikanische Macht und die Stellung der USA in der Weltpolitik im Allgemeinen, doch zu den wichtigsten z\u00e4hlen das B\u00fcndnisnetzwerk und der Status als gr\u00f6\u00dfte Seemacht. Derzeit erfahren beide dieser Grundlagen einen Niedergang, welcher durch die aktive Mitwirkung der amtierenden Regierung noch verst\u00e4rkt wird.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>Dar\u00fcber hinaus ist der Krieg mit Iran f\u00fcr die USA sowohl im Kontext der B\u00fcndnisse als auch im Kontext ihrer Rolle als Garant des globalen Welthandelssystems faktisch ein Schuss ins eigene Knie.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Zweifellos ist es im Rahmen der gesamten Weltwirtschaft und insbesondere der Verbindungen zwischen Amerika und Asien schlichtweg unm\u00f6glich, den Seehandel vollst\u00e4ndig zu ersetzen, doch immer mehr L\u00e4nder beginnen, \u00fcber die Anf\u00e4lligkeit der heutigen Seeverbindungswege nachzudenken, die von &#8220;Engp\u00e4ssen&#8221; abh\u00e4ngig sind und oft durch instabile Regionen verlaufen. Ein vollst\u00e4ndiger Ersatz des Seehandels ist jedoch nicht nur unm\u00f6glich, sondern auch unn\u00f6tig. Was ben\u00f6tigt wird, sind Diversifizierung und Risikostreuung. Insbesondere im eurasischen Raum werden kontinentale internationale Verkehrskorridore zu einer Alternative. F\u00fcr viele Regierungen werden Fragen der Nachhaltigkeit des Au\u00dfenhandels und der Verkehrsanbindung, der Diversifizierung sowie der Schaffung strategischer Reserven an Schl\u00fcsselressourcen zur Priorit\u00e4t, selbst auf Kosten der wirtschaftlichen Effizienz.<\/p>\n<p>Die USA hingegen wandeln sich in dieser Situation vom Garanten der Globalisierung und der Entwicklung der Weltwirtschaft zum Zerst\u00f6rer. Auch regionale Sicherheitsformate werden sich weiterentwickeln. Dies beobachten wir bereits, insbesondere am Beispiel Pakistans, das bestrebt ist, eine Vermittlerrolle im Konflikt zu spielen und gleichzeitig Verbindungen im Sicherheitsbereich auszubauen, unter anderem im Rahmen des j\u00fcngsten Abkommens mit Saudi-Arabien.<\/p>\n<p>Ein weiterer Punkt, der mir in den Sinn kommt, ist das einst popul\u00e4re amerikanische Konzept der\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.hqmc.marines.mil\/portals\/61\/asb_concept_and_implementation_summary_may_2013.pdf\">Luft-See-Operation<\/a>, das darauf abzielt, den sogenannten Systemen zur Zugangsbeschr\u00e4nkung und -verhinderung (<em>A2\/AD<\/em>) entgegenzuwirken, einschlie\u00dflich jener Mittel, die derzeit von Iran aktiv eingesetzt werden. Dar\u00fcber hinaus war gerade der Konflikt mit Iran \u2013 neben dem Konflikt mit China \u2013 eines der\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/csbaonline.org\/uploads\/documents\/2010.02.19-Why-AirSea-Battle.pdf\">beiden zentralen potenziellen Szenarien<\/a>\u00a0im Zusammenhang mit den Konzepten der Luft-See-Operation. Dass die Verwirklichung eines solchen Szenarios nach anderthalb Jahrzehnten f\u00fcr das US-Milit\u00e4r offensichtlich zu einer unerwarteten \u00dcberraschung wird, ist doch etwas verwunderlich.<\/p>\n<h4><strong>&#8220;\u2026genau solch eine Mine, nur kleiner, aber anders\u2026&#8221;**<\/strong><\/h4>\n<p>Es lohnt sich, noch zwei weitere Punkte anzusprechen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben: zum einen Seeminen und zum anderen den Zustand der amerikanischen Allianzen. Gerade Seeminen sind jene asymmetrische Waffe, die in Szenarien der Unterbrechung von Seeverbindungslinien in K\u00fcstengebieten und Meerengen von entscheidender Bedeutung sein kann. Wie werden die US-Seestreitkr\u00e4fte darauf reagieren?