{"id":102903,"date":"2026-05-08T13:42:25","date_gmt":"2026-05-08T11:42:25","guid":{"rendered":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/erinnerungen-aus-oesterreich-vom-anschluss-an-nazideutschland-zur-nachkriegsordnung\/"},"modified":"2026-05-08T13:42:25","modified_gmt":"2026-05-08T11:42:25","slug":"erinnerungen-aus-oesterreich-vom-anschluss-an-nazideutschland-zur-nachkriegsordnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/erinnerungen-aus-oesterreich-vom-anschluss-an-nazideutschland-zur-nachkriegsordnung\/","title":{"rendered":"Erinnerungen aus \u00d6sterreich: Vom Anschluss an Nazideutschland zur Nachkriegsordnung"},"content":{"rendered":"<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Zum 81. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai 1945 hatten wir unsere \u00f6sterreichischen Leser dazu aufgerufen, die Erinnerungen ihrer Familien an die Nachkriegszeit zu teilen. Kurt Strohmaier hat die Gelegenheit wahrgenommen und schildert, wie seine Familie den &#8220;Anschluss&#8221; \u00d6sterreichs, die K\u00e4mpfe in ihrem Heimatort und die Nachkriegsordnung durchlebt hat.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em><a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/242720-nach-9-mai-1945-erinnerungen\/\">Folge 1<\/a>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/242729-nach-9-mai-1945-erinnerungen\/\">Folge 2<\/a>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/243171-nach-9-mai-1945-vom\/\">Folge 3<\/a>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/243193-nach-9-mai-kriegswirren-und\/\">Folge 4<\/a>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/243197-nach-9-mai-befreiung-in\/\">Folge 5<\/a>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/243194-nach-9-mai-1945-erinnerung\/\">Folge 6<\/a>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/243310-nach-9-mai-1945-ueber-nachkriegs-berlin-russisch-lernen-und-freundschaften-in-der-udssr\/\">Folge 7<\/a>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/243418-nach-9-mai-1945-bayern\/\">Folge 8<\/a>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/243315-nach-dem-9-mai-1945-dresden-2025-mein-leben-mit-meinen-freunden\/\">Folge 9<\/a>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/243321-nach-9-mai-1945\/\">Folge 10<\/a>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/243391-nach-9-mai-1945-thueringen\/\">Folge 11<\/a>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/243403-nach-9-mai-1945\/\">Folge 12<\/a>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/243405-nach-9-mai-1945-eindruecke\/\">Folge 13<\/a>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/243416-nach-9-mai-1945-praegende\/\">Folge 14<\/a>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/243313-nach-dem-9-mai-1945-stuttgart-die-nachkriegsjahre-im-westen-deutschlands\/\">Folge 15<\/a>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/243419-nach-9-mai-1945-perspektive\/\">Folge 16<\/a>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/inland\/244314-nach-einmarsch-roten-armee-in-armee-die-deutschen-haben-leben\/\">Folge 17<\/a>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/244417-nach-9-mai-1945-kriegsfruehling\/\">Folge 18<\/a>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/inland\/279381-erinnerungen-an-leben-im-kriegsdeutschland\/\">Folge 19 <\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Von Kurt Strohmaier, Kainbach bei Graz<\/em><\/p>\n<p>Ich beginne zuerst mit der Beschreibung