<\/p>\n<p>Im Bereich der Minenbek\u00e4mpfung befinden sich die US-Seestreitkr\u00e4fte in\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.usni.org\/magazines\/proceedings\/2026\/april\/crisis-mine-countermeasures\">einer akuten Krise<\/a>. Dies h\u00e4ngt zum Teil mit Fehlern und Problemen bei den Schiffbauprogrammen zusammen, die noch aus der Zeit von Bush junior stammen. Zum Teil liegt es an der Konzentration der US-Seestreitkr\u00e4fte auf &#8220;glamour\u00f6sere&#8221; und hochtechnologische Bereiche wie Raketenabwehr, Luftabwehr, Tr\u00e4gerluftfahrt und die Atom-U-Boot-Flotte. Die Vernachl\u00e4ssigung der Probleme der Minenabwehr ist allerdings auch einigen anderen Seem\u00e4chten eigen\u2026<\/p>\n<p>Wie oben erw\u00e4hnt, befindet sich in der Flottengruppe der US-Seestreitkr\u00e4fte im Arabischen Meer derzeit nur ein einziges K\u00fcstenschiff, die\u00a0<em>USS Canberra (LCS-30)<\/em>, das mit einem Minenabwehrmodul ausgestattet ist. Zwei weitere \u00e4hnliche Schiffe, die normalerweise im Zust\u00e4ndigkeitsbereich der 5. Flotte stationiert sind,\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/news.usni.org\/2026\/03\/16\/middle-east-based-u-s-mine-countermeasure-ships-spotted-in-malaysia\">befinden sich<\/a>\u00a0derzeit in S\u00fcdostasien, wo sie\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.navytimes.com\/news\/your-navy\/2026\/03\/19\/two-us-counter-mine-ships-based-in-the-middle-east-are-now-in-singapore-navy-says\/\">laut Angaben der US-Marine<\/a>\u00a0einer planm\u00e4\u00dfigen Wartung unterzogen werden.<\/p>\n<p>Vier alte Minensuchboote vom Typ\u00a0<em>Avenger<\/em>, die zur 5. Flotte geh\u00f6rten, wurden im Herbst 2025 au\u00dfer Dienst gestellt. Anfang April\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/news.usni.org\/2026\/04\/11\/two-u-s-warships-sail-through-strait-of-hormuz-to-establish-new-route-for-merchant-ships\">wurde bekannt<\/a>, dass die US-Seestreitkr\u00e4fte zwei der vier in Japan stationierten Minensuchboote vom Typ\u00a0<em>Avenger<\/em>\u00a0in den Zust\u00e4ndigkeitsbereich des Central Command verlegen. Vor kurzem haben sie Sri Lanka\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.twz.com\/news-features\/trump-puts-out-kill-order-on-irans-small-boats\">verlassen<\/a>.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende des Vereinigten US-Generalstabs mag zwar\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.aol.com\/articles\/numbers-us-thrashed-military-targets-103019697.html\">behaupten<\/a>, dass die USA im Rahmen der Operation 95 Prozent des iranischen Seeminenarsenals zerst\u00f6rt h\u00e4tten, doch schon die verbleibenden f\u00fcnf Prozent der Minen k\u00f6nnen der Schifffahrt erhebliche Probleme bereiten. Die Minengefahr wird von zivilen Schiffen so lange als real wahrgenommen, wie die blo\u00dfe Wahrscheinlichkeit besteht, dass sich Minen in der Meerenge befinden. Dabei wird\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.axios.com\/2026\/04\/23\/iran-strait-hormuz-mines-trump\">berichtet<\/a>, dass der Iran erneut Minen ausgelegt hat und insgesamt\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.twz.com\/news-features\/iran-ramps-up-attacks-on-ships-in-the-strait-of-hormuz-after-trump-ceasefire-extension\">weiterhin aktiv daran arbeitet<\/a>, die Kontrolle \u00fcber die Schifffahrt in der Stra\u00dfe von Hormus zu sichern.<\/p>\n<p><a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.twz.com\/news-features\/trump-puts-out-kill-order-on-irans-small-boats\">Trumps Aussage<\/a>, dass die Minenr\u00e4umung in der Meerenge bereits im Gange sei und er angeordnet habe, das Arbeitstempo zu verdreifachen, wirft ernsthafte Fragen auf. Wahrscheinlich spiegelt sie lediglich die Tatsache wider, dass sich zwei in Japan stationierte Minensuchboote der\u00a0<em>Avenger<\/em>-Klasse der\u00a0<em>USS Canberra<\/em>\u00a0angeschlossen haben. Gleichzeitig wird in der Presse\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/national-security\/2026\/04\/22\/iran-hormuz-mines\">berichtet<\/a>, dass Vertreter des Pentagons bei nicht \u00f6ffentlichen Anh\u00f6rungen im Kongress erkl\u00e4rt haben: Es werde ein halbes Jahr dauern, die Stra\u00dfe von Hormus zu r\u00e4umen, und die R\u00e4umungsoperation selbst k\u00f6nne erst nach Beendigung des Konflikts beginnen (offensichtlich aufgrund der Bedrohung f\u00fcr die Minensuchboote und andere Kr\u00e4fte, die f\u00fcr die R\u00e4umung in der N\u00e4he der iranischen K\u00fcste eingesetzt werden).