der Familie meiner Mutter, meiner Gro\u00dfeltern. Die waren urspr\u00fcnglich Ungarn, zwar deutscher Ethnie, lernten in der Schule jedoch Ungarisch, mein Opa war im Ersten Weltkrieg Honv\u00e9d-Soldat und wurde auf dem Gebiet der heutigen Ukraine, im Raum Czernowitz, am rechten Oberarm verletzt. Der Arm blieb steif, was ihn sehr getroffen hat, war er doch auch ein begnadeter Geiger. Er wurde ob der Behinderung enterbt und konnte den Bauernhof der Familie nicht \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Nach dem Ende des Krieges gab es territoriale Teilungen, somit wurde die Familie meines Opas auf zwei L\u00e4nder aufgeteilt, die Familie seiner Schwester blieb ungarisch, er selbst, sein Bruder\u00a0und seine Mutter kamen zu \u00d6sterreich. Auch seine Frau, meine Oma, wurde \u00f6sterreichisch. Durch die strukturelle Randlage des neuen Bundeslandes, Burgenland, wanderten viele in die USA aus, so f\u00fcnf Geschwister meiner Oma, die in New York Familien gr\u00fcndeten.<\/p>\n<p>Meine Oma ging ebenfalls nach New York\u00a0und war auf Long Island Haush\u00e4lterin bei einer ungarischen Familie namens Simon, wahrscheinlich die Gro\u00dfeltern von Paul Simon. Nach sieben Jahren kehrte meine Oma zur\u00fcck, wohl weil mein Opa ob seiner Kriegsverletzung nicht in die USA einwandern durfte. Mit dem ersparten Geld kauften sie sich in Kirchberg an der Raab eine Bauernwirtschaft mit Gasthaus. Da kam auch meine Mutter zur Welt, zehn Jahre nach ihrer Schwester, meiner Tante, die w\u00e4hrend der Abwesenheit ihrer Mutter bei ihrer Gro\u00dfmutter in Gerersdorf bei G\u00fcssing aufwuchs (die mit ihrem Mann ein recht gro\u00dfes Bauernanwesen betrieb), mit den zwei j\u00fcngsten Schwestern meiner Oma, die gerade zwei und drei Jahre \u00e4lter waren als meine Tante. Das brachte f\u00fcr sp\u00e4tere geschwisterliche Zeiten eher Probleme: Altersm\u00e4\u00dfig waren meine Tante und meine Mutter rund zehn Jahre auseinander, die mussten sich erst finden. F\u00fcr meine Tante waren deren junge Tanten eher die Schwestern.<\/p>\n<p>Die wirtschaftliche Rezession bewirkte, dass meine Gro\u00dfeltern die Wirtschaft verkauften und nach Feldbach an der Raab zogen, wo sie ein Haus mit ein paar Grundst\u00fccken kauften. Mit den ersparten Dollar meiner Oma und als Konstante der Kriegsversehrtenrente meines Opas, die egal unter welchem Regime immer ausbezahlt wurde, konnten meine Gro\u00dfeltern und meine Mutter eher sorgenfrei leben. Meine Tante war schon au\u00dfer Haus bei einer Lehre als Schneiderin.<\/p>\n<p><strong>\u00d6sterreich wird an Nazideutschland &#8220;angeschlossen&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Nun ja, und da kommen wir jetzt zum \u00f6sterreichischen Empfinden als &#8220;erstes Opfer&#8221; [der Nazis]. Meine Gro\u00dfeltern hatten wahrlich kein Empfinden zum &#8220;Anschluss&#8221;. Meine Mutter erz\u00e4hlt, dass beim Volksentscheid am 10.\u00a0April 1938 mein Opa in Tr\u00e4nen nach Hause kam, die Stimmabgabe offen unter Beaufsichtigung von SA-Aktivisten erfolgte. Mein Opa war als Bauer wohl ein Anh\u00e4nger des St\u00e4ndestaates, m\u00f6glicherweise gar ein Monarchist. Nach dem Anschluss musste meine Mutter, die bei den Schulschwestern in die Volksschule ging, erleben, dass die geistlichen Schwestern von der Schule abgezogen wurden.<\/p>\n<p>Bei \u00f6ffentlichen Ansprachen, die \u00fcber Lautsprecher \u00fcbertragen wurden, wurden zur Hymne drei verschiedene Texte gesungen (der kaiserliche, jener des St\u00e4ndestaates, schlussendlich jener von Hoffmann von Fallersleben).<\/p>\n<p>Meine Oma war klarerweise progressiv, hatte als Erste in der Siedlung den elektrischen Strom einleiten lassen\u00a0und auch ein ernsthaftes Radioger\u00e4t gekauft, mit dem sie sp\u00e4ter &#8220;Fremdsender&#8221; h\u00f6rte. In ihrer K\u00fcche trafen sich auch M\u00e4nner, die nicht als Soldaten dienten, zumindest zum Diskutieren.\u00a0Da war auch jemand dabei, der nach dem Beginn des Unternehmens Barbarossa von der Ukraine mit ihrer schwarzen Erde schw\u00e4rmte und davon, dass man bald Wei\u00dfbrot essen werde. Gleich nach dem Krieg wurde er sozialistischer Gewerkschafter. Nun, \u00e4hnliche Vorg\u00e4nge wurden im legend\u00e4ren \u00f6sterreichischen Film &#8220;Der Bockerer&#8221; beschrieben, der auch eine Menge opportunistische Charaktere beschreibt und das Empfinden der Wiener gegen\u00fcber der Roten Armee darstellt. Der kann als Erg\u00e4nzung zum &#8220;Dritten Mann&#8221; gut die Situation darstellen.<\/p>\n<p>Meine Mutter war Mitglied beim BDM (Bund Deutscher M\u00e4del), ging jedoch niemals gerne zu den Treffen, sondern ging lieber baden, darob wurde sie ausgeschlossen. In einem Brief wurde festgestellt, &#8220;dass sie nicht w\u00fcrdig&#8221; sei, &#8220;ein deutsches M\u00e4dchen genannt zu werden&#8221;\u00a0\u2012 leider ging der Brief verloren.<\/p>\n<p><strong>Die K\u00e4mpfe erreichen\u00a0Feldbach<\/strong><\/p>\n<p>Kurz gesagt war Feldbach die letzten\u00a0sechs bis sieben Kriegswochen ein Ort der Handlungen, quasi der letzte Frontverlauf. Meine Mutter meinte: &#8220;Einen Tag haben die Deutschen beim Fenster reingeschaut, am n\u00e4chsten die Russen.&#8221; Verteidigt wurde der Ort durch Truppen der ukrainischen SS, f\u00fcr diese wurden <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.doew.at\/cms\/download\/9r7a5\/Feldbach_Doew.pdf\">zwei Denkm\u00e4ler<\/a> errichtet.<\/p>\n<p>Der regionale Historiker Schleich, Mitglied des Bundesheeres wie auch des Kameradschaftsbundes, meinte in einem Online-Artikel der <em>Kleinen Zeitung<\/em>, der Ort Feldbach wurde zwischenzeitlich durch die SS befreit. Abgesehen davon, dass ich niemanden kenne, der sich von der SS befreit gef\u00fchlt h\u00e4tte, habe ich mich bei der Zeitung ob der schr\u00e4gen Semantik beschwert; es wurde zuerst die Urheberschaft des Geschriebenen entfernt, danach der ganze Artikel. Im Volksmund wurde die &#8220;1.\u00a0Ukrainische Division der Ukrainischen National-Armee&#8221; f\u00e4lschlicherweise als Wlassow-Armee bezeichnet. Nach Ende der Kampfhandlungen wurden die gefangenen ukrainischen Truppen von der Roten Armee, bevor sie in die Sowjetunion transportiert wurden, im entleerten Teich des Schlosses Hainfeld bewacht.<\/p>\n<p>Um Feldbach wurde sechs Wochen lang gek\u00e4mpft, der Bahnhof wurde immer wieder von Flugzeugen angegriffen. Es wurden auch Z\u00fcge mit ungarischen j\u00fcdischen Zwangsarbeitern attackiert. <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.steiermark.com\/de\/Thermen-Vulkanland\/Urlaub-planen\/Ausflugsziele\/Juedisches-Denkmal_isd_2042558\">Die Gedenktafel<\/a> verschweigt doch einiges. Der angef\u00fchrte Angriff (es gab derer mehr) erfolgte durch Flugzeuge der US Air Force, da ist meine Mutter streng genau. Auch die Piloten wurden von ihr pr\u00e4zise beschrieben, da auch sie attackiert wurde, als 16-J\u00e4hrige. Dabei stellte sie fest, dass der Pilot breit grinste\u00a0\u2012 ein &#8220;Neger&#8221;, jetzt sagt man Afroamerikaner, die gab es wirklich, die <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tuskegee_Airmen\">Tuskegee Airmen<\/a>, die haben wohl die von Italien kommenden Bomber nach Wien und Umgebung begleitet.