<\/p>\n<p>Aber was hat das Netzwerk amerikanischer Allianzen damit zu tun? Traditionell haben die US-Seestreitkr\u00e4fte im Rahmen des milit\u00e4rischen Aufbaus eine gewisse &#8220;Arbeitsteilung&#8221; mit ihren Verb\u00fcndeten in Europa und Asien praktiziert. Dies erm\u00f6glichte es, sich auf einzelne, besonders wichtige Kompetenzen zu konzentrieren, in der Erwartung, dass Nischenaufgaben von den Flotten der Verb\u00fcndeten \u00fcbernommen w\u00fcrden. Zu diesen Aufgaben geh\u00f6rt auch die Minenabwehr.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>Doch die strategische Vorgehensweise der USA im Krieg gegen den Iran und das Verhalten der Trump-Regierung gegen\u00fcber den NATO-Verb\u00fcndeten insgesamt haben viele europ\u00e4ische L\u00e4nder abgeschreckt, was den US-Seestreitkr\u00e4ften faktisch die M\u00f6glichkeit genommen hat, ihr Potenzial durch Nischenkompetenzen der europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten zu erg\u00e4nzen.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<h4><strong>Die Kosten der &#8220;epischen Wut&#8221;<\/strong><\/h4>\n<p>Der Preis des Krieges mit dem Iran ist f\u00fcr die US-Seestreitkr\u00e4fte hoch.<\/p>\n<p><strong>Erstens<\/strong>\u00a0entsteht offensichtlich eine gro\u00dfe operative Belastung in einer Region, die f\u00fcr die aktuelle politisch-milit\u00e4rische Strategie der USA nicht oberste Priorit\u00e4t hat (im Vordergrund stehen\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/globalaffairs.ru\/articles\/prekrasnaya-strategiya-tebin\/\">die westliche Hemisph\u00e4re und der asiatisch-pazifische Raum<\/a>). Zu seiner Zeit wollte auch die erste Regierung unter Barack Obama eine Neuausrichtung auf den asiatisch-pazifischen Raum vornehmen und die Pr\u00e4senz im Nahen Osten reduzieren. Tats\u00e4chlich erforderte das Bestreben, die Operationen im Irak und in Afghanistan schrittweise einzustellen, paradoxerweise zun\u00e4chst eine erhebliche Ausweitung des Engagements im Nahen Osten. Derzeit beobachten wir eine \u00e4hnliche Situation.<\/p>\n<p>Der Flugzeugtr\u00e4ger\u00a0<em>USS Gerald R. Ford (CVN-78)<\/em>\u00a0hat bereits den Rekord f\u00fcr die l\u00e4ngste Einsatzdauer seit dem Kalten Krieg\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/news.usni.org\/2026\/04\/15\/uss-gerald-r-ford-breaks-post-cold-war-deployment-record\">gebrochen<\/a>\u00a0(abgesehen von der durch die\u00a0<em>COVID-19<\/em>-Pandemie bedingten Verz\u00f6gerung beim Einsatz des Flugzeugtr\u00e4gers\u00a0<em>USS Nimitz (CVN-68)<\/em>\u00a0in den Jahren 2020\u20132021). Sein Einsatz dauert bereits mehr als 300 Tage, w\u00e4hrend die geplante Einsatzdauer amerikanischer Flugzeugtr\u00e4ger bei etwa 210 Tagen liegt. Dabei ist ein solches Ma\u00df an operativer Belastung kein Einzelfall. Vor dem Krieg mit dem Iran gab es Eins\u00e4tze im Zusammenhang mit Ma\u00dfnahmen gegen die Houthis und zur Sicherung der Pr\u00e4senz im euro-atlantischen Raum. Eine solche Belastung wirkt sich \u00e4u\u00dferst nachteilig auf das Personal und die materielle Basis aus, f\u00fchrt zur Nichteinhaltung geplanter Reparatur- und Wartungsfristen, zu steigenden Kosten und anderen unangenehmen Folgen.