<\/p>\n<p>Die Flugzeuge wurden von meiner Mutter auch genau beschrieben, n\u00e4mlich als doppelr\u00fcmpfig, das waren demnach Lockheed P-38 Lightning, wobei ich bei meinen Recherchen keinen Bezug dieser Flugzeuge zu den Tuskegee Airmen fand, die jedoch in Italien stationiert waren. M\u00f6glicherweise k\u00f6nnten Afroamerikaner auch in anderen Geschwadern gedient haben. Im Zuge dieser Angriffe wurde auch das Dach des Hauses meiner Gro\u00dfeltern besch\u00e4digt, welches sich in der N\u00e4he des Bahnhofes befand. Bei einer Aktion wurde ein Nachbarhaus mitsamt den alten Bewohnern, die auf der Bank davor sa\u00dfen, einfach pulverisiert. Auch Z\u00fcge mit Zivilisten wurden gnadenlos angegriffen. Da wird noch immer davon geredet, dass Deckung hinter den R\u00e4dern der Waggons nichts gen\u00fctzt habe, da diese problemlos durchschossen wurden.<\/p>\n<p>Die gefallenen &#8220;Russen&#8221; sind in aller Stille auf dem Soldatenfriedhof in M\u00fchldorf begraben, ohne gro\u00dfes Denkmal.<\/p>\n<p>Ich habe letztens alte Dokumente gefunden, so auch als Hinweis zu etwaigen Entsch\u00e4digungsforderungen Gesch\u00e4digter. Das Dach wurde von meinen Gro\u00dfeltern repariert, daf\u00fcr gab es einen zinslosen Kredit des Landes Steiermark in der damaligen H\u00f6he von 10.000\u00a0Schilling.<\/p>\n<p>Am letzten Tag des Krieges, also am 8.\u00a0Mai hiesiger Zeitrechnung, sprengte ein fanatischer \u00f6rtlicher Nazi (keiner wei\u00df, wer es war, aber es kennt ihn ein jeder) den Kirchturm. In den Schulen wurde sp\u00e4ter dazu erz\u00e4hlt, das geschah, damit die Rote Armee kein Ziel zum Einstellen ihrer Artillerie finden konnte. Dabei wurde locker verschwiegen, dass die Rote Armee eh schon einen Monat lang auf dem H\u00fcgel des Steinbruches zu M\u00fchldorf stand und dabei kein Problem gehabt h\u00e4tte, das Umfeld der Stadtpfarrkirche zu zerst\u00f6ren. Die Br\u00fccke \u00fcber die Raab wurde von den zur\u00fcckziehenden, auch fl\u00fcchtenden Truppen gesprengt. Die Rote Armee hat jedoch in k\u00fcrzester Zeit einen Ponton errichtet, die Statue des heiligen Nepomuk wurde von wem auch immer in die Raab geworfen.<\/p>\n<p><strong>Nach dem Krieg: Sowjets gelten als Besatzer, Briten als Befreier<\/strong><\/p>\n<p>Ein paar Tage nach Kriegsende begann langsam ein geregeltes Leben. Meine Mutter war Fris\u00f6rlehrling. Nach der Arbeit wurde sie von ihrer Chefin fast bis nach Hause begleitet, denn die Bev\u00f6lkerung f\u00fchlte sich durch die Soldaten der Sowjetarmee nicht wirklich sicher. Als t\u00e4gliche Routine musste meine Mutter den Soldaten den Kopf rasieren, als Kampf gegen die L\u00e4use, denn das DDT war noch nicht im Umlauf. Meine Mutter ist heute als 97-J\u00e4hrige noch immer eine Virtuosin des Rasiermessers. Sie ist jetzt im Heim, aber vor drei Jahren hat sie mir noch die Haare geschnitten. Schwieriger war es mit einer Dame der Kommandantur, die kam in Uniform und silbernen Pumps mitsamt der Puschka ins Gesch\u00e4ft und wollte die Haare rot gef\u00e4rbt bekommen, was damals eher ein schwieriges Unterfangen darstellte. Schlussendlich wurde es zur Zufriedenheit der Dame geschafft.<\/p>\n<p>Generell erz\u00e4hlt man noch immer von der Furcht der Frauen wegen Vergewaltigungen\u00a0und erw\u00e4hnt s\u00fcffisant Soldaten der Roten Armee mit asiatischem Einschlag, die sich Fahrr\u00e4der aneigneten, jedoch damit nicht fahren konnten, und auch keine Wecker kannten. Das g\u00e4ngige Fragen nach Uhren und die Beschlagnahmung dieser kann noch als Running Gag bezeichnet werden.<\/p>\n<p>Nach einigen Monaten verlie\u00dfen die Soldaten der Roten Armee Feldbach und Teile der Steiermark. Die Besatzungszone wurde britisch, was von der Bev\u00f6lkerung als wahre Befreiung empfunden wurde. Die sowjetischen Soldaten organisierten Konzerte mit Balalaika und typischen T\u00e4nzen, die Bev\u00f6lkerung betrachtete diese Veranstaltungen eher zur\u00fcckhaltend und mit Vorsicht. Die sp\u00e4ter von den Briten veranstalteten B\u00e4lle wurden hingegen mit Freude und Begeisterung besucht, das Ganze wurde als Normalisierung betrachtet.<\/p>\n<p><strong>Neue Grenzen werden zur Herausforderung<\/strong><\/p>\n<p>Die Angst bestand hingegen beim \u00dcbertritt der Zonen weiter. Meine Gro\u00dfeltern lebten rund zehn Jahre in der britischen Zone in der Steiermark, deren nahe Verwandte in der sowjetischen im Burgenland. Die Grenzstation war bei F\u00fcrstenfeld, und da begann halt das Z\u00e4hlen der ben\u00f6tigten Stempel in den P\u00e4ssen und Legitimationspapieren, immer mit einem flauen Gef\u00fchl im Bauch.<\/p>\n<p>Die Verwandten in Ungarn konnten in diesen Zeiten schwer besucht werden. Bei Besuchen in Ungarn waren wir, auch in den 60ern noch, alleine an der Grenze und warteten vier Stunden, bis wir diese passieren konnten. Umgekehrt verlief es nicht einfacher. Als die Cousine meiner Mutter nach Feldbach auf Besuch kam, was mit dem Zug eigentlich ein Klacks w\u00e4re, hatte sie aus ihrem Garten Blumen f\u00fcr das Grab ihrer Gro\u00dfmutter mitgenommen, welches auf der \u00f6sterreichischen Seite lag. Die durfte sie aus zolltechnischen Gr\u00fcnden nicht nach \u00d6sterreich einf\u00fchren, obwohl der Garten und das Grab maximal f\u00fcnf Kilometer Luftlinie auseinander lagen.<\/p>\n<p>Mein Papi hatte gesch\u00e4ftlich \u00f6fter in Ungarn zu tun. F\u00fcr gew\u00f6hnlich wurden auch die Verwandten in Szentgotth\u00e1rd besucht (ein Sperrbezirk, der nur mit Genehmigung bewohnt werden durfte). Kurz vor der Zollstation war ein Posten der Roten Armee. Die Soldaten deuteten f\u00fcr gew\u00f6hnlich, als sie das Auto wahrnahmen, wir blinkten dann nach links, um in den Ort zu fahren\u00a0\u2012 zur Grenze fuhren wir erst nach dem Besuch. Trotz der sp\u00e4teren Erleichterung f\u00fcr Reisende aus \u00d6sterreich mit Wegfall des Visums war doch einem jeden klar, dass die Rote Armee an den Grenzen zu \u00d6sterreich stand. Der Eiserne Vorhang war zwar keine Touristenattraktion, wurde aber doch wahrgenommen. Das Jahr 1956 hat die \u00d6sterreicher ebenfalls bez\u00fcglich der Sympathie gepr\u00e4gt\u00a0\u2012\u00a0die Ungarn stehen ihnen doch nahe, das wirkt auch heute noch nach.<\/p>\n<p>Meine Urgro\u00dfeltern hatten ja eine Bauernwirtschaft, waren recht gro\u00dfe Bauern. Die bekamen in den Kriegsjahren einen jungen Ukrainer als Knecht zugeteilt, der war ganz mager, verhungert und verlaust. So kam er an. Der Urgro\u00dfvater hat zuerst seine Kleidung verbrannt und ihn neu eingekleidet. Der Junge hie\u00df Iwan, danach hat er ihn aufgep\u00e4ppelt. Das ging gar nicht so einfach, weil er das viele Essen nicht im Magen behalten konnte. Schlussendlich konnte Iwan als Knecht arbeiten. Vor Kriegsende lie\u00df ihn der Uropa weiterziehen. Einige Jahre sp\u00e4ter kam er in britischer Uniform meine Urgro\u00dfeltern besuchen. Es scheint, sie haben den &#8220;Zwangsarbeiter&#8221; nicht ganz so schlecht behandelt\u00a0\u2012 er nannte sich jetzt John.