<\/p>\n<p>Die derzeitige operative Belastung der amphibischen Streitkr\u00e4fte der Marine ist ebenfalls extrem hoch. Die USA haben derzeit drei einsatzbereite amphibische Gruppen stationiert (in der Karibik, in der N\u00e4he von Guam und im Arabischen Meer), was eine hohe Belastung darstellt, insbesondere angesichts des Verlusts der\u00a0<em>USS Bonhomme Richard (LHD-6)<\/em>\u00a0im Jahr 2020.<\/p>\n<p><strong>Zweitens<\/strong>\u00a0hat der Krieg im Iran zu einem erheblichen Verbrauch teurer Raketenwaffen gef\u00fchrt. Versch\u00e4rft wird die Situation durch den erkl\u00e4rten Bedarf, die eigenen Best\u00e4nde angesichts der Rivalit\u00e4t mit China aufzustocken, sowie durch die Notwendigkeit von Lieferungen an Verb\u00fcndete (unter anderem im Zusammenhang mit dem anhaltenden Konflikt in der Ukraine). Es gibt bereits Berichte \u00fcber Verz\u00f6gerungen bei der Lieferung amerikanischer Waffen an\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.defensenews.com\/news\/pentagon-congress\/2026\/04\/17\/us-to-delay-weapons-deliveries-to-some-european-countries-due-to-iran-war-sources-say\/\">europ\u00e4ische<\/a>\u00a0und\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/asia-pacific\/japans-order-tomahawk-missiles-delayed-by-us-use-iran-bloomberg-news-says-2026-04-03\/\">asiatische<\/a>\u00a0Verb\u00fcndete.<\/p>\n<p>Einigen Angaben zufolge haben die USA im Krieg gegen Iran bereits 27 Prozent ihrer verf\u00fcgbaren Best\u00e4nde an seegest\u00fctzten\u00a0<em>Tomahawk<\/em>-Marschflugk\u00f6rpern, 23 Prozent der luftgest\u00fctzten\u00a0<em>JASSM<\/em>-Marschflugk\u00f6rper und 44 Prozent der taktischen\u00a0<em>PrSM<\/em>-Raketen, 32 Prozent der\u00a0<em>SM-3<\/em>-Abfangraketen und mehr als die H\u00e4lfte der\u00a0<em>THAAD<\/em>-Best\u00e4nde, 16 Prozent der\u00a0<em>SM-6<\/em>-Luftabwehrraketen und 45 Prozent der\u00a0<em>Patriot<\/em>-Raketen (es wurde die untere Grenze der Sch\u00e4tzung des Verbrauchs an Raketenwaffen zugrunde gelegt).<\/p>\n<p>Allein in den ersten beiden Tagen wurden Waffen im Wert von 5,6 Milliarden Dollar verbraucht, und in den insgesamt 38 Tagen der aktiven Kampagne beliefen sich die Ausgaben\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2026\/04\/23\/us\/politics\/iran-war-cost-military.html\">nach inoffiziellen Sch\u00e4tzungen<\/a>\u00a0auf etwa 28 bis 35 Milliarden Dollar. Die Wiederherstellung des Vorkriegsniveaus der Best\u00e4nde und deren weiterer Ausbau werden Jahre in Anspruch nehmen. Der Fairness halber muss angemerkt werden, dass die USA \u00fcber umfangreiche Best\u00e4nde an anderen Waffensystemen verf\u00fcgen, wenn auch oft weniger hochtechnologisch oder mit geringerer Reichweite (<em>JDAM, SDB, AMRAAM<\/em>\u00a0und so weiter).<\/p>\n<p>Es ist schwer, nicht die Vermutung anzustellen, dass ein weiterer Verlust f\u00fcr die US-Marine im Zusammenhang mit dem Krieg in Iran der R\u00fccktritt von Marineminister John Phelan ist, der k\u00fcrzlich \u00fcberraschend\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/news.usni.org\/2026\/04\/22\/navy-secretary-john-phelan-leaving-trump-administration-hung-cao-serving-as-acting-secretary\">entlassen wurde<\/a>. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Entscheidung sind noch unklar, doch der R\u00fccktritt eines weiteren hochrangigen Pentagon-Beamten kann nicht unbemerkt bleiben.<\/p>\n<h4><strong>Wie geht es weiter?<\/strong><\/h4>\n<p>Derzeit beobachten wir faktisch zwei Blockaden, die parallel zueinander bestehen. Die erste, die amerikanische, zielt darauf ab, die iranischen H\u00e4fen zu blockieren. Die zweite, die iranische, schr\u00e4nkt den Schiffsverkehr durch die Stra\u00dfe von Hormus ein. Dabei sind beide Seiten bestrebt, die Wirksamkeit der eigenen Blockade zu gew\u00e4hrleisten und die Wirksamkeit der gegnerischen Blockade zu verringern.