<\/p>\n<p>Gleich nach Beendigung des Krieges kamen bei der Familie US-Soldaten mit Geschenken vorbei, welche die &#8220;Amerikaner&#8221; gesammelt hatten. Die zweitj\u00fcngste Schwester meiner Oma kam Anfang der 50er auf Besuch nach \u00d6sterreich zu ihren Eltern und wirkte in der Sowjetzone wie ein reicher Filmstar. Sie blieb recht lange und wohnte auch bei meiner Oma in Feldbach. Ihre Erscheinung ist heute noch bei einigen pr\u00e4gend.<\/p>\n<p><strong>Die Familie des Vaters<\/strong><\/p>\n<p>So, jetzt komme ich zur Familie meines Vaters, da wird es noch spannend. Mein Opa, Jefim Pawlowitsch Konowalzew aus Tula und gelernter Kaufmann, wurde ebenfalls in der Ukraine verletzt und kam als Gefangener nach M\u00fchldorf in eines der gr\u00f6\u00dften Kriegsgefangenenlager der Monarchie.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttps:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/05\/69fc8589b480cc1589337b82.jpg 850w,\n                https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/05\/69fc8589b480cc1589337b82.jpg 1960w,            \" ><source data-srcset=\" \nhttps:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/05\/69fc8589b480cc1589337b82.jpg 460w,\n              https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/05\/69fc8589b480cc1589337b82.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/05\/69fc8589b480cc1589337b82.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/05\/69fc8589b480cc1589337b82.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Kurt Strohmaier<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Neckische im Vordergrund, Dritter von rechts, ist mein Opa. Das Bild kannte ich seit meiner Kindheit, das findet sich auch im Heimatmuseum, im Tabor zu Feldbach, unweit der Denkm\u00e4ler f\u00fcr die ukrainische SS. Die gegenst\u00e4ndliche Postkarte konnte ich auf eBay ersteigern. Mein Opa wurde nicht repatriiert, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer. Im Endeffekt war er \u00fcber drei\u00dfig Jahre rechtlos als Staatenloser (davon mindestens sieben Jahre als slawischer Untermensch), als er endlich \u00f6sterreichische Papiere bekam.<\/p>\n<p>Dazu noch eine kurze Anekdote: Der Opa des Wirtes meines aktuellen Wohnortes hatte einen sehr jungen Knecht, der im ersten Krieg erlebte, dass diesem ein gefangener russischer Offizier zugeteilt wurde. Der Knecht wurde sp\u00e4ter als Mitglied der Wehrmacht auf sowjetischem Territorium selbst gefangen, er kam ins Lager. Der Kommandant des Lagers war jener Offizier, der ihnen seinerzeit zugeteilt war. Der erkannte ihn wieder und lie\u00df ihm eine freundliche Behandlung zukommen. Diese Geschichte erz\u00e4hlte er immer wieder in sp\u00e4teren Jahren, auch als Zeichen der Menschlichkeit der Russen.<\/p>\n<p>Abgesehen davon, dass mein Opa meine Oma nicht heiraten konnte, bekam er auch keine Arbeit, also musste meine Oma die Familie mit drei Kindern als Kleinunternehmerin erhalten. Sie hatte eine Strickerei. In Zeiten der Depression bekam sie Probleme, demnach pachtete sie eine kleine Landwirtschaft, als Selbstversorgung. Nach dem &#8220;Anschluss&#8221; bekam dann der Opa mehr oder weniger freiwillig eine Arbeit in einem kriegswichtigen Stahlwerk im Norden der Steiermark, was aber besser war, als ein Ticket nach Stalingrad zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p><strong>Von der Wehrmachtsdivision &#8220;Edelwei\u00df&#8221; in US-Kriegsgefangenschaft<\/strong><\/p>\n<p>Sein Sohn, mein Papi, war bei der Wehrmacht, in Susak stationiert, bei Fiume\/Rijeka, in einer Division &#8220;Edelwei\u00df&#8221; (hat nicht Selenskij vor einigen Jahren einen Truppenteil so benannt?), de facto auf der Jagd nach den Partisanen des Josip Broz (&#8220;Tito&#8221;). Er bekam auch mehr oder weniger zuf\u00e4llig bei einem Besuch von Ante Paveli\u0107\u00a0[faschistischer Diktator im kroatischen Vasallenstaat] von diesem einen Orden umgeh\u00e4ngt. Sp\u00e4ter dann hat mein Papi immer seinen gro\u00dfen Respekt Tito gegen\u00fcber kundgetan.<\/p>\n<p>Der Vater des Schulfreundes meines Papis war Postenkommandant in Weiz. Der wurde gleich nach dem 22.\u00a0Juni 1941 eingezogen und kam f\u00fcr ein paar Monate in den Osten. Es wurde schnell klar, dass der Feldzug nicht sauber ablief.<\/p>\n<p>Mein Papi kam nicht mit der Division Edelwei\u00df in die Ukraine, sondern an die Westfront\u00a0\u2012 da war er Teil der letzten Rundstedt-Offensive (&#8220;Ardennenoffensive&#8221;). Er wurde dann von den Amerikanern gefangengenommen und nach Long Island verschifft. Auf der \u00dcberfahrt w\u00e4re er fast von den &#8220;eigenen&#8221; U-Booten versenkt worden. Auf Long Island arbeitete er in einer W\u00e4scherei, die ungetragene Uniformteile erstmals reinigte. Er hat sich dort neu eingekleidet und mit Zahnpaste das PW (Prisoner of War, Kriegsgefangener) auf die Jacke geschrieben. Mit dieser Uniform ist er sp\u00e4ter dann in Graz mit entferntem PW in der Stra\u00dfenbahn gratis gefahren. Der Anh\u00e4nger war f\u00fcr die Besatzungssoldaten reserviert, mit der US-Uniform wurde er klarerweise nicht kontrolliert.<\/p>\n<p>Dazu noch eine Anekdote zu etwaigen US-Zust\u00e4nden: Wie von der Wehrmacht gewohnt, wollte mein Vater beim Essenfassen f\u00fcr einen Vorgesetzten Platz machen. Er machte Platz f\u00fcr einen afroamerikanischen Mastersergeant, der stellte ihn gleich wieder in die Reihe und meinte sinngem\u00e4\u00df: &#8220;Du bist der erste Kriegsgefangene, ich der zweite!&#8221;<\/p>\n<p><strong>\u00d6sterreichische Nachkriegszust\u00e4nde<\/strong><\/p>\n<p>Und noch zu den speziellen \u00f6sterreichischen Nachkriegszust\u00e4nden: Der beste Freund meines Opas im Ort war ein Ukrainer in \u00e4hnlicher Situation wie er selbst, er nannte ihn freundschaftlich Tartar. Der hatte einen Sohn, der verstarb. Der katholische Pfarrer hat sich geweigert, den Sohn einzusegnen, wahrscheinlich weil er orthodox war. Es gab dann ein Sprengstoffattentat auf den Pfarrer. Aus irgendwelchen Gr\u00fcnden wurde mein Papi auch verd\u00e4chtigt, darob von der technischen Schule verwiesen, die er besuchte.<\/p>\n<p>Er hatte zwar eine Best\u00e4tigung der britischen Beh\u00f6rden, dass es gegen ihn keine Beweise gab\u00a0\u2012 das war dem Direktor der Schule zu wenig, da es nicht nach einem Freispruch klang. Er wurde dennoch Techniker in der renommierten Elektrofirma ELIN, war auch eine bekannte regionale Gr\u00f6\u00dfe im Radsport.\u00a0Sein guter Freund und Nachbar, ebenfalls Radsportler, wurde sp\u00e4ter in der ELIN kommunistischer Betriebsrat und besuchte einige Male die Sowjetunion. Er pflegte die Freundschaft zu Russland, daf\u00fcr legte wohl auch mein Opa den Grundstein.