<\/p>\n<p>Die Wahrscheinlichkeit einer Wiederaufnahme intensiver Kampfhandlungen und die Eskalationsrisiken in der Region insgesamt bleiben bestehen. Und zwar auf beiden Seiten. Davon zeugt die Verst\u00e4rkung der amerikanischen Seestreitkr\u00e4fte in der Region. Auch die Drohungen des Iran sollten nicht v\u00f6llig ignoriert werden, beispielsweise hinsichtlich der M\u00f6glichkeit, den Seehandel im Roten Meer und in der Stra\u00dfe von Bab al-Mandab zu behindern oder Unterwasser-Internetkabel zu\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/national-security\/2026\/04\/15\/us-troops-iran-blockade\/\">besch\u00e4digen<\/a>. Man m\u00f6chte nicht \u00fcber die von Trump Anfang April ge\u00e4u\u00dferten Drohungen spekulieren (die sich gl\u00fccklicherweise bislang als leere Worte erwiesen haben), aber man sollte sie auch nicht v\u00f6llig vergessen.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend muss das Offensichtliche festgestellt werden: China beobachtet die Geschehnisse im Nahen Osten sehr aufmerksam und zieht seine Schlussfolgerungen. Sowohl im milit\u00e4rischen als auch im politischen Bereich. US-Beobachter\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.foreignaffairs.com\/united-states\/iran-war-win-china\">bef\u00fcrchten<\/a>\u00a0bereits, dass Trump beim bevorstehenden Gipfeltreffen der Staatschefs beider L\u00e4nder in einer ung\u00fcnstigen Position sein wird.<\/p>\n<p><em>Anmerkungen des \u00dcbersetzers:<\/em><\/p>\n<p><em>* Der Ausdruck &#8220;<strong>ein kleiner siegreicher Krieg<\/strong>&#8221; wird traditionell verwendet, um einen Krieg zu beschreiben, den ein Staat f\u00fchrt, um die Aufmerksamkeit der Bev\u00f6lkerung von innenpolitischen Problemen abzulenken. Er tauchte erstmals im Januar 1904 in einem Gespr\u00e4ch des russischen Innenministers Wjatscheslaw Plewe mit General Alexei Kuropatkin \u00fcber den bevorstehenden Krieg mit Japan auf.<\/em><\/p>\n<p><em>** Der Ausdruck &#8220;<strong>\u2026genau solch eine Mine, nur kleiner, aber anders\u2026<\/strong>&#8221; ist ein Zitat aus dem russischen Film &#8220;Wahltag&#8221;. Er wird im Zusammenhang mit Witzen und Kom\u00f6dien verwendet, um darauf hinzuweisen, dass Gegenst\u00e4nde zwar \u00e4hnlich sein m\u00f6gen, aber dennoch ihre eigenen einzigartigen Merkmale und Funktionen haben k\u00f6nnen. Dieser Satz unterstreicht den Unterschied zwischen Objekten, die gleich aussehen, aber in Wirklichkeit Unterschiede aufweisen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzt aus dem\u00a0<\/em><a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/globalaffairs.ru\/articles\/ormuzskij-proval-tebin\/\"><em>Russischen<\/em><\/a><em>.\u00a0Der Artikel ist am 7. Mai 2026 zuerst auf der Homepage von &#8220;Russia in Global Affairs&#8221; erschienen.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Prochor Tebin\u00a0<\/em><\/strong><em>ist<\/em><em>\u00a0Doktor der Politikwissenschaften, Direktor des Zentrums f\u00fcr milit\u00e4risch-wirtschaftliche Forschung am Institut f\u00fcr Weltmilit\u00e4rwirtschaft und -strategie der Nationalen Forschungsuniversit\u00e4t\u00a0<\/em><em>&#8220;Hochschule f\u00fcr Wirtschaft&#8221;.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> &#8211; <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/meinung\/278495-wohin-sich-usa-bewegen-wahl\/\">Wohin sich die USA bewegen: Die Wahl zwischen dem Hegemonieverlust und der Apokalypse<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/der-nahe-osten\/279455-hormus-fiasko-welche-lehren-lassen\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die im Folgenden dargelegten \u00dcberlegungen unterziehen die Politik der Regierung Donald Trumps im Zusammenhang mit dem Krieg gegen den Iran im Allgemeinen und der Lage rund um die Stra\u00dfe von Hormus im Besonderen einer kritischen Bewertung. 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