<\/p>\n<p>Dann lernte mein Vater meine Mutter kennen, was m\u00f6glicherweise bei seinen l\u00e4ndlichen k\u00fcnftigen Schwiegereltern doch einiges an Naser\u00fcmpfen bewirkte. &#8220;Ein Russ und Sportler dazu&#8221;, in Feldbach war russisch kein Pr\u00e4dikat. Sp\u00e4ter haben sich jedoch alle gut vertragen. Nun ja, Anfang der 50er-Jahre konnte mein Opa endlich meine Oma heiraten, meine Eltern waren jedoch schon verheiratet. Mein Vater hat sich darob nicht legitimieren lassen, so hei\u00dfe ich gut steirisch Strohmaier, nach der Mutter meines Vaters. Die j\u00fcngeren Geschwister meines Papis wurden Konowalzews, es gibt einige Konowalzews in Graz. Der j\u00fcngere Bruder meines Papis liegt im Oberendrautal mit wunderbarem Blick auf die Berge begraben. Ein Konowalzew in den Alpen, der konnte mit den K\u00e4rntner Nachbarn und Bauern bestens.<\/p>\n<p><strong>Rotes Kreuz sp\u00fcrt russische Verwandte auf<\/strong><\/p>\n<p>So dann ging die Geschichte weiter. Durch die vorangegangenen politischen und kriegerischen Vorg\u00e4nge hat ja mein Opa jeglichen Kontakt zu seinen russischen Verwandten verloren. Die Suche durch das Rote Kreuz trug Fr\u00fcchte: Dieses fand die Verwandten in Moskau. Es gab dann im Jahr 1962 einen Familienbesuch. Mein Opa und mein Papi fuhren nach Moskau. Ein wunderbares Treffen, der Kontakt wurde vertieft. Die Cousine meines Papis kam sp\u00e4ter nach Genf auf Besuch, wo wir damals lebten. Sie besuchte uns sp\u00e4ter auch in Graz. Besonders mein Papi war dann \u00f6fter in Moskau.\u00a0Er musste klarerweise nach drei Wochen wieder in die Schweiz zur Arbeit, der Opa blieb noch ein paar Monate. Na ja, dabei hat sich herausgestellt, dass ein Verwandter als Besatzungsoffizier in Wien war, dabei auch sehr gut Deutsch sprach.<\/p>\n<p>Ein anderer Verwandter wurde zum Direktor der Lumumba-Universit\u00e4t ernannt; witzigerweise war mein Papi in sp\u00e4teren Jahren in Zaire t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Bei der R\u00fcckfahrt mit dem Zug kam es bei Warschau zu einem Zugungl\u00fcck mit 38 Toten, nahezu 60 Verletzten, mein Papi blieb unversehrt. Bei der Weiterfahrt nach Wien hatte er mit dem \u00f6sterreichischen Z\u00f6llner eine schr\u00e4ge Episode. Mein Vater hatte einige Gastgeschenke mitbekommen, auch einige Dosen Kaviar in nennenswerter Gr\u00f6\u00dfe. Als der Z\u00f6llner fragte, ob er etwas zu verzollen h\u00e4tte, meinte er, &#8220;ich habe ein paar Dosen Kaviar mit&#8221;. Der Z\u00f6llner zog sich mit &#8220;H\u00e4tten&#8217;s gern, h\u00e4tten&#8217;s gern&#8221; aus der Aff\u00e4re und ging weiter.<\/p>\n<p>Bei den verschiedenen sp\u00e4teren Besuchen gab es immer wieder Kaviar in gr\u00f6\u00dferen Mengen. Ge\u00f6ffnet h\u00e4lt sich der nicht, da pflegte meine Mutter einfach Partys f\u00fcr Freunde zu veranstalten. Ich wusste nicht, dass wir so viele Freunde hatten. Den Krimsekt dazu konnten wir eh in Ungarn erwerben.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong>\u00a0\u2013 <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/inland\/243079-erinnerungen-an-leben-im-nachkriegsdeutschland-eine-rt-serie-zum-9-mai\/\">Erinnerungen an das Leben im Kriegsdeutschland und danach: Vom Feindsender-H\u00f6ren zum Aufbau der DDR<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v77c0g8\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/oesterreich\/279397-erinnerungen-aus-oesterreich-vom-anschluss-an-nazideutschland-zur-nachkriegsordnung\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum 81. Jahrestag des Kriegsendes am 8. 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